Die Behandlung von Osteoporose zielt auf die Stärkung der Knochen ab. Daher ist es bei Menschen, die sich in Behandlung oder zur Vorbeugung der Krankheit befinden, sehr üblich, dass sie neben der erhöhten Aufnahme kalziumhaltiger Nahrungsmittel auch Kalzium- und Vitamin-D-Ergänzungsmittel einnehmen. Allerdings sollte diese Art der Nahrungsergänzung immer von einem Arzt empfohlen werden, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.
Zu den allgemeinen Empfehlungen zählen regelmäßige moderate körperliche Bewegung sowie der Verzicht auf einige schädlichere Praktiken wie beispielsweise den Konsum von Tabak, Alkohol oder Drogen.
Daher ist es wichtig, beim Auftreten von Symptomen wie häufigen Knochenbrüchen oder ständigen Schmerzen in den Knochen einen Arzt aufzusuchen, um die Möglichkeit einer Osteoporose abzuklären und eine geeignete Behandlung einzuleiten. Sehen Sie, welche Anzeichen auf Osteoporose hinweisen können.
Inhaltsverzeichnis
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die wichtigsten Behandlungsformen bei Osteoporose sind:
1. Mittel gegen Osteoporose
Osteoporose-Medikamente sollten täglich eingenommen werden, wenn Ihr Arzt dies verordnet hat und können sein:
- Calcitonin in injizierbarer oder inhalierter Form: verhindert, dass der Kalziumspiegel im Blut zu hoch wird;
- Strontiumranelat: steigert die Knochenbildung;
- Teriparatid in injizierbarer Form: reduziert das Risiko von Knochenbrüchen;
- Kalzium- und Vitamin-D-Ergänzung:Sie tragen dazu bei, den Spiegel dieser Nährstoffe im Körper wiederherzustellen und fördern neben der Nahrung auch die Knochengesundheit.
Die Anwendung dieser Mittel sollte nur unter ärztlicher Anleitung erfolgen, da Dosis und Behandlungsdauer an die jeweilige Situation angepasst werden müssen. Entdecken Sie weitere Beispiele und wie Osteoporose-Medikamente wirken.
Um den Knochenmasseverlust zu kontrollieren, kann der Arzt auch alle 12 Monate oder je nach Einzelfall in kürzeren Zeiträumen eine Knochendichtemessung anordnen, um die Dosis des Medikaments anzupassen.
2. Mäßige körperliche Betätigung
Körperliche Aktivität ist ein großartiger Verbündeter für die Stärkung der Knochen, da sie nicht nur den Eintritt von Kalzium in die Knochen fördert, sondern auch den Verlust der Knochendichte verhindert und sogar das Gleichgewicht und die Muskelkraft verbessert, wodurch Stürze verhindert werden, die bei Menschen mit Osteoporose schwerwiegende Folgen haben können.
Um diese Vorteile zu erzielen, wird empfohlen, zwei- bis dreimal pro Woche mäßige körperliche Aktivität mit leichter Belastung, wie z. B. Gehen, für mindestens 30 bis 40 Minuten pro Sitzung durchzuführen. Eine weitere gute Ergänzung zum Laufen ist Krafttraining, da es die beste Möglichkeit ist, Muskeln und Gelenke zu stärken. Allerdings ist es wichtig, dass diese Aktivität von einem Arzt oder Sportfachmann angeleitet wird, um sich an das Osteoporoserisiko anzupassen.
Im Allgemeinen ist Bewegung die erste Behandlungslinie gegen Osteopenie, bevor Osteoporose auftritt, denn wenn die Krankheit fortgeschritten ist, ist die Einnahme von Medikamenten notwendig.
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3. Richtige Ernährung
Eine ernährungsphysiologische Behandlung der Osteoporose kann durch eine kalziumreiche Ernährung erreicht werden. Gute Tipps sind, wenn möglich geriebenen Käse, Mandeln oder Sahne zu den Mahlzeiten hinzuzufügen und als Snack beispielsweise mit Vitamin D angereicherten Joghurt zu bevorzugen.
Die Osteoporose-Diät schließt jedoch weder die Einnahme ärztlich verordneter Medikamente noch die Ausübung körperlicher Betätigung aus.
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Ist Osteoporose heilbar?
Es gibt keine Heilung für Osteoporose, aber es ist möglich, die Knochenmasse zu verbessern, sodass die Knochen stärker werden und das Risiko von Knochenbrüchen geringer ist, indem man sie mit Medikamenten, Diät und Bewegung behandelt, die lebenslang befolgt werden müssen.
Wann sollte eine Knochendichtemessung durchgeführt werden?
Die Knochendichtemessung ist der Test zur Beurteilung der Knochenmasse und sollte bei Frauen über 65 und Männern über 70 durchgeführt werden. Darüber hinaus gibt es besondere Situationen, in denen dieser Test empfohlen werden kann, beispielsweise bei Frauen in der Prä- oder Postmenopause sowie bei Personen, die beispielsweise eine Hormonersatztherapie, eine kontinuierliche Einnahme von Kortikosteroiden oder eine Behandlung mit Diuretika und Antikonvulsiva einnehmen.
Erfahren Sie mehr darüber, was Knochendichtemessung ist und wann sie durchgeführt werden sollte.

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