Klaustrophobie: Was es ist, Symptome, Ursachen und Behandlung

Unter Klaustrophobie versteht man die Angst oder das Unbehagen vor geschlossenen Räumen, die zu Symptomen wie Kurzatmigkeit, Mundtrockenheit, Angstgefühlen, Unruhe oder einer Panikattacke führen.

Diese soziale Angststörung kann durch traumatische Ereignisse in der Kindheit oder durch einen Verwandten mit Klaustrophobie verursacht werden und Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder ältere Menschen betreffen.

Bei Vorliegen von Klaustrophobie-Symptomen ist es wichtig, dass ein Psychologe oder Psychiater konsultiert wird, damit eine Beurteilung durchgeführt und die am besten geeignete Behandlung eingeleitet werden kann.

Symptome der Klaustrophobie

Die Hauptsymptome der Klaustrophobie sind:

  • Angst, Angst oder Unruhe;
  • Übermäßiges Schwitzen;
  • Schneller Herzschlag;
  • Trockener Mund;
  • Zittern oder Schüttelfrost;
  • Angst, die Kontrolle zu verlieren;
  • Starkes Bedürfnis, den Ort zu verlassen.

Darüber hinaus können Übelkeit, Atembeschwerden, Kurzatmigkeit, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Schwindel, geistige Verwirrung oder Orientierungslosigkeit auftreten.

In manchen Fällen glaubt die Person beispielsweise, dass sich die Wände bewegen, die Decke absinkt und der Raum kleiner wird, was das Auftreten von Symptomen begünstigt.

Die Symptome der Klaustrophobie können auch zu übermäßiger und ständiger Sorge im Zusammenhang mit Angst führen, die sich zu einer generalisierten Angststörung entwickeln kann. Erfahren Sie mehr über Angststörungen.

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So bestätigen Sie die Diagnose

Die Diagnose einer Klaustrophobie wird von einem Psychiater oder Psychologen gestellt, indem er die Symptome sowie deren Intensität und Auswirkungen auf das tägliche Leben und das familiäre Umfeld beurteilt.

Darüber hinaus muss der Arzt anhand eines Fragebogens Fragen stellen, um das Ausmaß der Angst in Situationen zu beurteilen, in denen die Bewegungsfähigkeit der Person eingeschränkt ist oder Angst vor Erstickung besteht. 

Mögliche Ursachen

Klaustrophobie wird durch eine Aktivierung bestimmter Gehirnregionen wie der Amygdala verursacht, die für emotionale Reaktionen und Angstempfindlichkeit verantwortlich sind.

Darüber hinaus wurde nachgewiesen, dass Klaustrophobie durch einen Defekt im GPM6A-Gen auf Chromosom 4q32-q34 verursacht werden kann, einer Region, die mit einer Panikstörung in Verbindung steht.

Woher weiß ich, ob ich Klaustrophobie habe?

Um festzustellen, ob Sie an Klaustrophobie leiden, müssen Sie beobachten, ob die Symptome in geschlossenen Räumen und/oder bei geringer Luftzirkulation auftreten, wie zum Beispiel:

  • Aufzüge;
  • Tunnel oder Höhlen;
  • Bus, Auto, Flugzeug oder Zug;
  • Kleine Häuser und/oder mit sehr niedrigen Decken;
  • Verschlossene Räume oder Keller;
  • Überfüllte oder überfüllte Orte.

Darüber hinaus kann beispielsweise eine MRT-Untersuchung auch zu klaustrophobischen Symptomen führen, da die Person ein kleines Gerät betreten muss. Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Arten von Phobien.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Die Behandlung von Klaustrophobie muss unter Anleitung eines Psychiaters erfolgen, um die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten für Klaustrophobie sind:

1. Kognitive Verhaltenstherapie

Eine kognitive Verhaltenstherapie bei Klaustrophobie wird von einem Psychologen durchgeführt, um der Person zu helfen, die Symptome zu verstehen und zu kontrollieren.

Diese Art der Psychotherapie hilft Menschen dabei, positive Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um Ängste in Innenräumen zu reduzieren und so ihre Lebensqualität zu verbessern. Erfahren Sie, wie kognitive Verhaltenstherapie durchgeführt wird.

2. Expositionstherapie

Die Expositionstherapie ist ein weiteres psychotherapeutisches Instrument, bei dem die Person in einer kontrollierten Umgebung mit einer Situation konfrontiert werden muss, die die Phobie verursacht, und die Erfahrung beschreiben muss.

In diesen Fällen können Virtual-Reality-Geräte eingesetzt werden, um geschlossene Räume zu simulieren.

3. Einnahme von Medikamenten

Der Einsatz von Medikamenten gegen Klaustrophobie, wie Antidepressiva oder Anxiolytika, kann vom Psychiater empfohlen werden, um die Symptome der Klaustrophobie zu lindern.

Darüber hinaus können diese Medikamente das Risiko einer Depression verringern, da Menschen, die unter Klaustrophobie leiden, dazu neigen, sich an Orten von der Welt zu isolieren, die sie für sicher halten, wie zum Beispiel im eigenen Schlafzimmer.

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