Oniomanie ist eine psychische Störung, bei der eine Person unter einem Kaufzwang leidet, der durch Symptome wie den impulsiven, unkontrollierbaren und wiederholten Wunsch gekennzeichnet ist, viele Dinge zu kaufen, die in den meisten Fällen unnötig sind.
Diese Art von Verhaltensstörung, auch Kaufzwangsstörung oder Kaufsucht genannt, kann durch Angstzustände, Depressionen oder auch neurologische Störungen, wie beispielsweise frontotemporale Demenz oder Parkinson-Krankheit, verursacht werden.
Die Behandlung der Oniomanie wird von einem Psychiater durchgeführt und umfasst in der Regel eine kognitive Verhaltenstherapie und in einigen Fällen den Einsatz von Antidepressiva sowie eine spezifische Behandlung neurologischer Störungen.
Inhaltsverzeichnis
Symptome einer Oniomanie
Die Hauptsymptome einer Oniomanie sind:
- Zwanghafte Käufe, impulsiv und meist von überflüssigen Gütern;
- Kaufen Sie wiederkehrende Artikel;
- Einkäufe vor Familie und Freunden verbergen;
- Über Einkäufe lügen;
- Nutzen Sie Bank- oder Familienkredite für Einkäufe;
- Finanzielle mangelnde Kontrolle;
- Einkaufen mit dem Ziel, mit Ängsten, Kummer und Sorgen umzugehen;
- Schuldgefühle nach dem Einkauf, die Sie jedoch nicht davon abhalten, erneut zu kaufen.
Der zwanghafte Verbraucher kauft ein, um Freude und Wohlbefinden zu empfinden, und betrachtet das Einkaufen auf diese Weise als Mittel gegen Traurigkeit und Frustration.
Aus diesem Grund kann Oniomanie oft unbemerkt bleiben und wird erst dann bemerkt, wenn die Person große finanzielle Probleme hat.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose einer Oniomanie wird von einem Psychiater oder Psychologen anhand der Beurteilung der Symptome, der Krankengeschichte, der Gewohnheiten und der Faktoren, die den Kaufwunsch auslösen, gestellt.
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Darüber hinaus können Fragebögen eingesetzt werden, wie zum Beispiel die Compulsive Shopping Scale (CBS) oder die Bergen Shopping Addiction Scale.
Der Arzt muss auch beurteilen, ob bei der Person weitere gesundheitliche Probleme vorliegen, die einen Kaufzwang auslösen können, etwa Angststörungen, Zwangsstörungen oder neurologische Störungen.
Mögliche Ursachen
Die Hauptursachen für Oniomanie sind:
- Angst, Depression oder Stress;
- Zwangsstörung (OCD);
- Geringes Selbstwertgefühl oder Einsamkeit;
- Impulsive oder perfektionistische Persönlichkeit;
- Die Zustimmung anderer Menschen einholen;
- Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen;
- Entfliehen Sie Problemen und Schwierigkeiten oder emotionalem Schmerz.
Darüber hinaus kann Oniomanie mit anderen Zwangsstörungen in Zusammenhang stehen, wie zum Beispiel Substanzabhängigkeit oder Essattacken.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung der Oniomanie muss unter Anleitung eines Psychiaters erfolgen, um Episoden von zwanghaftem Einkaufen zu vermeiden und die Ursache zu behandeln.
Die wichtigsten Behandlungsmethoden für Oniomanie sind:
1. Kognitive Verhaltenstherapie
Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine Behandlung von Oniomanie, die von einem Psychologen durchgeführt wird, um der Person dabei zu helfen, ihren Kaufzwang zu kontrollieren.
Bei dieser Art von Therapie verwendet der Psychologe Instrumente, um zu bewerten, wie eine Person in Bezug auf verschiedene Situationen denkt und fühlt und wie diese das zwanghafte Verhalten beeinflussen.
Auf diese Weise hilft der Psychologe der Person, ihre Emotionen in verschiedenen Situationen zu verstehen und zu kontrollieren und Strategien zur Verhaltensänderung zu entwickeln, um zwanghaftes Konsumverhalten zu kontrollieren. Erfahren Sie, wie kognitive Verhaltenstherapie durchgeführt wird.
2. Gruppentherapie
Auch Gruppentherapie funktioniert in der Regel und führt zu guten Ergebnissen, da Menschen mit derselben Störung während der Gruppentherapie in der Lage sind, ihre Unsicherheiten, Ängste und Gefühle offenzulegen, die das Einkaufen mit sich bringen kann, was den Prozess der Akzeptanz der Störung und der Lösung von Oniomanie erleichtern kann.
3. Heilmittel gegen Kaufzwang
In einigen Fällen kann der Psychiater den Einsatz von Medikamenten gegen Oniomanie empfehlen, insbesondere wenn festgestellt wird, dass die Person neben zwanghaftem Konsum beispielsweise auch an Depressionen oder Angstzuständen leidet.
Daher kann der Psychiater beispielsweise die Einnahme von Antidepressiva oder stimmungsstabilisierenden Medikamenten empfehlen.
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