Unter Hodenatrophie versteht man die Verkleinerung des Hodens, die in einem oder beiden Hoden auftreten kann und mit Symptomen wie Libidoverlust, verminderter Muskelmasse oder Schmerzen im Hoden einhergeht.
Eine Hodenatrophie kann durch Varikozele, Orchitis, Hodentorsion, Hormonersatzbehandlung mit Testosteron, Hodenkrebs oder auch sexuell übertragbare Infektionen (STIs) wie beispielsweise Gonorrhoe oder Chlamydien verursacht werden.
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Die Behandlung einer Hodenatrophie erfolgt durch einen Urologen und ist je nach Ursache unterschiedlich. Beispielsweise bei Torsion oder Krebs kann der Einsatz von Antibiotika, einer Hormontherapie oder einer Operation angezeigt sein.
Inhaltsverzeichnis
Symptome einer Hodenatrophie
Die Hauptsymptome einer Hodenatrophie sind:
- Sichtbare Verkleinerung eines oder beider Hoden;
- Libidoverlust;
- Abnahme der Muskelmasse;
- Verlust und Verringerung des Haarwachstums am Körper;
- Schweregefühl in den Hoden;
- Hoden mit veränderter Konsistenz;
- In einigen Fällen Fieber.
Wenn die Ursache der Atrophie eine Entzündung, eine Infektion oder eine Torsion ist, können andere Symptome wie Schmerzen im Hoden, übermäßige Empfindlichkeit oder Übelkeit auftreten. Sehen Sie sich andere Ursachen für Hodenschmerzen an.
Daher sollte bei Verdacht auf eine Hodenatrophie ein Urologe konsultiert werden, da dieser Zustand bei unsachgemäßer Behandlung zu Unfruchtbarkeit und sogar zum Organverlust führen kann.
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So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose einer Hodenatrophie wird von einem Urologen anhand der Beurteilung der Symptome, des Gesundheitszustands und der Sexualgeschichte sowie einer körperlichen Untersuchung gestellt, bei der die Größe, Festigkeit und Beschaffenheit der Hoden beobachtet werden.
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Darüber hinaus können Laboruntersuchungen wie ein großes Blutbild zur Erkennung einer viralen oder bakteriellen Infektion, STI-Tests, Testosteronmessungen und bildgebende Untersuchungen wie Ultraschall zur Überprüfung des Blutflusses, ob eine Torsion, eine Zyste oder die Möglichkeit eines Hodenkrebses vorliegt, angezeigt sein.
Mögliche Ursachen
Die Hauptursachen für eine Hodenatrophie sind:
- Andropause;
- Varikozele;
- Orchitis durch Mumps;
- Verdrehung des Hodens durch Unfälle oder Schläge;
- Sexuell übertragbare Infektionen wie Chlamydien oder Gonorrhoe;
- Hodenkrebs;
- Hormonersatztherapie mit Testosteron.
In seltenen Fällen kann es aufgrund von Alkohol-, Drogen- oder Anabolikamissbrauch zu einer Hodenatrophie kommen, die auf hormonelle Veränderungen im Körper zurückzuführen ist.
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Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung einer Hodenatrophie muss je nach Ursache vom Urologen indiziert werden, ggf. ist die Einnahme von Medikamenten angezeigt, die eine Linderung der Symptome bewirken und die Hoden wieder normalisieren.
Wenn eine Hodenatrophie durch eine Hodenatrophie verursacht wird, sollte die Behandlung so schnell wie möglich im Krankenhaus durchgeführt werden, mit einer Operation, um den Hoden in die richtige Position zu bringen und Komplikationen wie eine verminderte Durchblutung der Hoden, Nekrose oder Unfruchtbarkeit zu vermeiden.
Beim Hodenkrebs muss eine Behandlung durch einen Uro-Onkologen mit operativer Entfernung des Tumors erfolgen, ggf. zusätzlich zu einer konventionellen Chemotherapie und Strahlentherapie.
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Wenn die Hodenatrophie außerdem durch sexuell übertragbare Krankheiten verursacht wurde, umfasst die Behandlung in der Regel den Einsatz von Antibiotika, die je nach Art der sexuell übertragbaren Krankheit variieren. Sehen Sie sich die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten für sexuell übertragbare Krankheiten an.

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