Der Spitzfuß ist eine Deformation des Fußes, die durch Steifheit oder Verkürzung der Achillessehne oder der Wadenmuskulatur verursacht wird und die Flexibilität des Fußes beeinträchtigt, was zu Symptomen wie Schwierigkeiten beim Aufwärtsbeugen des Fußes und beim Gehen führt.
Dieser Zustand kann durch eine angeborene Fehlbildung verursacht werden. In diesem Fall weist das Kind die Deformität bereits von Geburt an auf. Es kann aber auch eine Knöchelfraktur, ein Schlaganfall oder eine längere Immobilisierung die Ursache sein.
Die Behandlung des Pferdefußes wird von einem Orthopäden durchgeführt und variiert je nach Ursache und Schwere des Problems. Sie besteht im Allgemeinen aus Physiotherapie, dem Einsatz orthopädischer Hilfsmittel und in einigen Fällen einer Operation.
Inhaltsverzeichnis
Symptome des Pferdefußes
Die Hauptsymptome des Spitzfußes sind:
- Der Fuß zeigt nach unten und die Zehen nach innen, als wäre es ein Pferdehuf.
- Schwierigkeiten beim Anheben des Fußes und beim Bewegen des Knöchels;
- Schwierigkeiten beim Gehen, Anziehen oder Treppensteigen;
- Gehen Sie auf Zehenspitzen.
Der Spitzfuß kann an einem oder beiden Füßen auftreten und führt dazu, dass die Person das Ungleichgewicht ausgleicht, indem sie mehr Gewicht auf einen der Füße oder die Ferse verlagert oder sogar das Knie oder die Hüfte abnormal bewegt, was zu Komplikationen führen kann.
Es ist wichtig, einen Orthopäden zu konsultieren, damit der Pferdefuß diagnostiziert und die am besten geeignete Behandlung eingeleitet werden kann.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose eines Pferdefußes wird vom Orthopäden anhand der Beurteilung der Symptome, der Krankengeschichte, der körperlichen Untersuchung des Fußes und der Beurteilung des Gangverhaltens gestellt.
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Darüber hinaus muss der Arzt Röntgen-, MRT- oder CT-Aufnahmen anordnen, um die inneren Strukturen des Fußes zu beurteilen und die Diagnose zu bestätigen.
Wenn der Arzt einen Nervenschaden vermutet, kann auch eine komplette neurologische Untersuchung durchgeführt werden.
Mögliche Ursachen
Die Hauptursachen für einen Spitzfuß sind:
- Genetische Faktoren, die von den Eltern auf die Kinder übertragen werden können;
- Angeborene Veränderungen während der Schwangerschaft;
- Zerebrale Paralisie;
- Myelomeningozele;
- Knochenfragment, das die Bewegung des Knöchels erschweren kann.
Diese Erkrankungen können dazu führen, dass die Achillessehne oder der Wadenmuskel steif oder verkürzt wird, was zu Symptomen führt.
Darüber hinaus kann der Pferdefuß auch durch andere Faktoren erworben, also entstehen, wie z. B. Diabetes, kürzeres Bein im Vergleich zum anderen, Trauma oder Unfall in der Region, Immobilisierung der Gliedmaße oder neurologische Probleme, wie z. B. Schlaganfall.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung des Spitzfußes muss unter Anleitung eines Orthopäden erfolgen und variiert je nach Schweregrad und Ursache.
Auf diese Weise kann der Arzt eine Physiotherapie empfehlen, orthopädische Geräte oder andere medizinische Geräte verwenden, die bei der Fortbewegung helfen, den Fuß neu positionieren oder Spannungen in der Achillessehne reduzieren.
In manchen Fällen kann auch eine Operation empfohlen werden, um beispielsweise ein Knochenfragment zu entfernen oder eine verkürzte Achillessehne zu korrigieren.
Mögliche Komplikationen
Die Hauptkomplikationen des Pferdefußes sind:
- Schmerzen in der Ferse, den Knöcheln und den Beinen;
- Krämpfe in der Wade;
- Tendinitis in der Achillessehne;
- Plattfuß;
- Abrieb im zentralen Bereich des Fußes;
- Druckgeschwüre an der Ferse;
- Johanniskraut
Diese Komplikationen können auftreten, weil Menschen mit Spitzfuß dazu neigen, das Ungleichgewicht zwischen den beiden Füßen auszugleichen, indem sie einen der Füße oder die Ferse stärker belasten, auf der Zehenspitze gehen oder sogar das Knie oder die Hüfte auf abnormale Weise bewegen.
Darüber hinaus kann es auch zu Haltungs- und Gangveränderungen kommen, die zu Wirbelsäulenbeschwerden und Rückenschmerzen führen können.

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