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Kann eine Person an Endokarditis sterben?
Die ernste Frage lautet „Kann eine Person an Endokarditis sterben“ und die einfache Antwort lautet „Ja, eine Person kann an Endokarditis sterben “. Was ist nun diese lebensbedrohliche Krankheit? Endokarditis, allgemein auch als infektiöse Endokarditis bekannt , ist die Entzündung der inneren Auskleidung des Herzens, dem so genannten Endokard. Es wird hauptsächlich durch Bakterien verursacht, kann aber auch durch Pilze oder andere Keime in unserem Blutkreislauf verursacht werden, die zu unserem Herzen wandern, um die Infektion zu verursachen.
Endokarditis ist eine tödliche Erkrankung, die jedoch sicherlich mit sofortiger medizinischer Hilfe behandelt werden kann. Daher ist es notwendig, einen Arzt aufzusuchen, wenn erste Anzeichen und Symptome bemerkt werden, ohne sie zu vernachlässigen. Es kann auch verhindert werden, indem man einfach eine gute Mundhygiene einhält und regelmäßig zum Zahnarzt geht, um die Zahnhygiene aufrechtzuerhalten.
Was sind die Risikofaktoren für die Entwicklung einer Endokarditis?
Normalerweise tritt eine Endokarditis bei gesunden Personen mit gesunden Herzen seltener auf . Es ist häufiger bei Menschen mit Herzerkrankungen wie angeborenem Herzfehler, Herzklappenfehler, künstlichem Herzklappenersatz, hypertropher Kardiomyopathie, vorangegangener Endokarditis in der Anamnese, Langzeitanwendung von Kathetern oder der Verwendung von IV-Medikamenten mit kontaminierten Nadeln. Eine Endokarditis kann sich auch aufgrund schlechter Zahnhygiene oder sexuell übertragbarer Krankheiten entwickeln .
Warnzeichen bei Endokarditis
Zu den Anzeichen, auf die Sie bei einer Endokarditis achten sollten, gehören Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Nachtschweiß , Kurzatmigkeit , Brustschmerzen beim Atmen, Schwellungen der Extremitäten, Gewichtsverlust, rote Flecken oder Petechien. Wenn Sie diese Anzeichen bemerken, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen. Der Arzt kann bei der Auskultation auch ein Herzgeräusch und bei der Urinuntersuchung Blut im Urin bemerken. Wenn jemand einen Risikofaktor für Endokarditis mit Herzfehler oder früherer Endokarditis hat, dann sollte er besonders vorsichtig sein und sofort medizinische Hilfe suchen, um untersucht zu werden.
Wie wird eine Endokarditis diagnostiziert?
Eine Person sollte mit ihrer Krankengeschichte gründlich sein, und es ist angebracht, Ihren Arzt darüber zu informieren. Ein Arzt wird dann bestimmte Tests wie einen CBT (vollständigen Bluttest) anordnen, um nach Anämie zu suchen, die bei Endokarditis üblich ist. Endokarditis wird meistens mit einem Elektrokardiogramm diagnostiziert, und zur Diagnose kann auch ein Echokardiogramm durchgeführt werden. Um die Ausbreitung der Infektion auf andere Organe weiter zu beurteilen, können Röntgenaufnahmen des Brustkorbs , MRT oder CT-Scans durchgeführt werden.
Behandlung von Endokarditis
Endokarditis wird meistens mit einer Antibiotikakur behandelt, wenn sie durch eine bakterielle Infektion verursacht wird. Eine sofortige Behandlung der Endokarditis ist erforderlich, um weitere Komplikationen wie Schlaganfall oder Herzinsuffizienz zu verhindern. In der Regel werden die meisten Fälle über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen erfolgreich mit intravenösen/oralen Antibiotika behandelt, aber in einigen Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um sie zu behandeln. Pilz-Endokarditis wird mit Antimykotika behandelt. Endokarditis hat eine hohe Mortalitäts- und Morbiditätsrate, 1 von 5. Normalerweise benötigen 20 % der Patienten auch eine Operation, wenn die Symptome trotz oraler/IV-Behandlung anhalten.
Wie kann einer Endokarditis vorgebeugt werden?
Der beste Weg, einer Endokarditis vorzubeugen, besteht darin, sich der Anzeichen und Symptome bewusst zu sein und einen Arzt aufzusuchen, wenn dies bemerkt wird. Wenn man ein höheres Risiko für Endokarditis hat, ist es besser, die Exposition gegenüber Infektionen zu begrenzen, die sie auslösen könnten. Endokarditis kann bei Menschen mit Endokarditis in der Vorgeschichte erneut auftreten, daher müssen sie besonders vorsichtig sein und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn sie irgendwelche Symptome bemerken.
Der häufigste Risikofaktor ist eine schlechte Mundhygiene, da die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass Keime oral in die Blutbahn gelangen. Wir vernachlässigen im Allgemeinen unsere Zahnhygiene, aber es ist unerlässlich, eine angemessene Mundhygiene mit regelmäßigen Zahnarztbesuchen aufrechtzuerhalten, um eine gute Mundhygiene aufrechtzuerhalten. Es ist gut für die Gesundheit des Herzens und der Zähne. Zahninfektionen können zu SABE (subakute bakterielle Endokarditis) führen, daher ist eine Antibiotikaprophylaxe erforderlich, um SABE zu verhindern. Außerdem muss man seinen Zahnarzt über jede Herzerkrankung informieren. Wir müssen unsere Zähne regelmäßig putzen und mit Zahnseide reinigen, um Zahnfleischentzündungen vorzubeugen.
Man muss auch gut auf unsere Haut achten, um Hautinfektionen zu vermeiden, die zu einer Endokarditis führen könnten, auch die richtige Wundpflege und die vollständige Einnahme der vom Arzt verschriebenen Antibiotika. Vermeiden Sie kosmetische Eingriffe wie Körperpiercing oder Tätowierungen, die Sie einem höheren Endokarditisrisiko aussetzen könnten, insbesondere wenn infizierte Nadeln verwendet werden. Vermeiden Sie auch den Konsum illegaler intravenöser Drogen.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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