Hypochondrie oder „Krankheitswahn“ oder Krankheitsangststörung ist eine psychische Störung, die durch eine übermäßige Angst vor dem Leiden aufgrund einer Fehlinterpretation körperlicher Manifestationen gekennzeichnet ist, was die Lebensqualität der Person direkt beeinträchtigen kann.
Dieser Zustand beeinträchtigt die Art und Weise, wie eine Person denkt, fühlt und sich verhält. Ihr Auftreten hat keine einzelne Ursache, sondern kognitive, biologische und soziale Faktoren können zum Auftreten von Symptomen führen.
Die Behandlung von Hypochondrien sollte unter Anleitung eines Psychologen oder Psychiaters erfolgen, wobei die Einnahme einiger Medikamente, wie etwa Fluoxetin, angezeigt sein kann.
Inhaltsverzeichnis
Symptome einer Hypochondrie
Einige der wichtigsten charakteristischen Symptome einer Hypochondrie sind:
- Übermäßige Sorge um Ihre Gesundheit;
- Sie müssen häufig den Arzt konsultieren.
- Wunsch, sich vielen unnötigen medizinischen Tests zu unterziehen;
- Schwierigkeiten, die Meinung von Ärzten zu akzeptieren, insbesondere wenn die Diagnose darauf hindeutet, dass kein Problem oder keine Krankheit vorliegt;
- Umfangreiche Kenntnis der Namen bestimmter Arzneimittel und ihrer Anwendungen;
- Obsession mit einfachen und scheinbar harmlosen Symptomen.
Für einen Hypochonder ist ein Niesen nicht nur ein Niesen, sondern ein Symptom einer Allergie, einer Grippe, einer Erkältung oder sogar Ebola.
Darüber hinaus kann der Hypochonder auch von Schmutz und Keimen besessen sein, weshalb der Gang zur öffentlichen Toilette oder der Griff zur Eisenstange im Bus ein Albtraum sein kann.
Wie die Diagnose gestellt wird
Die Diagnose einer Hypochondrie wird hauptsächlich klinisch gestellt und muss von einem Psychologen und/oder Psychiater gestellt werden. Um körperliche Erkrankungen auszuschließen, sollten ärztliche Untersuchungen durchgeführt werden.
Auch gesundheitsbezogene Verhaltensweisen werden erfasst, etwa das ständige Einholen einer ärztlichen Bestätigung oder das Vermeiden von Terminen. Dieses Verhalten muss einige Monate anhalten, um auf die Störung hinzuweisen.
Ein wichtiger Teil der Diagnose ist die Abgrenzung zu anderen Angststörungen wie Zwangsstörungen, Panikstörungen und psychotischen Störungen.
Die Beurteilung kann durch klinische Interviews und spezifische Fragebögen ergänzt werden, die dabei helfen, die Diagnose zu bestätigen und sie von anderen Angststörungen abzugrenzen.
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Mögliche Ursachen
Hypochondrie kann mehrere Ursachen haben, da sie beispielsweise dadurch entstehen kann, dass sie in einer Umgebung aufgewachsen sind, in der Eltern oder Erziehungsberechtigte sich große Sorgen um die Gesundheit gemacht haben, oder dass sie ein einschneidendes Ereignis im Zusammenhang mit einer Krankheit erlebt haben, sei es persönlich oder die einer nahestehenden Person.
Darüber hinaus hängt diese Krankheit auch direkt mit der Persönlichkeit jedes Einzelnen zusammen und tritt häufiger bei Menschen auf, die ängstlich, depressiv, nervös oder sehr besorgt sind oder Schwierigkeiten haben, mit ihren Emotionen oder Problemen umzugehen.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung von Hypochondrien muss unter Anleitung eines Psychiaters oder Psychologen durch Therapie mit Techniken wie der kognitiven Verhaltenstherapie erfolgen. Es ist wichtig zu betonen, dass Hypochondrie zur Entwicklung anderer psychischer Störungen wie Depressionen oder Angstzuständen führen kann und die Person daher während der gesamten Behandlung psychotherapeutische Unterstützung benötigen muss. Finden Sie heraus, wie Angst behandelt wird.
Ziel der Psychotherapie ist es, die Person über die Manifestationen ihres Körpers aufzuklären und Werkzeuge zu entwickeln, um den Momenten zu begegnen, in denen Symptome auftreten. Darüber hinaus bietet sie ständige Sicherheit, um Vertrauen zu schaffen.
In schwerwiegenderen Fällen kann sogar die Einnahme von antidepressiven, angstlösenden und beruhigenden Medikamenten auf ärztlichen Rat erforderlich sein, insbesondere wenn Ängste und Depressionen vorliegen.

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