Das Down-Syndrom ist eine genetische Erkrankung, die durch eine Mutation im Chromosom 21 verursacht wird und dazu führt, dass das Kind mit bestimmten körperlichen Merkmalen wie z. B. schrägstehenden Augen, Kleinwuchs oder einer großen Zunge geboren wird. Außerdem kann es bei dem Kind zu einer Reihe gesundheitlicher Probleme wie Herzversagen oder Hypothyreose kommen.
Diese genetische Veränderung kann auch zu Verzögerungen in der intellektuellen Entwicklung führen, wie z. B. Schwierigkeiten beim Gehen, Sprechen, Lernen oder beim Gebrauch der Hände, was bei Menschen mit dem Syndrom sehr unterschiedlich sein kann.
Einige dieser Merkmale können jedoch auch bei Neugeborenen vorhanden sein, bei denen das Syndrom nicht vorliegt. Der beste Weg, die Diagnose zu bestätigen, ist daher die Durchführung eines Gentests mit dem Ziel, das Vorhandensein von Veränderungen im Chromosom 21 festzustellen. Erfahren Sie mehr über das Down-Syndrom.
Inhaltsverzeichnis
Merkmale des Down-Syndroms
Die Merkmale des Down-Syndroms lassen sich in drei Kategorien einteilen:
1. Körperliche Eigenschaften
Kinder mit Down-Syndrom werden in der Regel kurz nach der Geburt aufgrund ihrer körperlichen Merkmale erkannt, wie zum Beispiel:
- Abgerundetes Gesicht;
- Mandelförmige Augen, nach oben geneigt;
- Weiße Flecken auf dem farbigen Teil der Augen;
- Kleine und leicht abgeflachte Nase;
- Kleiner Mund, aber mit einer größeren Zunge als normal;
- Ohren tiefer als normal;
- Kurzer Hals;
- Nur eine Linie auf der Handfläche;
- Breite Hände mit kurzen Fingern;
- Vergrößerter Raum zwischen der großen Zehe und den anderen Zehen;
- Muskelschwäche, wodurch das Baby weicher wird.
Darüber hinaus werden Kinder mit Down-Syndrom in der Regel durchschnittlich groß geboren, wachsen aber langsam und sind daher kleiner als andere Kinder.
2. Kognitive Eigenschaften
Bei einem Kind mit Down-Syndrom kann es zu Verzögerungen in der kognitiven und intellektuellen Entwicklung kommen, insbesondere bei folgenden Fähigkeiten:
- Gehen;
- Gegenstände halten;
- Seien Sie aufmerksam;
- Bleiben Sie sitzen;
- Reden und lernen.
Der Grad dieser Schwierigkeiten kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Allerdings erlernen alle Kinder alle diese Fähigkeiten, auch wenn es länger dauern kann als bei einem anderen Kind, das nicht an dem Syndrom leidet.
3. Verhaltensmerkmale
Kinder mit Down-Syndrom zeigen im Allgemeinen ein fügsames Verhalten, sind kontaktfreudig und extrovertiert und weisen einige Merkmale auf wie:
- Impulsivität;
- Lernschwierigkeiten;
- Schwierigkeiten, aufmerksam zu sein;
- Obsessive Verhaltensweisen.
Als Erwachsene können Menschen mit Down-Syndrom lernen, selbst Entscheidungen zu treffen, benötigen jedoch wahrscheinlich Hilfe bei komplexeren Themen, wie beispielsweise der Verwaltung von Geld oder der Kontrolle einer Schwangerschaft.
Darüber hinaus besuchen einige möglicherweise die Universität, während andere möglicherweise mehr tägliche Pflege benötigen.
Häufige gesundheitliche Komplikationen
Zu den häufigen Komplikationen des Down-Syndroms gehört ein erhöhtes Risiko für Herzprobleme wie Herzinsuffizienz oder Schilddrüsenerkrankungen wie Hypothyreose.
Darüber hinaus können auch Veränderungen an den Augen auftreten, zu denen Schielen, Sehstörungen in der Ferne oder in der Nähe und in einigen Fällen Katarakte gehören können.
Da die meisten dieser Erkrankungen in den frühen Tagen nicht leicht zu erkennen sind, führt der Kinderarzt im Kindesalter häufig mehrere Tests durch, wie Ultraschall, Echokardiogramm oder Blutuntersuchungen, um festzustellen, ob damit verbundene Komplikationen vorliegen. Sehen Sie sich alle empfohlenen Untersuchungen für Kinder mit Down-Syndrom an.
Wie sollte die Nachbereitung aussehen?
Die Überwachung eines Kindes mit Down-Syndrom ist für seine Entwicklung sehr wichtig.
Um die Lernzeit zu verbessern, können Kinder mit Down-Syndrom an logopädischen Sitzungen bei einem Logopäden teilnehmen, so dass sie dazu ermutigt werden, sich früher auszudrücken, was beispielsweise den Prozess des Sprechenlernens erleichtert.
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Darüber hinaus kann der Kinderarzt eine anschließende Physiotherapie, Ergotherapie oder Psychotherapie empfehlen, um beispielsweise Selbstfürsorgefähigkeiten zu entwickeln, mit Emotionen umzugehen oder die Körperhaltung und das Gleichgewicht zu verbessern.
Sehen Sie sich das folgende Video an und finden Sie heraus, welche Aktivitäten dabei helfen, Babys mit Down-Syndrom zu stimulieren:
AKTIVITÄTEN zur STIMULIERUNG des Babys mit Down-Syndrom
06:04 | 88.090 Aufrufe

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