Niedrige Triglyceride: Was es bedeutet (und was zu tun ist)

Obwohl es keinen einheitlichen und universellen Mindestwert für den Triglyceridspiegel im Blut gibt, können Werte unter 50 mg/dL auf eine kalorienarme Ernährung oder bestimmte Krankheiten wie beispielsweise Hyperthyreose und Unterernährung hinweisen.

Triglyceride sind eine Art Fett, das für die Gesundheit unerlässlich ist und die Funktion hat, Energie bereitzustellen, überschüssige Kalorien aus der Nahrung zu speichern und Fettsäuren bzw. Fette im Körper zu transportieren. Allerdings kann ein hoher Triglyceridspiegel das Risiko für Herzprobleme wie Herzinfarkt, Arteriosklerose und Schlaganfall erhöhen.

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Für die Erhaltung der Herz-Kreislauf-Gesundheit ist es wichtig, den Triglyceridspiegel unter 150 mg/dl zu halten. Sehr niedrige Werte müssen jedoch von einem Arzt beurteilt werden, um festzustellen, ob ein gesundheitliches Problem vorliegt, das behandelt werden muss.

Was bedeutet niedrige Triglyceride?

Die Hauptursachen für niedrige Triglyceride sind:

1. Diäten mit wenig Fett und Kohlenhydraten

Die Aufnahme von Fetten und Kohlenhydraten ist wichtig für die Bildung von Triglyceriden im Körper.

Daher können Menschen, die sich fett- und kohlenhydratarm ernähren, einen sehr niedrigen Triglyceridspiegel haben.

Was zu tun:Es ist wichtig, Diäten nur unter Anleitung eines Ernährungsberaters durchzuführen, um die Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten in Ihrer Ernährung auszugleichen und so Nährstoffmängel und Gesundheitsprobleme zu vermeiden.

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2. Hyperthyreose

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion beschleunigt sich der Stoffwechsel des Körpers, der Körper verbraucht mehr Energie und kann zudem Fettreserven nutzen, wodurch der Triglyceridspiegel im Blut sinkt.

Eine Hyperthyreose kann auch zu Gewichtsverlust, Veränderungen der Herzfrequenz, Schwächung von Nägeln und Haaren sowie Stimmungsschwankungen führen. Erfahren Sie mehr über andere Symptome einer Hyperthyreose.

Was zu tun: Bei Verdacht auf eine Schilddrüsenüberfunktion sollte zur Beurteilung der Schilddrüsenhormone ein Allgemeinarzt oder Endokrinologe konsultiert werden.

Wenn eine Schilddrüsenüberfunktion bestätigt wird, kann der Arzt die Einnahme von Medikamenten wie Propylthiouracil und Methimazol empfehlen, um die Produktion von Schilddrüsenhormonen zu regulieren.

In manchen Fällen kann der Arzt auch eine Jodtherapie und eine Operation zur Entfernung der Schilddrüse empfehlen.

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3. Verwendung von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln

Einige Medikamente zur Senkung des Cholesterin- und Triglyceridspiegels im Blut, wie Statine und Fibrate, können ebenfalls die Triglyceride senken.

O uso de suplementos, como e ácido nicotínico e ômega 3 também podem diminuir os níveis de triglicerídeos no sangue.

Was zu tun:Es wird empfohlen, den Arzt oder Ernährungsberater zu konsultieren, der das Medikament und/oder Nahrungsergänzungsmittel verschrieben hat, um zu prüfen, ob die Dosierung angepasst oder durch ein anderes Medikament oder Nahrungsergänzungsmittel ersetzt werden kann.

4. Unterernährung

Mangelernährung oder Unterernährung wird durch eine geringe Aufnahme oder Absorption von Nährstoffen verursacht, was zu einem Rückgang mehrerer wichtiger Nährstoffe, einschließlich Triglyceriden, im Körper führt.

Diese Verringerung der Triglyceride ist auf eine Kombination aus dem Mangel an Fetten und Kalorien in der Nahrung und dem Fehlen von Energiereserven im Körper zurückzuführen.

Was zu tun:Es ist wichtig, Ihren Hausarzt oder Kinderarzt zu konsultieren, damit eine vollständige Beurteilung durchgeführt und die Diagnose einer Mangelernährung bestätigt werden kann.

Nach der Bestätigung kann die Behandlung durch schrittweise Erhöhung der aufgenommenen Kalorienmenge mit 6 bis 12 Mahlzeiten pro Tag und einer kleinen Nahrungsmenge durchgeführt werden.

Wenn eine Person jedoch nicht in der Lage ist, feste Nahrung zu sich zu nehmen, können flüssige Diäten oder Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden, um die notwendigen Nährstoffe sicherzustellen. In schwerwiegenderen Fällen kann ein Krankenhausaufenthalt erforderlich sein, damit die Person Nährstoffe direkt in die Vene oder über eine Magensonde erhält.

5. Malabsorptionssyndrom

Beim Malabsorptionssyndrom handelt es sich um eine Erkrankung, bei der der Darm Fette nicht gut aufnehmen kann, wodurch die Bildung von Triglyceriden im Körper verringert wird. Dieser Zustand kann beispielsweise durch Erkrankungen wie Zöliakie, Morbus Crohn, HIV und AIDS verursacht werden.

Da Triglyceride das Hauptfett in der Nahrung sind, führt jedes Problem bei der Darmabsorption direkt zu einer Verringerung ihres Blutspiegels.

Was zu tun:Sie sollten einen Gastroenterologen oder Kinderarzt konsultieren, der einige Tests wie Endoskopie und Stuhluntersuchung anordnen, die Ursache der Malabsorption ermitteln und die am besten geeignete Behandlung verschreiben wird.

Die Behandlung variiert je nach Ursache dieses Syndroms und kann vom Arzt, einer kalorienreichen Ernährung, Injektionen einiger Vitamine und Mineralstoffe, der oralen Einnahme von Pankreasenzymen oder der Einnahme von Medikamenten empfohlen werden.

Symptome eines niedrigen Triglyceridspiegels

Niedrige Triglyceride haben im Allgemeinen keine Auswirkungen auf die Gesundheit und verursachen keine spezifischen Symptome.

In ernsteren Situationen oder solchen, die mit seltenen genetischen Erkrankungen wie Abetalipoproteinämie und Tanger-Krankheit zusammenhängen, können jedoch einige Symptome beobachtet werden: Veränderungen in der Transparenz der Hornhaut, orangefarbene Mandeln, Verlust der motorischen Koordination und Retinitis pigmentosa.

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