Parasitärer Zwilling: Was es ist, warum es passiert und was zu tun ist

Was ist das:

Der parasitäre Zwilling, auch genanntFestivalentspricht dem Vorhandensein eines Fötus in einem anderen, sich normal entwickelnden Fötus, normalerweise in der Bauch- oder Rektoperinealhöhle. Das Auftreten parasitärer Zwillinge ist selten und kommt schätzungsweise bei einer von 500.000 Geburten vor.

Die Entwicklung des parasitären Zwillings kann während der Schwangerschaft durch eine Ultraschalluntersuchung festgestellt werden, bei der beispielsweise zwei Nabelschnüre und nur ein Baby beobachtet werden können, oder nach der Geburt sowohl durch bildgebende Untersuchungen als auch durch die Entwicklung von Strukturen, die außerhalb des Körpers des Babys projiziert werden, wie beispielsweise Arme und Beine.

Warum passiert es?

Das Auftreten parasitärer Zwillinge ist selten und daher ist der Grund für ihr Auftreten noch nicht genau geklärt. Es gibt jedoch einige Theorien, die den parasitären Zwilling erklären, wie zum Beispiel:

  1. Einige Wissenschaftler glauben, dass die Entstehung eines parasitären Zwillings auf Veränderungen in der Entwicklung oder den Tod eines der Föten zurückzuführen ist und der andere Fötus schließlich seinen Zwilling umschließt;
  2. Eine andere Theorie besagt, dass einer der Föten während der Schwangerschaft nicht in der Lage ist, seinen Körper richtig zu formen, was dazu führt, dass er sein Geschwisterchen „parasitiert“, um zu überleben;
  3. Eine letzte Theorie besagt, dass der parasitäre Zwilling einer hochentwickelten Zellmasse entspricht, die auch Teratom genannt wird.

Der parasitäre Zwilling kann während der Schwangerschaft, aber auch nach der Geburt oder im Kindesalter beispielsweise durch Röntgenaufnahmen, Magnetresonanztomographie und Computertomographie identifiziert werden.

Was zu tun

Nach der Identifizierung derFestival, wird eine Operation empfohlen, um den parasitären Zwilling zu entfernen und so Komplikationen für das geborene Kind wie Unterernährung, Schwächung oder Organschäden zu verhindern.