Ein Lebertumor ist durch das Vorhandensein einer Masse in diesem Organ gekennzeichnet, dies ist jedoch nicht immer ein Zeichen von Krebs. Tumoren in der Leber kommen bei Männern und Frauen relativ häufig vor und können Hämangiome oder hepatozelluläre Adenome bedeuten, bei denen es sich um gutartige Tumoren handelt. Obwohl es sich dabei nicht um Krebs handelt, können sie eine Lebervergrößerung oder Leberblutungen verursachen.
Die Behandlung hängt von den Symptomen der Person und der Schwere des Tumors ab. Der Arzt empfiehlt möglicherweise nur die Beobachtung der Entwicklung des Tumors und der Symptome oder eine Operation zur Entfernung des Tumors oder eines Teils der Leber. Lebertumoren können geheilt werden, wenn sie frühzeitig erkannt und entsprechend ärztlicher Beratung behandelt werden.
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Inhaltsverzeichnis
Was könnte ein Lebertumor sein?
Lebertumoren können gutartig oder bösartig sein. Gutartige Krankheiten breiten sich nicht auf eine andere Körperregion aus, stellen kein Gesundheitsrisiko dar und können sein:
- Hämangiom:Es ist der häufigste gutartige Lebertumor und entspricht einem kleinen Knoten, der durch ein Gewirr von Blutgefäßen gebildet wird und keine Symptome verursacht. Finden Sie heraus, was ein Hämangiom ist und wann es schwerwiegend sein kann.
- Fokale noduläre Hyperplasie:Die Ursache dieses gutartigen Tumors ist nicht genau geklärt, er könnte jedoch mit Veränderungen im Blutfluss zusammenhängen.
- Leberadenom:Sie tritt am häufigsten bei Frauen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren auf und wird meist durch eine längere Anwendung oraler Kontrazeptiva verursacht. Erfahren Sie, wie ein Leberadenom diagnostiziert wird und welche Komplikationen auftreten können.
Bösartige Tumoren verursachen Symptome und sind meist die Folge von Metastasen beispielsweise bei Darmkrebs. Die wichtigsten bösartigen Lebertumoren sind:
- Hepatozelluläres Karzinom oder Hepatokarzinom:Es ist die häufigste Form von primärem Leberkrebs, sie ist aggressiver und entsteht in den Zellen, die die Leber bilden, den Hepatozyten;
- Angiosarkom der Leber:Es handelt sich um einen Tumor der Zellen, die die Wand der Blutgefäße in der Leber auskleiden, und entsteht durch die Einwirkung toxischer Substanzen wie Vinylchlorid.
- Colangiokarzinom:ist eine Tumorart, die ihren Ursprung in den Gallengängen hat und normalerweise bei Menschen im Alter zwischen 60 und 70 Jahren auftritt;
- Hepatoblastom:ist eine seltene Art von Lebertumor, tritt im Allgemeinen bei Kindern unter 3 Jahren auf und stimuliert die Produktion des Hormons (hCG), das den Pubertätsprozess beschleunigt und eine vorzeitige Pubertät auslöst.
Menschen, die an einer Fettleber oder einer Leberzirrhose leiden oder anabole Steroide einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko, einen bösartigen Tumor in der Leber zu entwickeln. Erfahren Sie, wie Sie die Anzeichen von Leberkrebs erkennen.
Anzeichen und Symptome eines Lebertumors
Gutartige Lebertumoren verursachen in der Regel keine Beschwerden und werden meist erst bei einer Routineuntersuchung entdeckt. Die bösartigen Formen zeigen einige Symptome wie:
- Vorhandensein von Bauchmasse;
- Bauchschmerzen oder Unwohlsein;
- Blutung in der Leber;
- Gewichtsverlust;
- Geschwollener Bauch;
- Schlechtes Wesen;
- Gelbe Haut und Augen.
Sobald Symptome festgestellt werden, kann der Allgemeinmediziner oder Hepatologe einige diagnostische Bildgebungstests wie Ultraschall, Computertomographie oder Magnetresonanztomographie anfordern, um die Diagnose zu bestätigen. In einigen Fällen kann es notwendig sein, eine Biopsie durchzuführen, um die Diagnose zu stellen.
Bei gutartigen Tumoren werden diese Untersuchungen in der Regel durchgeführt, um andere Erkrankungen zu untersuchen, die nicht mit der Leber zusammenhängen. Blutuntersuchungen weisen in den meisten Fällen nicht auf das Auftreten dieser Art von Tumoren hin, da die Leberfunktionen im Allgemeinen normal oder leicht erhöht bleiben.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung eines Lebertumors hängt von vielen Faktoren ab, kann aber auch eine Strahlenbelastung umfassen und manchmal kann eine Operation erforderlich sein, um den Tumor oder den betroffenen Teil der Leber zu entfernen. Von der Einnahme von Medikamenten bei Lebertumoren wird oft abgeraten, da ein Teil des Metabolisierungsprozesses des Medikaments in der Leber stattfindet und bei einer Schädigung dieses Organs das Medikament möglicherweise nicht richtig verstoffwechselt wird oder das Organ noch stärker schädigt. Es ist wichtig, den Rat Ihres Hausarztes oder Hepatologen einzuholen, um eine genauere Anleitung zur Behandlung zu erhalten.
Lebertumoroperation
Eine Lebertumoroperation erfordert eine Vollnarkose und die Person wird für einige Tage oder Wochen ins Krankenhaus eingeliefert. Abhängig von der Art des Tumors und seiner Schwere kann der Arzt entscheiden, auf eine Operation zu verzichten.
In einigen Fällen entscheidet sich der Arzt möglicherweise dafür, den Tumor oder die Leber nicht zu berühren, sondern die Entwicklung des Tumors zu beobachten und sich für einen chirurgischen Eingriff zu entscheiden, wenn der Tumor die Funktion des Organs beeinträchtigen könnte. Daher kann der Arzt entscheiden, den Tumor oder einen Teil der Leber zu entfernen, um den klinischen Zustand des Patienten zu klären.
Ist ein Lebertumor heilbar?
Lebertumoren können geheilt werden, wenn die Krankheit frühzeitig erkannt und richtig behandelt wird. Die Indikation für eine Strahlentherapie, Chemotherapie oder Operation hängt vom Zustand des Tumors ab, davon, ob er fortgeschritten ist oder nicht, und vom allgemeinen Gesundheitszustand der Person.

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