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Was ist das:
Das Leiomyosarkom ist eine seltene Krebsart, die ihren Ursprung in glatten Muskelzellen hat, die in verschiedenen Regionen des Körpers vorkommen, beispielsweise im Magen-Darm-Trakt, im Harnsystem, in Blutgefäßen, auf der Haut, auf der Kopfhaut, in der Lunge oder in der Gebärmutter.
Die Symptome eines Leiomyosarkoms sind unspezifisch und hängen von der Körperregion ab, in der es aufgetreten ist. Sie können beispielsweise Übelkeit, Schmerzen in der Region, Gewichtsverlust ohne ersichtlichen Grund, Husten oder Erbrechen mit Blut oder einen Knoten auf der Haut verursachen.
Ein Leiomyosarkom kann schwerwiegend sein und neigt dazu, sich leicht auf andere Organe auszubreiten. Daher ist es wichtig, bei jedem Auftreten von Symptomen einen Hausarzt oder Onkologen aufzusuchen, damit eine Diagnose gestellt und die am besten geeignete Behandlung eingeleitet werden kann.
Symptome eines Leiomyosarkoms
Die Hauptsymptome eines Leiomyosarkoms sind:
- Übermäßige Müdigkeit;
- Fieber;
- Gewichtsverlust ohne ersichtlichen Grund;
- Brechreiz;
- Appetitlosigkeit;
- Allgemeines Unwohlsein;
- Schwellung und Schmerzen in der betroffenen Region;
- Knoten auf der Haut;
- Hautwunde, die nicht heilt und blutet;
- Magen-Darm-Blutungen;
- Bauchschmerzen oder Unwohlsein;
- Blut im Stuhl;
- Erbrechen mit Blut;
- Husten, der Blut enthalten kann;
- Brustschmerzen;
- Schwierigkeiten beim Atmen.
Die Symptome eines Leiomyosarkoms hängen von der Stelle ab, an der sich diese Art von Tumor entwickelt. In den frühen Stadien sind sie möglicherweise nicht wahrnehmbar und treten mit der Entwicklung des Tumors auf.
Darüber hinaus variieren diese Symptome auch je nach Größe des Tumors und davon, ob sich der Tumor an andere Stellen im Körper ausgebreitet hat oder nicht.
Es ist wichtig, einen Hausarzt oder Onkologen aufzusuchen, sobald Symptome eines Leiomyosarkoms auftreten, da dieser Tumortyp dazu neigt, sich schnell auf andere Körperteile wie Lunge und Leber auszubreiten, was zu schwerwiegenden Komplikationen führen und die Behandlung, die normalerweise durch eine Operation erfolgt, erschwert.
Nicht-uterines Leiomyosarkom
Das Leiomyosarkom in der Gebärmutter ist eine der Hauptarten von Leiomyosarkomen und tritt häufiger bei Frauen nach der Menopause auf. Es ist durch eine tastbare Masse in der Gebärmutter gekennzeichnet, die mit der Zeit wächst und Schmerzen verursachen kann, aber nicht muss.
Darüber hinaus können beispielsweise Veränderungen des Menstruationsflusses, Blutungen außerhalb der Menstruation, Harninkontinenz und ein erhöhtes Bauchvolumen beobachtet werden.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose eines Leiomyosarkoms ist schwierig, da die Symptome nicht spezifisch sind. Daher muss der Hausarzt oder Onkologe bildgebende Untersuchungen wie Ultraschall, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, PET-CT oder Angiographie anfordern, um etwaige Veränderungen im Gewebe zu überprüfen.
Wenn Veränderungen beobachtet werden, die auf ein Leiomyosarkom hinweisen, kann der Arzt die Durchführung einer Biopsie empfehlen, um die Bösartigkeit des Sarkoms zu überprüfen, die Diagnose zu bestätigen und eine Behandlung anzuzeigen.
Wenn Sie eine Untersuchung durch einen Onkologen wünschen, vereinbaren Sie einen Termin in Ihrer Nähe:
Mögliche Ursachen
Die genaue Ursache des Leiomyosarkoms ist nicht vollständig bekannt, aber es ist bekannt, dass Krebs aufgrund von Veränderungen oder Mutationen in der DNA der Zellen entsteht und sich in bösartige Zellen verwandelt, die beginnen, sich unkontrolliert zu vermehren.
Einige Faktoren können das Risiko für die Entwicklung eines Leiomyosarkoms erhöhen, wie zum Beispiel:
- Vorgeschichte einer früheren Strahlentherapie;
- Erbliche genetische Syndrome wie Retinoblastom oder Li-Fraumeni-Syndrom;
- Verwendung von Tamoxifen;
- Traumata der Haut, wie zum Beispiel Prellungen oder Verbrennungen.
Darüber hinaus scheint auch die Exposition gegenüber Chemikalien wie Pestiziden oder Herbiziden das Risiko für die Entwicklung eines Leiomyosarkoms zu erhöhen.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung des Leiomyosarkoms muss unter Anleitung eines Onkologen erfolgen, der möglicherweise eine Operation zur Entfernung des Tumors empfiehlt. Bei bereits fortgeschrittener Erkrankung kann es erforderlich sein, das Organ zu entfernen.
Darüber hinaus kann der Arzt vor der Operation eine Chemotherapie oder Strahlentherapie empfehlen, um die Größe des Tumors zu verkleinern und seine Entfernung zu erleichtern, oder nach der Operation, um eventuell verbleibende Krebszellen zu entfernen.
Auch bei Metastasen, d. h. wenn sich der Krebs in andere Körperregionen ausgebreitet hat, kann eine Chemo- oder Strahlentherapie durchgeführt werden, um diese zu beseitigen.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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