Intrakranielle Atheromatose: Was es ist, Symptome, Ursachen und Behandlung

Unter intrakranieller Atheromatose versteht man die Entwicklung von Fettplaques, sogenannten Atheromen, in den Arterien, die Blut zum Gehirn transportieren. Bei einer Verschlimmerung kann es zu Symptomen wie Gedächtnisschwierigkeiten, Zittern oder Depressionen kommen.

Atheromatose entwickelt sich tendenziell langsam und tritt häufiger bei Männern über 50 Jahren und mit gesundheitlichen Problemen wie Fettleibigkeit oder Bluthochdruck auf. Insbesondere die intrakranielle Atheromatose wird häufig erst nach einem Schlaganfall erkannt.

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Bei Verdacht auf eine intrakranielle Atheromatose empfiehlt sich die Konsultation eines Neurologen. Die Behandlung kann eine Änderung des Lebensstils, eine angemessene Kontrolle anderer Gesundheitsprobleme und in den schwerwiegendsten Fällen eine Operation umfassen.

Hauptsymptome

Die Hauptsymptome einer intrakraniellen Atheromatose sind:

  • Reduziertes Gedächtnis und/oder Denkvermögen;
  • Depression und Angst;
  • Tonprobleme;
  • Zittern in Körperteilen;
  • Schwierigkeiten beim Bewegen, insbesondere beim Gehen.

Die intrakranielle Atheromatose entwickelt sich tendenziell langsam. Im Anfangsstadium verursacht sie in der Regel keine Beschwerden, da sich Gehirn und Blutgefäße vorübergehend an die verminderte Durchblutung anpassen können.

Wenn sich die intrakranielle Atheromatose verschlimmert, erhöht sich das Risiko einer Schädigung des Gehirns aufgrund einer verminderten Blutzirkulation. Das erste Anzeichen dieser Veränderung sind in der Regel Gedächtnis- und/oder Denkstörungen, die auf den Beginn einer Demenz hinweisen können.

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Es kommt jedoch häufig vor, dass eine intrakranielle Atheromatose erst nach einer Episode eines ischämischen Schlaganfalls oder einer transitorischen ischämischen Attacke erkannt wird. Kennen Sie die Hauptsymptome eines Schlaganfalls.

Ist eine intrakranielle Atheromatose schwerwiegend?

In manchen Fällen kann eine intrakranielle Atheromatose schwerwiegend sein, abhängig vom Grad der Verstopfung der betroffenen Gefäße und ihrer Lage. In den schwersten Fällen kann es zu einem ischämischen Schlaganfall oder einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) kommen.

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So bestätigen Sie die Diagnose

Die Diagnose einer intrakraniellen Atheromatose wird normalerweise von einem Neurologen oder Allgemeinarzt auf der Grundlage der vorliegenden Symptome und der Ergebnisse bildgebender Untersuchungen wie CT-Angiographie oder Magnetresonanzangiographie zur Beurteilung des Blutflusses durch die Hirngefäße gestellt.

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Neben einer detaillierten Untersuchung empfiehlt der Arzt häufig auch Blutuntersuchungen wie ein Lipidprofil und eine Messung des Glukosespiegels, um andere gesundheitliche Probleme zu erkennen, die mit der Entstehung einer Arteriosklerose in Zusammenhang stehen können.

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Mögliche Ursachen

Intrakranielle Atheromatose wird durch die Ansammlung von Cholesterin in den Wänden der Blutgefäße des Gehirns verursacht, was zur Bildung von Plaques in ihnen führt. Während sie wachsen, führen diese Plaques zu einer Verengung des Gefäßes, wodurch die Blutzirkulation erschwert wird.

Darüber hinaus tritt die intrakranielle Atheromatose häufiger bei Männern über 50 auf, die rauchen, sich nicht körperlich betätigen, viele fetthaltige Lebensmittel zu sich nehmen und gesundheitliche Probleme wie Fettleibigkeit, hohe Cholesterinwerte, Bluthochdruck oder Diabetes haben.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Die Behandlung der intrakraniellen Atheromatose umfasst typischerweise Änderungen des Lebensstils, wie z. B. regelmäßige Bewegung, gesündere Ernährung und Raucherentwöhnung sowie die angemessene Kontrolle von Gesundheitsproblemen wie hohem Cholesterinspiegel, Diabetes oder Bluthochdruck.

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Insbesondere bei Schlaganfällen oder vorübergehenden ischämischen Anfällen in der Vorgeschichte kann der Arzt jedoch auch Thrombozytenaggregationshemmer wie Aspirin oder Clopidogrel verschreiben, um das Risiko eines erneuten Auftretens zu verringern.

Darüber hinaus können in schwerwiegenderen Fällen auch verschiedene Arten von chirurgischen Eingriffen indiziert sein, um die von der Atheromatose betroffenen intrakraniellen Arterien freizugeben, beispielsweise eine Angioplastie.