Was sollten Sie bei Muskelkrämpfen essen und vermeiden?

Man geht davon aus, dass Muskelkrämpfe hauptsächlich auf anstrengendes Training zurückzuführen sind, aber nur wenige Menschen sind sich der Tatsache bewusst, dass Muskelkrämpfe auch durch eine schlechte Ernährung verursacht werden können. Die tägliche Einnahme bestimmter Nahrungsmittel kann dazu beitragen, Muskelkrämpfen vorzubeugen oder deren Häufigkeit zu verringern. Unter allen gilt Kalium als eines der Hauptelemente, das Krämpfe weitestgehend verhindern kann. Der Mineralstoff erleichtert die Koordination zwischen Nerven und Muskeln. Reife Bananen gelten als eine der reichhaltigen Kaliumquellen, Tatsache ist jedoch, dass Bananen nur 9 % des täglichen Kaliumbedarfs des Körpers decken.

Was sollte man bei Muskelkrämpfen essen?

Einige der Nahrungsmittel, die bei Muskelkrämpfen empfohlen werden, sind folgende:

Süßkartoffeln – Eine mittelgroße Süßkartoffel enthält etwa 542 mg Kalium. Darüber hinaus ist es auch eine reichhaltige Quelle für Vitamin A. Süßkartoffeln können in verschiedenen Formen eingenommen werden, z. B. gebacken, geröstet, gekocht oder mit anderem Gemüse gekocht.

Wasser – Die Aufrechterhaltung des Flüssigkeitshaushalts des Körpers hilft bei der Vorbeugung verschiedener Krankheiten. Ärzte gehen davon aus, dass Dehydrierung eine der häufigsten Ursachen für Muskelkrämpfe ist. Daher muss sichergestellt werden, dass der Körper den ganzen Tag über mit ausreichend Flüssigkeit versorgt wird. Wenn Ihnen das Trinken von klarem Wasser langweilig erscheint, können Sie ihm auch Aromen hinzufügen. Lernen Sie, die Wasseraufnahme zu überwachen, um sicherzustellen, dass das Tageslimit unbedingt eingehalten wird.

Bohnen – Auf dem Markt sind verschiedene Bohnensorten erhältlich, die jeweils einen unterschiedlichen Kaliumgehalt haben, aber insgesamt gelten Bohnen als eine der wichtigsten und gesunden Mineralstoffquellen. Beispielsweise enthält eine Tasse voller schwarzer Bohnen etwa achthundertein mg Kalium, während eine Tasse voller Kidneybohnen etwa siebenhundertsiebzehn mg enthält. Ärzte empfehlen, Bohnen in die tägliche Ernährung aufzunehmen, sei es in Form von Salat, Suppen, Curry usw.

Melone – Wassermelone ist eine außergewöhnliche Kaliumquelle, nur zwei mittelgroße Scheiben Wassermelone enthalten etwa 640 mg Kalium. Da Melone außerdem viel Wasser enthält, trägt sie auch dazu bei, den Körper mit Feuchtigkeit zu versorgen. Melonen können entweder in Form von Salat, als Saft oder einfach als geschnittenes Obst in den Speiseplan aufgenommen werden.

Gurkensaft – Daher gibt es keinen gültigen Beweis dafür, dass Gurkensaft bei Muskelkrämpfen hilft. Laut einer Studie aus dem Jahr 2013 wurde jedoch festgestellt, dass die Einnahme von eingelegtem Saft die Dauer eines Krampfes drastisch verkürzen kann. Eingelegter Saft kann zwei- bis dreimal täglich in kleinen Portionen zu den täglichen Mahlzeiten eingenommen werden, entweder als Konzentrat oder als Marinade. (1)

Was sollten Sie bei Muskelkrämpfen vermeiden?

Es gibt einige Lebensmittel, die bei Muskelkrämpfen unbedingt vermieden werden sollten. Diese Nahrungsmittel können den Zustand des Patienten verschlimmern, da sie die Dauer der Schmerzen verlängern. Die Liste der Lebensmittel umfasst:

  • Bei Krämpfen sollte der Verzehr von rotem oder verarbeitetem Fleisch vermieden werden
  • Verwendung von raffinierten Mehlen wie Nudeln, Weißbrot, raffiniertem Zucker usw
  • Gemüse wie Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Auberginen
  • Früchte mit hohem Zitrusanteil wie Zitrone, Grapefruit, Limette usw
  • Alle Milchprodukte
  • Übermäßiger Salzkonsum sollte unbedingt vermieden werden
  • Koffeinhaltige Getränke (Tee oder Kaffee)
  • Alkohol

Experten empfehlen, dass Menschen, die unter Muskelkrämpfen leiden, das Problem nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten; Wenn die Schmerzen länger anhalten, muss ein Arzt aufgesucht werden. Manchmal verschlimmert sich der Zustand des Patienten aufgrund von Fahrlässigkeit oder verspäteter Inanspruchnahme medizinischer Hilfe. Auch die Möglichkeit einer Behandlung wird komplex und der Patient leidet unter unerträglichen Schmerzen und Beschwerden, die seine täglichen Aktivitäten behindern. (2)

Verweise: 

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