Mukozele im Mund: Was es ist, Symptome, Ursachen und Behandlung

Bei einer Mukozele im Mund handelt es sich um eine Blase, die sich auf der Lippe, der Zunge, den Wangen oder dem Gaumen bildet, meist durch einen Schlag auf die Region, wiederholtes Beißen oder wenn eine Speicheldrüse verstopft ist.

Diese gutartige Läsion, auch Schleimzyste genannt, kann in der Größe zwischen einigen Millimetern und 2 bis 3 Zentimetern im Durchmesser variieren und verursacht normalerweise keine Schmerzen, es sei denn, sie geht mit einer Verletzung einher. 

Mukozelen sind nicht ansteckend und verschwinden normalerweise auf natürlichem Wege, ohne dass eine Behandlung erforderlich ist. In einigen Fällen kann jedoch eine kleinere Operation erforderlich sein, um die Zyste und die betroffene Speicheldrüse zu entfernen. 

Symptome einer Mukozele im Mund

Das Hauptsymptom einer Mukozele ist die Bildung einer Blase im Mund mit folgenden Merkmalen:

  • Glatte und weiche Oberfläche im Griff;
  • Form einer Kuppel oder Halbkugel;
  • Vorhandensein von Schleim im Inneren;
  • Helle oder bläuliche Farbe;
  • Größe von 1 Millimeter bis 2 Zentimeter;
  • Verursacht keine Schmerzen.

Mukozelenblasen betreffen vor allem die Innenseite der Unterlippe, können aber auch an den Wangen, am Gaumen oder am Zahnfleisch auftreten. 

Nach einiger Zeit kann sich die Mukozelenblase nach einem Biss oder Schlag auf die Region zurückbilden oder platzen, was zu einer kleinen Wunde in der Region führen kann, die auf natürliche Weise heilt.

Ist Mukozele ernst?

Mukozele ist nicht schwerwiegend und bessert sich normalerweise auf natürliche Weise, ohne dass eine medizinische Behandlung erforderlich ist.

Wenn sich die Blase im Mund jedoch nicht innerhalb von zwei Wochen bessert, ist es wichtig, einen Stomatologen, Allgemeinmediziner oder Zahnarzt aufzusuchen, da es eine Krebsart namens Mukoepidermoidkarzinom gibt, die ähnliche Symptome verursachen kann. Erfahren Sie, wie Sie andere Symptome erkennen, die auf Mundkrebs hinweisen.

So bestätigen Sie die Diagnose

Die Diagnose einer Mukozele im Mund wird von einem Stomatologen, Allgemeinmediziner, Zahnarzt oder Kinderarzt durch Beurteilung der Symptome und körperliche Untersuchung der Blase oder Wunde im Mund gestellt.

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Zusätzliche Tests sind in der Regel nicht erforderlich.

In einigen Fällen kann Ihr Arzt jedoch eine Ultraschalluntersuchung anordnen, um die Art der Mukozele zu bestimmen.

Zusätzlich kann eine Biopsie der Läsion durchgeführt werden, um die Diagnose zu bestätigen und andere Gesundheitszustände wie einen Abszess, ein Myom oder Krebs auszuschließen.

Mögliche Ursachen

Eine Mukozele im Mund wird durch eine Verstopfung oder Verletzung einer Drüse oder eines Speichelgangs verursacht und führt zu Symptomen.

Wer ist am meisten gefährdet?

Die Hauptfaktoren, die zur Entstehung einer Mukozele im Mund führen können, sind:

  • Beißen oder Saugen auf den Lippen oder der Innenseite der Wangen;
  • Schläge ins Gesicht, besonders auf die Wangen;
  • Vorgeschichte anderer Erkrankungen, die die Schleimhäute betreffen, wie zum Beispiel das Sjögren-Syndrom oder die Sarkoidose.

Darüber hinaus können Mukozelen aufgrund von Schocks während der Geburt auch bei Neugeborenen bereits von Geburt an auftreten, bedürfen jedoch selten einer Behandlung. 

Arten von Mukozelen

Mukozelen können je nach Alter der Person und Ursache in zwei Typen eingeteilt werden:

1. Mukozele aufgrund von Extravasation

Die Mukozelenextravasation ist die häufigste Form und tritt im Alter zwischen 10 und 30 Jahren auf.

Diese Art von Mukozele im Mund kann beispielsweise durch Komplikationen bei zahnärztlichen Eingriffen, wiederholtes Beißen oder die Verwendung kieferorthopädischer Hilfsmittel verursacht werden.

2. Retentionsmukozele

Retentionsmukozelen sind seltener und treten meist bei Menschen über 40 Jahren auf.

Im Allgemeinen entsteht diese Art von Mukozele im Mund aufgrund von Verstopfungen in den Speicheldrüsen, die den Speichelaustritt verhindern.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Die Behandlung einer Mukozele muss unter Anleitung eines Stomatologen, Allgemeinarztes oder Zahnarztes durchgeführt werden und ist nicht immer notwendig, da sie sich innerhalb weniger Tage auf natürliche Weise bessert.

Wenn die Läsion jedoch zu groß wird oder keine natürliche Rückbildung erfolgt, kann der Arzt oder Zahnarzt einen kleinen chirurgischen Eingriff durchführen, um die betroffene Speicheldrüse zu entfernen und die Schwellung zu reduzieren.

Bei dieser Operation handelt es sich um einen einfachen Eingriff, der keinen Krankenhausaufenthalt erfordert. Daher kann die Person einige Stunden nach der Behandlung nach Hause zurückkehren und 1 bis 2 Tage nach der Operation zur Arbeit gehen.

Darüber hinaus kann es in einigen Fällen zu einem erneuten Auftreten der Mukozele kommen, was eine weitere Operation erforderlich macht.