Instabile Angina pectoris: Was es ist, Symptome, Ursachen und Behandlung

Bei einer instabilen Angina pectoris handelt es sich um Schmerzen oder Beschwerden in der Brust, die durch eine verminderte Blut- und Sauerstoffzufuhr zum Herzen verursacht werden und beispielsweise mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, übermäßigem Schwitzen oder Herzklopfen einhergehen können.

Die häufigste Ursache einer instabilen Angina pectoris ist die Verengung einer Koronararterie durch einen Thrombus, der sich in einer atherosklerotischen Plaque entwickelt, kann aber auch durch Krämpfe in den Koronararterien verursacht werden.

Bei einer instabilen Angina pectoris müssen Sie sofort die Notaufnahme aufsuchen, da dies zu einem akuten Herzinfarkt oder Herzrhythmusstörungen führen und Ihr Leben gefährden kann. Erfahren Sie, wie Sie die Symptome eines Herzinfarkts erkennen.

Symptome einer instabilen Angina pectoris

Die Hauptsymptome einer instabilen Angina pectoris sind: 

  • Schmerzen oder Beschwerden in der Brust in Form von Druck, Engegefühl, Stechen oder Brennen;
  • Schmerzen, die in den Kiefer oder die Arme ausstrahlen können;
  • Schmerzen, die plötzlich und in Ruhe auftreten;
  • Übelkeit und Erbrechen;
  • Übermäßiges Schwitzen;
  • Kurzatmigkeit;
  • Schwindel;
  • Herzklopfen.

Die Schmerzen einer instabilen Angina pectoris bessern sich in der Regel nicht im Ruhezustand und können sich mit der Zeit verschlimmern, was möglicherweise zu einem akuten Myokardinfarkt führen kann.

Instabile Angina pectoris sollte immer im Krankenhaus untersucht werden. Daher ist es wichtig, bei Verdacht schnell in die Notaufnahme zu gehen oder medizinische Hilfe zu rufen.

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Was ist der Unterschied zwischen stabiler und instabiler Angina pectoris?

Eine stabile Angina pectoris ist durch Beschwerden in der Brust oder im Arm gekennzeichnet, die nicht unbedingt schmerzhaft sind und oft mit körperlicher Anstrengung oder Stress verbunden sind. Sie lassen nach 5 bis 10 Minuten Ruhe oder mit sublingualem Nitroglycerin nach. Erfahren Sie mehr über stabile Angina pectoris.

Die instabile Angina pectoris ist ebenfalls durch Beschwerden in der Brust gekennzeichnet, tritt jedoch im Gegensatz zur stabilen Angina pectoris im Allgemeinen in Ruhe auf und kann auch länger als 10 Minuten anhalten, intensiv sein und erst kürzlich begonnen haben oder progressiv sein, d. h. länger anhaltend oder häufiger als zuvor.

So bestätigen Sie die Diagnose

Die Diagnose einer instabilen Angina pectoris wird vom Kardiologen im Krankenhaus anhand der Beurteilung der Symptome und des Elektrokardiogramms (EKG) gestellt.

Darüber hinaus muss der Arzt Tests wie ein großes Blutbild, ein Gerinnungspanel, ein Stoffwechselprofil, einen Troponintest und einen natriuretischen Peptidtest (BNP) des Gehirns anordnen. Sehen Sie sich die wichtigsten Tests zur Beurteilung des Herzens an.

Weitere Untersuchungen, die der Arzt anordnen kann, sind beispielsweise eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs, eine Koronarangiographie und/oder eine Herzkatheteruntersuchung.

Mögliche Ursachen

Instabile Angina pectoris wird im Allgemeinen durch die Ansammlung von Fettplaques in den Koronararterien oder sogar durch das Platzen dieser Plaques verursacht, was zu Schwierigkeiten beim Blutfluss durch diese Gefäße führen kann.

Da Blut dafür verantwortlich ist, Sauerstoff für die Funktion des Herzmuskels bereitzustellen, führt die Verringerung des Blutflusses zu einer Verringerung des Sauerstoffgehalts im Organ, was zu Brustschmerzen führt. Sehen Sie sich die Hauptursachen für Arteriosklerose an.

Ein höheres Risiko für eine instabile Angina pectoris besteht bei Personen, die an Diabetes, Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Familie, Bluthochdruck, hohem Cholesterinspiegel, Zigarettenkonsum, männlichem Geschlecht und einer sitzenden Lebensweise leiden.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Die Behandlung der instabilen Angina pectoris erfolgt im Krankenhaus unter Anleitung eines Kardiologen mit dem Ziel, die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Herzens wiederherzustellen.

Daher ist die anfängliche Behandlung einer instabilen Angina pectoris:

  • Thrombozytenaggregationshemmer, wie Acetylsalicylsäure, Clopidogrel, Prasugrel oder Ticagrelor, oral für die ersten 30 Minuten;
  • Vasodilatatoren, wie Nitroglycerin, zur Verbesserung der Durchblutung und des Blutdrucks;
  • Antikoagulanzien, wie Heparin;
  • Betablocker, Propranolol, Atenolol oder Metoprolol, zur Senkung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
  • Statine, wie Atorvastatin, Simvastatin oder Rosuvastatin, zur Stabilisierung von Fettplaques;
  • Sauerstofftherapiedurch die Nasenkanüle, um eine ausreichende Sauerstoffversorgung des Körpers aufrechtzuerhalten

Während des Krankenhausaufenthaltes werden die Vitaldaten überwacht und zusätzlich die Funktion des Herzens mittels Elektrokardiogramm überwacht.

Wenn durch diagnostische Tests eine instabile Angina pectoris bestätigt wird, erfolgt die Behandlung für die nächsten 24 Stunden mit einer Herzkatheterisierung. Sehen Sie, wie eine Herzkatheterisierung durchgeführt wird.

Mögliche Komplikationen

Die Hauptkomplikationen einer instabilen Angina pectoris sind akuter Myokardinfarkt, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen, Herzversagen oder Tod.