Ionisierende Strahlung ist Hochgeschwindigkeitsenergie, die natürlicherweise im Boden, im Wasser und im Körper vorkommt und auch industriell erzeugt wird, beispielsweise in Computertomographiegeräten und in der Strahlentherapie.
Die Exposition gegenüber geringer ionisierender Strahlung ist im Allgemeinen ungefährlich. Wenn es jedoch in höheren Dosen oder über einen längeren Zeitraum auftritt, kann es das Risiko für Krankheiten wie Krebs erhöhen, das Knochenmark schädigen und zu Unfruchtbarkeit führen.
Um diese Auswirkungen zu vermeiden, ist es wichtig, unnötige Belastungen zu begrenzen, Strahlungstests nur auf ärztliche Anweisung durchzuführen und Sicherheitsrichtlinien in Umgebungen mit natürlicher oder beruflicher Strahlung zu befolgen.
Inhaltsverzeichnis
Auswirkungen ionisierender Strahlung
Die Auswirkungen ionisierender Strahlung hängen vom Alter, der Intensität und dem Zeitpunkt der Exposition der Person ab und können Folgendes umfassen:
- Erhöhtes Risiko für Langzeiterkrankungen wie Speiseröhren-, Lungen-, Haut- oder Hirnkrebs;
- Wachstumsverzögerung und Veränderungen der Gehirnfunktion bei Babys, die während der Schwangerschaft exponiert wurden. Informieren Sie sich über andere Strahlenrisiken während der Schwangerschaft.
- Akutes Strahlensyndrom, wenn die Belastung über einen kurzen Zeitraum hoch ist und zu Symptomen wie Übelkeit, Schwäche, Haarausfall und Hautverbrennungen führt;
- Knochenmarksschädigung;
- Unfruchtbarkeit.
Ionisierende Strahlung kann jedoch in der diagnostischen Bildgebung, der interventionellen Radiologie, der Nuklearmedizin und der Strahlentherapie eingesetzt werden und ermöglicht so eine frühzeitige Diagnose und Behandlung verschiedener Krankheiten.
Aus Sicherheitsgründen sollte die Exposition durch Maßnahmen wie die Kontrolle der Expositionszeit, die Vergrößerung des Abstands von der Quelle und die Verwendung von Abschirmungen gering gehalten werden.
Ionisierende und nichtionisierende Strahlung
Ionisierende Strahlung kann Zellen und DNA schädigen und das Krankheitsrisiko erhöhen, wird aber auch in der Medizin eingesetzt, etwa bei bildgebenden Verfahren und Strahlentherapie.
Nichtionisierende Strahlung wie ultraviolettes Licht, Mikrowellen sowie Radio- und Telefonwellen können das genetische Material nicht direkt verändern, können jedoch bei intensiver Exposition Auswirkungen wie Sonnenbrand und Hautalterung verursachen.
Beispiele für ionisierende Strahlung
Einige Beispiele für ionisierende Strahlung sind:
- Bildgebende Untersuchungen, wie zum Beispiel Radiographie, Mammographie und Computertomographie;
- Strahlentherapie, für krebsbekämpfende Behandlungen;
- Natürliche radioaktive Elemente, wie Uran, Thorium und Radium, die im Boden, Gestein, Wasser und Luft vorkommen;
- Kosmische und ferne ultraviolette Strahlung, das aus dem Weltraum kommt und die Erde erreicht.
Ionisierende Strahlung kann auch in der Landwirtschaft zur Sterilisation von Lebensmitteln und zur Schädlingsbekämpfung sowie bei der Kernenergieerzeugung in Anlagen und Reaktoren zur Stromerzeugung eingesetzt werden.
So reduzieren Sie die Auswirkungen von Strahlung
Um die Auswirkungen der Strahlenexposition zu reduzieren, ist es wichtig, eine Dekontamination durchzuführen, die auf zwei Arten erfolgen kann:
1. Externe Dekontamination
Bei einer Kontamination von Haut, Haaren oder Kleidung durch radioaktive Stoffe ist eine äußere Dekontamination angezeigt und muss unmittelbar nach der Exposition durchgeführt werden.
Dazu ist es wichtig, die Kleidung vorsichtig vom Körper zu entfernen, sie in einen Beutel oder einen anderen verschlossenen Behälter zu legen und an einem privaten Ort aufzubewahren.
Darüber hinaus wird auch empfohlen, mit viel Wasser und Seife zu duschen, ohne die Haut zu kratzen, und die Haare nur mit Seife oder Shampoo zu waschen, da die Spülung dazu führt, dass sich das radioaktive Material an den Haaren festsetzt.
Wenn das Duschen nicht möglich ist, sollten Sie Ihre Hände, Ihr Gesicht und alle ungeschützten Teile im Waschbecken mit Wasser und Seife waschen.
2. Interne Dekontamination
Diese Art der Dekontamination wird durchgeführt, um radioaktive Stoffe zu reduzieren oder zu entfernen, die beispielsweise durch Einatmen, Einnahme von Nahrungsmitteln oder Getränken oder durch Wunden aufgenommen wurden.
In diesem Fall muss die Behandlung unter ärztlicher Anleitung erfolgen, was den Einsatz von Medikamenten wie Kaliumiodid und Diethylentriaminpentaacetat umfassen kann. Finden Sie heraus, wofür Kaliumjodid empfohlen wird.
So vermeiden Sie Exposition
Um die Strahlenbelastung zu reduzieren, sollten Tests, bei denen diese Strahlung eingesetzt wird, nur bei medizinischer Indikation durchgeführt werden.
Bei Bedarf ist es wichtig, Maßnahmen wie die Minimierung der Expositionszeit, das Einhalten von Abstand zur Quelle und die Verwendung angemessener Schutzmaßnahmen zu ergreifen, beispielsweise Bleiwesten, um Körperbereiche zu schützen, die nicht untersucht werden.
Darüber hinaus sollten Frauen immer ihren Arzt informieren, wenn sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein.
Fachkräfte, die in der Strahlentherapie, in Laboren oder in Kernkraftwerken arbeiten, müssen zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, wie z. B. das Vermeiden von Essen, Trinken und Rauchen am Arbeitsplatz, regelmäßiges Händewaschen und die Verwendung persönlicher Schutzausrüstung.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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