Hypertrophie der Nasenmuscheln: Symptome, Ursachen und Behandlung

Bei einer Hypertrophie der Nasenmuscheln kommt es zu einer Vergrößerung der in der Nase vorhandenen Nasenmuscheln, die für die Filterung der Atemluft, die Befeuchtung und Erwärmung der Luft, die die Lunge erreicht, verantwortlich sind, was zu einer Verstopfung der Nase und Symptomen wie Mundtrockenheit, laufender Nase oder Schnarchen führt.

Vergrößerte Nasenmuscheln können durch anatomische Veränderungen in den Nasengängen, allergische Rhinitis, chronische Sinusitis oder häufigen Kontakt mit reizenden Substanzen wie beispielsweise Zigarettenrauch verursacht werden.

Die Behandlung einer Hypertrophie der Nasenmuscheln wird von einem HNO-Arzt durchgeführt und variiert je nach Grad der Hypertrophie, Ursache und Symptomen. Der Einsatz von Medikamenten oder eine Operation kann empfohlen werden, um die Reinigung der Atemhöhle zu fördern.

Symptome einer Nasenmuschelhypertrophie

Die Hauptsymptome einer Nasenmuschelhypertrophie sind:

  • Schwierigkeiten beim Atmen;
  • Verstopfte Nase, meist abwechselnd zwischen den Nasenlöchern;
  • Postnasaler Tropf;
  • Kopfschmerzen oder leichte Gesichtsschmerzen;
  • Druckgefühl in der Mitte der Stirn;
  • Trockener Mund beim Aufwachen;
  • Schnarchen.

In manchen Fällen kann es auch zu einer laufenden Nase, ständigem Niesen oder Geruchs- oder Geschmacksveränderungen kommen.

Die Symptome einer Nasenmuschelhypertrophie können je nach Ursache variieren. Daher ist es wichtig, einen HNO-Arzt zu konsultieren, um die je nach Ursache am besten geeignete Behandlung durchzuführen.

So bestätigen Sie die Diagnose

Die Diagnose einer Hypertrophie der Nasenmuscheln wird vom HNO-Arzt anhand der Beurteilung der Symptome, der Krankengeschichte, Allergien und Rauchgewohnheiten sowie einer körperlichen Untersuchung der Nasenstrukturen gestellt.

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Darüber hinaus kann der Arzt eine Nasenendoskopie durchführen, um die Nasenmuscheln besser sichtbar zu machen, oder sogar eine bildgebende Untersuchung, beispielsweise eine Computertomographie.

Mögliche Ursachen

Die Hauptursachen für eine Nasenmuschelhypertrophie sind:

  • Anatomische Veränderungen der Nasenstruktur, wie z. B. eine Nasenscheidewanddeformation;
  • Allergische Rhinitis oder vasomotorische Rhinitis;
  • Normale hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft oder des Menstruationszyklus;
  • Wechseljahre oder Hormonersatztherapie;
  • Chronische Sinusitis;
  • Übermäßiger Gebrauch von abschwellenden Mitteln für die Nase;
  • Gastroösophagealer Reflux.

Hinzu kommt die häufige Einwirkung reizender Substanzen, wie zum Beispiel Zigarettenrauch, Umweltverschmutzung, starke Gerüche oder die Arbeit mit chemischen Dämpfen.

Diese Erkrankungen können zu einer Vergrößerung oder Schwellung der Nasenmuscheln führen, die den Luftstrom behindern und zu Symptomen führen.

Wie ist die Behandlung?

Die Behandlung einer Hypertrophie der Nasenmuscheln muss unter Anleitung eines HNO-Arzt erfolgen, mit dem Ziel, die Symptome zu lindern und die Atmung zu verbessern.

Die wichtigsten Behandlungen für eine Nasenmuschelhypertrophie sind:

1. Nasenspülung

Ein Arzt kann eine Nasenspülung mit 0,9 %iger Kochsalzlösung empfehlen, um die Verflüssigung des Nasensekrets zu unterstützen, deren Ausscheidung zu erleichtern und eine verstopfte Nase zu lindern.

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2. Vermeiden Sie den Kontakt mit allergenen Substanzen

Wenn eine Nasenmuschelhypertrophie durch allergische Rhinitis verursacht wird, ist es sehr wichtig, den Kontakt mit allergenen Substanzen wie beispielsweise Staub, Zigarettenrauch, Umweltverschmutzung, Schimmel, Pollen oder Tierhaaren zu vermeiden.

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3. Einnahme von Medikamenten

Medikamente gegen Nasenmuschelhypertrophie, wie zum Beispiel Kortikosteroidspray, helfen, Entzündungen zu lindern und so die Größe der Nasenmuscheln zu reduzieren.

In manchen Fällen empfiehlt Ihr Arzt möglicherweise, für einen kurzen Zeitraum Nasenschleimhautentzündungen zu verwenden, um eine verstopfte Nase vorübergehend zu lindern. Sehen Sie sich die wichtigsten abschwellenden Mittel für die Nase an.

Bei allergischer Rhinitis kann der Arzt außerdem die Einnahme oraler Antiallergene, wie zum Beispiel Loratadin oder Cetirizin, empfehlen.

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4. Chirurgie

Wenn die medikamentöse Behandlung nicht ausreicht oder eine erhebliche Verstopfung der Luftwege vorliegt, kann der Arzt eine Operation, eine so genannte Turbinektomie, empfehlen, die vollständig oder teilweise erfolgen kann.

Bei der partiellen Turbinektomie wird nur ein Teil der hypertrophierten Nasenmuschel entfernt, während die gesamte Struktur insgesamt entfernt wird.

Weitere chirurgische Techniken sind Turbinoplastiken, die die Größe der Nasenmuscheln verkleinern, ohne sie zu entfernen, und in der Regel eine postoperative Phase mit weniger Komplikationen aufweisen. Verstehen Sie, wie eine Turbinektomie durchgeführt wird und wie die Genesung aussehen sollte.

In manchen Fällen ist auch eine Operation zur Korrektur der Septumdeviation notwendig, häufig geht dieser Eingriff mit einer Schönheitsoperation einher.