Halluzinogene Pilze: Auswirkungen auf den Körper, Arten (und Nebenwirkungen)

Halluzinogene Pilze sind Pilze, die psychoaktive Substanzen enthalten, hauptsächlich Psilocybin und Psilocin, die Wahrnehmung, Stimmung und Denkprozesse verändern und visuelle Veränderungen und in einigen Fällen Halluzinationen verursachen können.

Sie werden auch „Zauberpilze“ genannt und werden seit Jahrhunderten in religiösen und spirituellen Ritualen verwendet, um veränderte Bewusstseinszustände hervorzurufen. Allerdings ist die Verwendung in Brasilien nur in kontrollierten wissenschaftlichen Studien erlaubt.

Studien mit Arten wiePsilocybe CubensisePanaeolus spp. weisen auf therapeutisches Potenzial bei der Behandlung von Depressionen, Angstzuständen und Chemikalienabhängigkeit hin. Dennoch kann der Konsum Nebenwirkungen wie starke Angstzustände, Paranoia und geistige Verwirrung hervorrufen.

Wirkung halluzinogener Pilze

Die psychoaktiven Wirkungen halluzinogener Pilze sind:

  • Visuelle und akustische Halluzinationen;
  • Verzerrung der Vorstellung von Zeit und Raum;
  • Veränderung der Wahrnehmung der Realität;
  • Intensive Emotionen wie Euphorie oder Angst;
  • Erhöhter Blutdruck und erhöhte Herzfrequenz;
  • Übelkeit und Erbrechen;
  • Geistige Unruhe und Verwirrung;
  • Vorübergehende Veränderungen der Gehirnfunktion.

Darüber hinaus kann der Konsum halluzinogener Pilze auch einen „Bad Trip“ auslösen, der durch das Vorhandensein von Paranoia oder Psychose gekennzeichnet ist, einem Symptom, bei dem die Person den Kontakt zur Realität verliert, was zu Verwirrung oder Wahnvorstellungen führt. Verstehen Sie besser, was Psychose ist.

Die Wirkung halluzinogener Pilze kann 30 Minuten bis 4 Stunden nach der Einnahme anhalten und variiert je nach Art und Menge des verzehrten Pilzes sowie Gewicht, Alter und Gesundheitszustand der Person, die ihn verzehrt hat.

Arten halluzinogener Pilze

Halluzinogene Pilze können nach ihrer Wirkung eingeteilt werden. Einige, wie dieAmanitawirken anregend und bewirken leichte Sinnesveränderungen. Andere, wie dieLycoperdon, eine eher beruhigende oder hypnotische Wirkung haben. 

Allerdings enthalten die meisten halluzinogenen Pilze Psilocybin oder Psilocin und verursachen tiefgreifende Veränderungen in der Wahrnehmung, Stimmung und im Bewusstsein. Dazu gehören Arten aus der GattungPsilocybe, Panaeolus, GymnopiluseCopelandia.

Nebenwirkungen

Die wichtigsten Nebenwirkungen halluzinogener Pilze auf den Körper sind:

  • Erhöhter Blutdruck;
  • Erweiterung der Pupillen;
  • Anstieg der Körpertemperatur;
  • Schwindel;
  • Schnelles Atmen;
  • Schläfrigkeit;
  • Erhöhter Herzschlag;
  • Übermäßiges Schwitzen;
  • Kühlen;
  • Muskelschwäche.

Darüber hinaus können halluzinogene Pilze auch Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und in sehr seltenen Fällen den Tod verursachen.

Mögliche therapeutische Anwendungen

Studien deuten darauf hin, dass halluzinogene Pilze dazu beitragen können, Symptome von Angstzuständen und Depressionen zu lindern, auch in Fällen im Zusammenhang mit Krebs im Endstadium, und so das Wohlbefinden, die Stimmung und die Lebensqualität verbessern.

Sie zeigen auch Potenzial bei der Behandlung von Süchten wie Rauchen, Alkohol und anderen Drogen, indem sie dem Gehirn helfen, alte Gewohnheiten zu durchbrechen und neue Verhaltensweisen zu entwickeln. 

Psilocybin, eine in diesen Pilzen enthaltene Substanz, stimuliert die Neuroplastizität, reorganisiert vorübergehend die Gehirnverbindungen und fördert dauerhafte Verhaltensänderungen.

Die möglichen Vorteile wurden jedoch nur in kontrollierten klinischen Umgebungen beobachtet, und die Verwendung ohne Anleitung birgt physische und psychische Risiken wie extreme Angstzustände, Panik oder gefährliche Verhaltensweisen.

In Brasilien ist die Verwendung halluzinogener Pilze nur in kontrollierten wissenschaftlichen Studien erlaubt.

Wer sollte es nicht verwenden?

Der Konsum halluzinogener Pilze ist in Verbindung mit anderen Drogen wie alkoholischen Getränken, Marihuana, Ecstasy oder Kokain kontraindiziert.

Menschen, die Psychopharmaka einnehmen, sollten keine halluzinogenen Pilze einnehmen, ebenso Menschen mit Herzerkrankungen wie Bluthochdruck.

Darüber hinaus besteht die Gefahr, giftige Pilze mit halluzinogenen Pilzen zu verwechseln, was zu schweren Vergiftungen und Vergiftungen führen kann.