Der Kauf ausländischer Aktien, börsengehandelter Fonds (ETFs) oder internationaler Investmentfonds kann eine gute Möglichkeit sein, Ihr Portfolio zu diversifizieren. Zunächst müssen Sie jedoch entscheiden, wie viel Sie für Auslandsinvestitionen bereitstellen möchten.
Die Antwort hängt zum Teil von Ihrer Risikobereitschaft und der Länge Ihres Anlagehorizonts ab. Obwohl es nicht für jeden die richtige Antwort gibt, gibt es ein paar wichtige Richtlinien, die Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen können.
Inhaltsverzeichnis
Wichtige Erkenntnisse
- Der Kauf ausländischer Aktien, börsengehandelter Fonds (ETFs) oder internationaler Investmentfonds kann eine gute Möglichkeit sein, Ihr Portfolio zu diversifizieren.
- Die meisten Finanzberater empfehlen, 15 bis 25 % Ihres Geldes in ausländische Aktien zu investieren, sodass 20 % ein guter Ausgangspunkt sind.
- Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Ihre internationalen Investitionen auf mehrere Länder zu verteilen.
- ETFs und globale Investmentfonds sind oft die einfachste Möglichkeit, da sie nicht den Kauf einzelner Aktien oder die Nutzung ausländischer Brokerkonten erfordern.
Den Kuchen aufschneiden
Ein erster Ansatz besteht darin, die Größe des US-Aktienmarktes im Verhältnis zum Rest der Welt zu betrachten. Stellen Sie sich ein Kreisdiagramm aller Aktienmärkte der Welt vor, wobei jedes Stück den Aktienmarkt eines bestimmten Landes darstellt. Je größer jeder Markt ist, desto größer ist sein Anteil am Kuchen.
Auf die USA entfallen etwa 33 Billionen US-Dollar des gesamten Börsenwerts der Welt in Höhe von 68 Billionen US-Dollar, also etwa 49 %. Wenn Sie Ihr Portfolio also wie unseren imaginären Kuchen aufteilen möchten, würden Sie einfach 49 % Ihres Geldes in US-Aktien investieren und den Rest in ausländische Märkte.
Aber in der Praxis ist eine 51-prozentige Allokation in internationalen Aktien für die meisten Anleger, insbesondere für diejenigen, die neu im internationalen Investieren sind, wahrscheinlich zu aggressiv. Dies liegt daran, dass internationale Märkte oft eine größere Volatilität aufweisen als die USA und somit riskanter sind.
Wenn Sie andererseits nur einen kleinen Betrag im Ausland investieren, können Sie die vielen Vorteile, die die internationalen Märkte bieten, einschließlich der Möglichkeit, sich gegen einen Abschwung im Inland zu diversifizieren, nicht in vollem Umfang nutzen.
Die 20 %-Lösung
Wie bei vielen Dingen liegt die Lösung in Mäßigung. Die meisten Finanzberater empfehlen, 15 bis 25 % Ihres Geldes in ausländische Aktien zu investieren, sodass 20 % ein guter Ausgangspunkt sind. Es ist aussagekräftig genug, um einen Unterschied für Ihr Portfolio zu machen, aber nicht zu sehr, um Ihnen zu schaden, wenn ausländische Märkte vorübergehend in Ungnade fallen. Darüber hinaus können Sie Ihre Präsenz jederzeit steigern, wenn Sie sich mit den internationalen Märkten besser auskennen.
Auch wenn die genaue Allokation in ausländischen Aktien von Investor zu Investor unterschiedlich sein wird, ist das Schlimmste, was man tun kann, der Wechsel zwischen zu viel und zu wenig Engagement. Wenn Sie sich also für eine Zahl entschieden haben, die Ihrem Komfortniveau entspricht, bleiben Sie dabei. Machen Sie nicht den Fehler und versuchen Sie, die Märkte zu überlisten, indem Sie in ausländische Aktien ein- und aussteigen.
Schließlich ist es wichtig, sicherzustellen, dass Ihre internationalen Investitionen auf verschiedene Regionen und Länder verteilt sind. Bei internationaler Diversifizierung geht es nicht darum, 25 % Ihres Geldes beispielsweise in China zu investieren und den Rest in den Dow Jones. Stellen Sie sicher, dass Sie über ein gleichmäßig ausgewogenes Engagement in Europa, Asien und den Schwellenländern verfügen.
Möglichkeiten zur Diversifizierung
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Ihre internationalen Investitionen auf mehrere Länder zu verteilen. ETFs und globale Investmentfonds sind oft die einfachste Möglichkeit, da sie nicht den Kauf einzelner Aktien oder die Nutzung ausländischer Brokerkonten erfordern.
Der Vanguard FTSE All-World Ex-U.S. ETF (NYSE: VEU) ist eine der beliebtesten und kostengünstigsten Optionen mit Beständen auf der ganzen Welt. Bei der Auswahl solcher Fonds sollten Anleger sicherstellen, dass sie kein weiteres Engagement auf den US-Märkten erwerben, da sie bereits im Rest ihres Portfolios engagiert sind. Halten Sie sich dabei an „Ex-US“-Fonds.
Anleger sollten bei der Auswahl dieser Fonds die Kostenquoten im Auge behalten, da diese Kosten im Hinblick auf die Erzielung von Renditen am einfachsten zu kontrollieren sind. Scheinbar kleine Ausgaben können sich im Laufe einer lebenslangen Investition schnell auf Zehntausende Dollar oder mehr summieren.

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