Ist eine Operation bei obstruktiver Schlafapnoe gefährlich?

Obstruktive Schlafapnoe oder OSA ist ein Zustand, der durch eine Verengung der oberen Atemwege entsteht. Es handelt sich um eine Atemstörung, die zu vielen gefährlichen Komplikationen führen kann, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird. Die Erkrankung variiert von leicht bis schwer und wird je nach Schwere der Symptome behandelt. (1)

Ist eine Operation bei obstruktiver Schlafapnoe gefährlich?

Eine Operation erfordert eine Anästhesie. Insbesondere eine Vollnarkose kann für Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe sehr gefährlich sein. Dies liegt daran, dass obstruktive Schlafapnoe Ihre Atmung verlangsamt und Ihre Empfindlichkeit gegenüber ihren Auswirkungen erhöhen kann. Es kann auch sehr schwierig sein, nach der Operation wieder zu Bewusstsein und Atmung zu kommen.

Die Vollnarkose dominiert die Aktivität der oberen Atemwegsmuskulatur. Es kann Ihre Atmung beeinträchtigen, wenn sich die Atemwege verschließen. Dies kann zu einer Zunahme der Häufigkeit und Intensität von Schlafapnoe-Episoden führen und den Sauerstoffgehalt im Blut verringern. Eine Intensivpflege sollte in Betracht gezogen werden, da eine Anästhesie Ihre Wiedererlangung des Bewusstseins nach der Operation für längere Zeit behindern kann. (2)

Es ist eine bekannte Tatsache, dass der betroffene Anästhesist, wenn er über die Schlafapnoe-Vorgeschichte des Patienten Bescheid weiß, geeignete Maßnahmen ergreift, um die Atemwege frei zu halten. Dadurch können die Gefahren einer Anästhesie bei Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe verringert werden. (3)

Wenn Sie an obstruktiver Schlafapnoe leiden, ist es notwendig, dass Ihr Fall vor und nach der Operation von einem Anästhesisten behandelt wird. Abhängig von Ihrer Erkrankung benötigen Sie möglicherweise eine engmaschige Überwachung und spezielle Medikamente zur Anästhesie. (2)

Bevor Ihre Operation fällig ist, führt Ihr Arzt eine detaillierte Beurteilung durch, die alle Anamnese im Zusammenhang mit der Anästhesie berücksichtigt. Er wird auch eine gründliche körperliche Untersuchung durchführen. Wenn Sie während der Operation ein Beruhigungsmittel benötigen, wird er dieses äußerst sorgfältig auswählen, da Beruhigungsmittel auch dazu neigen, die Aktivität der oberen Atemwege zu unterdrücken. Die Gewährleistung der ordnungsgemäßen Funktion der Atemwege während der Operation ist das erste Anliegen eines Anästhesisten. Wenn es sich bei der Operation um die Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe selbst handelt, können die Atemwege aufgrund von Entzündungen und Schwellungen verengt sein, auch aufgrund von Vorgängen wie Intubation, Extubation usw. Das Beruhigungsmittel und das Anästhetikum zusammen können nach der Operation viele Schwierigkeiten bereiten. Wenn nach einer Operation Analgetika erforderlich sind, müssen die richtige Beatmung, die Sauerstoffversorgung, die Herzfrequenz usw. überwacht werden, da einige Analgetika wie Narkotika zusätzlich einen Atemstillstand auslösen können. Die Vorsicht vor der Operation muss auch nach der Operation beibehalten werden.

In vielen Fällen ist nach der Operation eine mechanische Beatmung erforderlich, bis der Patient vollständig wach ist. Wer ein CPAP-Gerät verwendet, muss es weiterhin verwenden und dabei den Druck sorgfältig überwachen. Eine Aufnahme auf die Intensivstation kann sinnvoll sein, da Sie dort die ununterbrochene und erforderliche Pflege erhalten.

Man kann sagen, dass es auch dann ratsam wäre, wenn Sie noch ein paar Tage in der Obhut Ihres Arztes bleiben, auch wenn Sie sonst keine große Nachsorge benötigen, da dies eine sorgfältige Überwachung der Atemwege und anderer lebenswichtiger Organe erleichtert .

Abschluss

Eine Operation bei Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe kann eine große Herausforderung sein. Die während der Operation verabreichte Anästhesie kann für Menschen mit dieser Erkrankung ein großes Risiko darstellen.

Wenn der Anästhesist jedoch den Zustand der Person kennt und die erforderlichen Maßnahmen ergreift, um die Atemwege offen zu halten, können die Gefahren einer Anästhesie bei Menschen mit dieser Erkrankung erheblich verringert werden. Neben einer umfassenden präoperativen Pflege sollte der Person auch während der Operation und auch nach der Operation die gleiche Sorgfalt zuteil werden, auch wenn der eigentliche chirurgische Eingriff möglicherweise keine große postoperative Pflege erfordert. Wenn sichergestellt wird, dass die Atemwege der Person zu keinem Zeitpunkt blockiert sind, können die Risiken im Zusammenhang mit Anästhesie, Beruhigungsmitteln und Analgetika, die vor, während und nach der Operation erforderlich sind, minimiert werden.

Verweise:

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