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Was ist das:
Mirtazapin ist ein Antidepressivum zur Behandlung von Depressionen bei Erwachsenen, da es auf das Gehirn wirkt, die Kommunikation zwischen Neuronen verbessert und das chemische Gleichgewicht im Gehirn wiederherstellt.
Dieses Arzneimittel ist in Apotheken oder Drogerien in Form von einfachen oder Schmelztabletten zu 15, 30 oder 45 mg, unter dem Handelsnamen Remeron, in generischer Form wie Mirtazapin oder beispielsweise unter den Handelsnamen Razapina oder Menelat erhältlich.
Mirtazapin muss in der vom Arzt angegebenen Dosierung und Behandlungsdauer angewendet werden und wird nur auf ärztliche Verschreibung und mit Einbehaltung des Rezepts durch die Apotheke verkauft.
Wozu dient es?
Mirtazapin ist zur Behandlung schwerer Depressionen bei Erwachsenen über 18 Jahren indiziert.
Wie ist es einzunehmen?
Die normalerweise empfohlene Dosis von Mirtazapin beträgt 15 bis 45 mg pro Tag in einer einzigen Tagesdosis, die vorzugsweise abends vor dem Schlafengehen eingenommen wird. In manchen Fällen kann der Arzt empfehlen, die gesamte Tagesdosis in zwei Dosen pro Tag, morgens und abends, aufzuteilen, wobei die größere Dosis abends eingenommen wird.
Die Art der Einnahme variiert je nach Art der Tablette, bei einer einfachen Tablette sollte die Einnahme mit einem Glas Wasser erfolgen. Was die Schmelztablette betrifft, müssen Sie die Tablette auf Ihre Zunge legen, damit sie sich im Mund auflöst, ohne zu kauen. Es ist nicht notwendig, Wasser zu trinken, aber Sie können ein wenig trinken, nachdem sich die Tablette vollständig aufgelöst und im Mund aufgenommen hat.
Dosierung, Art der einzunehmenden Pille und Dauer der Behandlung mit Mirtazapin sollten immer nach ärztlichem Rat erfolgen.
Mögliche Nebenwirkungen
Die häufigsten Nebenwirkungen, die während der Behandlung mit Mirtazapin auftreten können, sind gesteigerter Appetit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Übelkeit, Durchfall, Schwindel, Blähungen, Zittern, Blutdruckabfall, Gelenkschmerzen, Gelbfärbung der Haut oder verschwommenes Sehen.
Obwohl selten, kann Mirtazapin auch zu einer Verringerung der weißen Blutkörperchen führen und das Risiko von Infektionen erhöhen, die sich durch Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen, Wunden im Mund oder in der Nase bemerkbar machen.
Darüber hinaus sollte der Arzt informiert werden, wenn bei der Person Stimmungs- oder Verhaltensschwankungen, Angstzustände, Panikattacken, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Impulsivität, Reizbarkeit, Unruhe, Aggressivität, eine Verschlechterung der Depression oder Selbstmordgedanken auftreten.
Macht Mirtazapin dick?
Mirtazapin kann aufgrund seiner Nebenwirkung, den gesteigerten Appetit, zu einer Gewichtszunahme führen und sollte daher stets unter ärztlicher Beratung und Aufsicht angewendet werden.
Wer sollte es nicht verwenden?
Mirtazapin sollte nicht von Kindern, Jugendlichen unter 18 Jahren, schwangeren oder stillenden Frauen oder von Personen eingenommen werden, die gegen Mirtazapin oder einen anderen Bestandteil der Tabletten allergisch sind.
Darüber hinaus sollte Mirtazapin nicht von Personen angewendet werden, die Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) wie Isocarboxazid, Linezolid, Phenelzin oder Tranylcypromin einnehmen, und müssen nach dem Ende der Behandlung mit Monoaminoxidase-Hemmern mindestens 14 Tage warten, um mit der Behandlung mit Mirtazapin zu beginnen.

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