Nierenmarkkarzinom: Symptome, Ursachen und Behandlung

Was ist ein Nierenmarkkarzinom?

Das Nierenmarkkarzinom (RMC) ist eine seltene, aggressive Form von Nierenkrebs. Weniger als einer von 100 Menschen weltweit mit Nierenkrebs leidet an dieser seltenen Form. Bei den meisten diagnostizierten Menschen handelt es sich um junge schwarze Männer mit Sichelzellenanämie oder Sichelzellenanämie.

Derzeit gibt es keine Heilung für Nierenmarkkarzinome. Es breitet sich schnell aus und ist schwierig zu behandeln. Forscher erforschen weiterhin neue Krebsbehandlungen, die das Fortschreiten dieser Krebserkrankung verlangsamen können.

Symptome und Ursachen

Symptome eines Nierenmarkkarzinoms

Zu den Symptomen eines Nierenmarkkarzinoms gehören:

  • Blut im Urin (normalerweise das erste auftretende Symptom)
  • Ein Knoten oder eine Masse an der Stelle, an der sich Ihre Nieren befinden (Ihr unterer Rücken, direkt unter Ihrem Brustkorb)
  • Schmerzen an der betroffenen Niere (bei den meisten Menschen ist es die Niere auf der rechten Seite)
  • Fieber
  • Nachtschweiß
  • Unerklärlicher Gewichtsverlust

Ursachen eines Nierenmarkkarzinoms

Ärzte wissen nicht, was ein Nierenmarkkarzinom verursacht. Aber sie wissen, dass es sich dabei um eine Veränderung (Mutation) handeltSMARCB1Gen.SMARCB1ist ein Tumorsuppressorgen. Normalerweise verhindert dieses Gen die Bildung von Krebstumoren. Wenn in diesem Gen eine Mutation auftritt, stellt das Gen seine Funktion ein, sodass Tumore ungehindert wachsen können.

Fast jeder mit Nierenmarkkarzinom leidet an Sichelzellanämie oder einer Sichelzellanämie. Dies deutet auf einen Zusammenhang zwischen den Sichelzellenerkrankungen und RMC hin. Bei der Sichelzellenanämie erben Sie abnormale Gene, die dazu führen, dass Ihre roten Blutkörperchen sichelförmig statt rund sind. Die abnormale Form kann dazu führen, dass rote Blutkörperchen nicht ungehindert durch Ihr Gewebe fließen und es mit Sauerstoff versorgen können.

Eine Theorie besagt, dass bei RMC die Sichelzellen im Nierenmark (innerer Teil Ihrer Niere) eingeschlossen werden. Dies hindert sie daran, den Bereich mit Sauerstoff zu versorgen, was zum Absterben des Gewebes führt. Der Gewebetod kann Zellen und Gene schädigen und krebserregende Genmutationen ermöglichen.

Es bedarf jedoch weiterer Forschung, bevor Wissenschaftler den vollständigen Zusammenhang zwischen RMC und Sichelzellen kennen.

Risikofaktoren

Der größte Risikofaktor für die Entwicklung eines Nierenmarkkarzinoms ist das Vorhandensein einer Sichelzellenanämie oder einer Sichelzellanämie. Weitere mit dem RMC-Risiko verbundene Faktoren sind:

  • Alter:RMC tritt häufiger bei Teenagern und jungen Erwachsenen (im Alter von 11 bis 39 Jahren) auf.
  • Sex:Bei Männern ist die Wahrscheinlichkeit, RMC zu entwickeln, zwei- bis dreimal höher.
  • Wettrennen:Die meisten Menschen, bei denen in den USA RMC (und Sichelzellenanämie) diagnostiziert wird, sind Schwarze.

Diagnose und Tests

Wie Ärzte diesen Zustand diagnostizieren

Wenn Ihr medizinisches Team den Verdacht hat, dass Sie RMC haben könnten, führt es bildgebende Untersuchungen durch, um nach Tumoren in Ihrer Niere zu suchen. Die am häufigsten verwendeten Tests sind CT-Scans und MRTs. Sie werden auch nach Anzeichen einer Krebsausbreitung suchen. Dazu gehört in der Regel eine Ganzkörper-CT-Untersuchung oder eine PET-Untersuchung. Die meisten Nierenmarkkarzinome haben sich zum Zeitpunkt der Diagnose bereits ausgebreitet.

Ihr Pflegeteam wird eine Biopsie durchführen, um nach Krebszellen zu suchen. Dabei wird mit einer Nadel eine Gewebeprobe aus dem Tumor entnommen. Ein Pathologe untersucht das Gewebe in einem Labor auf RMC.

Management und Behandlung

Wie wird ein Nierenmarkkarzinom behandelt?

Die RMC-Behandlung beginnt normalerweise mit einer Chemotherapie. Bei der Chemotherapie werden Medikamente eingesetzt, um Krebszellen abzutöten. Ihr Arzt kann Ihnen auch eine Operation empfehlen. Sie können die betroffene Niere (Nephrektomie) und nahegelegene Lymphknoten entfernen, um die Ausbreitung des Krebses zu verlangsamen. Möglicherweise ist eine Operation erforderlich, um die Symptome zu lindern.

Ihr Arzt empfiehlt Ihnen möglicherweise die Teilnahme an einer klinischen Studie. Klinische Studien testen die Sicherheit und Wirksamkeit neuer Behandlungen. Beispielsweise testen einige klinische Studien zum Nierenmarkkarzinom die Wirksamkeit einer Chemotherapie neben neueren Behandlungen, die als gezielte Therapie und Immuntherapie bezeichnet werden.

Ihr Arzt kann Ihnen die Vorteile und Risiken Ihrer Behandlungsoptionen erläutern.

Ausblick / Prognose

Wie ist die Prognose eines Nierenmarkkarzinoms?

Früher betrug die Lebenserwartung eines Menschen mit Nierenmarkkarzinom weniger als sechs Monate. Dank der jüngsten Fortschritte in der Behandlung leben immer mehr Menschen länger. Die mittlere Überlebensrate für RMC nach der Diagnose beträgt 12 Monate. Ein Median ist der Mittelwert. Das bedeutet, dass etwa die Hälfte der Menschen innerhalb eines Jahres nach der Diagnose stirbt. Die andere Hälfte lebt länger als ein Jahr.

Auch wenn die Prognose nicht gut ist, ist nichts sicher. Letztendlich ist Ihr Arzt die beste Quelle, um Ihnen zu erklären, was Sie erwartet.

Eine Notiz von Swip Health

Die Diagnose eines Nierenmarkkarzinoms (RMC) ist schwierig zu verarbeiten. Da es sich um eine so seltene Krebserkrankung handelt, müssen Ärzte noch viel über die Behandlungsmöglichkeiten lernen, die am besten wirken. Derzeit sind Therapien wie Chemotherapie und Operation möglich. Auch die Teilnahme an einer klinischen Studie, in der neue Behandlungsmethoden getestet werden, kann eine Option sein. Fragen Sie Ihren Arzt nach allen für Sie verfügbaren Therapien. Sie können Ihnen dabei helfen, den besten Weg nach vorne zu finden.