Klinomanie: Was es ist, Symptome, Ursachen und Behandlung

Klinomanie, auch Klinophilie genannt, ist eine Erkrankung, die durch den übermäßigen Wunsch gekennzeichnet ist, tagsüber oder nachts im Bett zu bleiben, sei es im Schlaf oder im Wachzustand.

Klinomania ist noch nicht offiziell als Gesundheitsproblem anerkannt und es gibt nur wenige Studien zu den möglichen Ursachen. Daher ist die genaue Ursache noch nicht bekannt.

Bei Verdacht auf Klinomanie empfiehlt es sich, einen Psychiater oder Psychologen aufzusuchen, um das Vorliegen möglicher gesundheitlicher Probleme abzuklären und gegebenenfalls eine geeignete Behandlung zu veranlassen, die beispielsweise durch den Einsatz von Antidepressiva, Akupunktursitzungen und Psychotherapie erfolgen kann.

Hauptsymptome

Die Hauptsymptome der Klinomanie sind:

  • Übermäßiges Verlangen, im Bett zu bleiben, zu schlafen oder wach zu bleiben;
  • Änderung der Schlafroutine;
  • Übermäßige Müdigkeit;
  • Stimmungswandel.

Wenn der Wunsch, im Bett zu bleiben, jedoch durch andere Gesundheitsprobleme verursacht wird, kann es auch zu mangelnder Aufmerksamkeit und Konzentration, Angstzuständen, einem Gefühl der Leere oder Traurigkeit, Kopf- oder Körperschmerzen kommen.

Es ist wichtig zu betonen, dass Menschen mit Klinophilie zwar mehr Zeit im Bett verbringen, sich ihre Gesamtschlafzeit jedoch nicht unbedingt verlängert.

So bestätigen Sie die Diagnose

Klinomanie kann je nach den vorliegenden Symptomen und der Krankengeschichte der Person von einem Psychiater oder Psychologen bestätigt werden.

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Da es sich jedoch nicht offiziell um ein Gesundheitsproblem handelt, wird in der Regel eine detaillierte Untersuchung durchgeführt, um andere Erkrankungen auszuschließen, die möglicherweise mit Klinomanie in Zusammenhang stehen, wie etwa chronische Müdigkeit, Depression oder Schlafträgheit.

Mögliche Ursachen

Die genaue Ursache der Klinomanie ist noch unbekannt. Allerdings wird dieses Verhalten häufig mit anderen Problemen wie dem chronischen Müdigkeitssyndrom, einer Depression oder einer generalisierten Angststörung verwechselt.

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Wie die Behandlung durchgeführt wird

Klinomanie kann mit Psychotherapiesitzungen wie kognitiver Verhaltenstherapie behandelt werden, um Verhalten, Überzeugungen und Verzerrungen in Bezug auf bestimmte Situationen zu ändern. Verstehen Sie besser, wie kognitive Verhaltenstherapie durchgeführt wird.

Bei Störungen wie Angstzuständen und Depressionen oder dem chronischen Müdigkeitssyndrom kann der Arzt auch die Einnahme von Antidepressiva wie Fluoxetin oder Sertralin sowie beispielsweise Akupunktursitzungen empfehlen.

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Darüber hinaus sind regelmäßige körperliche Betätigung, die Einhaltung eines konsistenten Schlafplans, das Schlafen von sieben bis neun Stunden pro Nacht sowie die Vermeidung von Arbeit und Essen im Bett einige Tipps, die ebenfalls bei der Behandlung von Klinomania hilfreich sein können.