Leichte geistige Behinderung: Was es ist, Merkmale und was zu tun ist

Was ist das:

Eine leichte geistige Behinderung oder leichte geistige Behinderung ist durch deutliche Schwierigkeiten beim Lernen, bei der Kommunikation und bei alltäglichen Aufgaben gekennzeichnet und wird durch Tests zur Beurteilung der Intelligenz festgestellt, wenn der Intelligenzquotient (IQ) zwischen 50 und 70 liegt.

Diese Art der geistigen Behinderung kommt häufiger bei Männern vor und wird normalerweise im Kindesalter beispielsweise durch die Beobachtung des kindlichen Verhaltens sowie von Lern- und Interaktionsschwierigkeiten bemerkt.

Bei Verdacht auf eine leichte geistige Behinderung ist es wichtig, bei Kindern und Jugendlichen einen Kinderneurologen bzw. bei Erwachsenen einen Neurologen aufzusuchen. Die Behandlung kann lernfördernde Maßnahmen wie Nachhilfe, Psychotherapie und Verhaltenstherapie umfassen.

Hauptmerkmale

Die Hauptmerkmale einer leichten geistigen Behinderung sind:

  • Unreife im Vergleich zu Gleichaltrigen;
  • Schulschwierigkeiten, beispielsweise aufgrund von Lese-, Schreib- oder Mathematikschwierigkeiten;
  • Beeinträchtigung der Urteilsfähigkeit.
  • Schwierigkeiten bei der Organisation und Planung der täglichen Aufgaben;
  • Unzureichende Einschätzung gefährlicher Situationen;
  • Wenig Verständnis für abstrakte Gedanken, etwa die Bedeutung von Metaphern und Sprichwörtern;
  • Schwierigkeiten im Umgang mit Geld;
  • Impulsivität;
  • Schwierigkeiten bei sozialen Interaktionen.

Die Merkmale einer leichten geistigen Behinderung können von Person zu Person unterschiedlich sein und in schwerwiegenderen Ausprägungen die Entwicklung von Unabhängigkeit und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Überprüfen Sie den Grad der geistigen Behinderung und die Symptome.

So bestätigen Sie die Diagnose

Die Diagnose einer leichten geistigen Behinderung wird normalerweise im Kindes- oder Jugendalter von einem Neuropädiater gestellt, der Verhaltensänderungen des Kindes, Schwierigkeiten bei täglichen und/oder schulischen Aufgaben sowie Testergebnisse, wie beispielsweise eine neuropsychologische Beurteilung, berücksichtigt.

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Durch eine neuropsychologische Untersuchung ist es möglich, den Intelligenzkoeffizienten (IQ) zu bestimmen, der zwischen 70 und 50 auf eine leichte geistige Behinderung hinweist. Verstehen Sie, was IQ ist und wie man ihn misst.

Mögliche Ursachen

Eine leichte geistige Behinderung kann verursacht werden durch:

  • Genetische Veränderungen;
  • Konsum von Alkohol, Drogen und einigen Medikamenten während der Schwangerschaft;
  • Schwierigkeiten während der Geburt;
  • Infektionskrankheiten der Mutter während der Schwangerschaft, wie HIV oder Röteln;
  • Kopftrauma;
  • Erkrankungen wie Meningitis oder Enzephalitis im Kindesalter.

Darüber hinaus tritt eine leichte geistige Behinderung häufiger auf, wenn Krankheiten wie Asthma, Bluthochdruck oder Harnwegsinfektionen während der Schwangerschaft nicht ausreichend behandelt werden und es wichtig ist, die Schwangerschaftsvorsorge gemäß den Anweisungen des Geburtshelfers durchzuführen. Verstehen Sie besser, was Schwangerschaftsvorsorge ist und wann Sie beginnen sollten.

Was zu tun

Eine Person mit leichter geistiger Behinderung sollte im Kindesalter von einem Neurologen oder Kinderarzt und im Erwachsenenalter von einem Neurologen überwacht werden. Abhängig von den festgestellten Schwierigkeiten können auch Therapien wie Logopädie, Psychotherapie und Ergotherapie indiziert sein.

Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen mit leichter geistiger Behinderung und Schulschwierigkeiten können Maßnahmen wie Nachhilfeunterricht und der Zugang zu einer vermittelnden Lehrkraft angezeigt sein, um das Lernen anzuregen.

Bei einer leichten geistigen Behinderung ist der Einsatz von Medikamenten in der Regel nicht notwendig. Es ist jedoch wichtig, Krankheiten wie die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Depressionen, Angstzustände und gegebenenfalls Epilepsie richtig zu behandeln. 

Ist eine leichte geistige Behinderung heilbar?

Eine leichte geistige Behinderung ist nicht heilbar. Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung können jedoch in manchen Fällen ein unabhängiges Leben führen, eine Familie gründen und einen Job finden, insbesondere wenn sie von Familienmitgliedern unterstützt werden und die Behandlung frühzeitig begonnen wird.