Grüner Urin entsteht in der Regel durch den Verzehr von grünen Lebensmitteln oder Lebensmitteln mit künstlichen Farbstoffen, die Einnahme von Medikamenten oder die Verwendung von Kontrastmitteln zur Durchführung bildgebender Untersuchungen wie beispielsweise einer Computertomographie oder Urographie und gilt nicht als schwerwiegend.
Grüner Urin kann jedoch auch durch eine durch Bakterien verursachte Harnwegsinfektion entstehen.Pseudomonassp., und wird normalerweise von anderen Symptomen begleitet, wie zum Beispiel Fieber, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen und einem Gefühl schwerer Blase.
Wenn der Urin länger als zwei Tage grün bleibt, ist es daher ratsam, die Notaufnahme oder einen Allgemeinarzt aufzusuchen, um das Problem zu diagnostizieren und eine entsprechende Behandlung einzuleiten. Bei diesem Termin ist es wichtig, dass der Patient eine Liste der Medikamente erstellt, die er einnimmt, da sich die Farbe des Urins auch durch die Einnahme bestimmter Medikamente verändern kann. Sehen Sie sich auch andere häufige Urinveränderungen und deren Bedeutung an.
Inhaltsverzeichnis
Hauptursachen
Die häufigsten Ursachen für grünen Urin sind:
1. Einnahme einiger Medikamente
Die häufigste Ursache für grünen Urin ist der Konsum einiger Arten von Arzneimitteln, bei denen es sich im Allgemeinen um Arzneimittel handelt, deren Zusammensetzung Farbstoffe enthält. Die häufigsten davon sind:
- Amitriptylin;
- Indomethacin;
- Metocarbamol;
- Rinsapina.
Grüner Urin kann auch nach einer Operation auftreten, da einer der Bestandteile der Vollnarkose, Propofol, die Farbe des Urins verändern kann.
Was zu tun: Es ist keine Behandlung erforderlich, da die Farbe des Urins keinen Einfluss auf die Funktion des Körpers hat. Es ist jedoch auch möglich, den Arzt zu konsultieren, der das Arzneimittel verschrieben hat, um beispielsweise die Dosis anzupassen oder das Arzneimittel zu wechseln.
2. Grüne Lebensmittel oder Lebensmittel mit Farbstoffen
Lebensmittel, die den Urin grün färben, sind vor allem solche, die künstliche Farbstoffe enthalten, wie zum Beispiel Süßwarenkuchen, Lutscher oder Kaugummi. Darüber hinaus können auch einige grüne Blattgemüse mit viel Chlorophyll, wie Spargel oder Spinat, die Farbe Ihres Urins verändern.
Die Farbe des Urins kann je nach aufgenommener Farbstoff- oder Nahrungsmenge von hellgrün über lindgrün bis dunkelgrün variieren.
Was zu tun: Wenn Sie solche Lebensmittel gegessen haben und sich die Farbe Ihres Urins verändert hat, besteht kein Grund zur Sorge, da es häufig vorkommt, dass der Urin nach einem Tag wieder seine gelbliche Farbe annimmt.
3. Harnwegsinfektion
Obwohl die meisten Harnwegsinfektionen keine Veränderung der Urinfarbe verursachen, gibt es Harnwegsinfektionen Pseudomonas aeruginosaEs kann dazu führen, dass der Urin grüner wird, was häufiger bei Menschen vorkommt, die ins Krankenhaus eingeliefert werden.
In diesen Situationen kommt es neben der grünlichen Farbe des Urins häufig auch zu weiteren typischen Symptomen einer Harnwegsinfektion, wie Schmerzen beim Wasserlassen, Fieber oder einem Gefühl schwerer Blase. Sehen Sie sich eine vollständigere Liste anderer Anzeichen einer Harnwegsinfektion an.
Was zu tun: Bei Verdacht auf eine Harnwegsinfektion ist es sehr wichtig, einen Urologen aufzusuchen, um einen Urintest durchzuführen und festzustellen, ob eine Behandlung mit Antibiotika erforderlich ist.
4. Kontrastuntersuchungen
Einige medizinische Tests, die Kontrastmittel verwenden, insbesondere Methylenblau, können dazu führen, dass sich die Farbe des Urins ändert und er grün wird. Abhängig von der Art des verwendeten Kontrastmittels ist es auch möglich, dass der Urin andere Farben aufweist, beispielsweise blau, rot oder rosa.
Was zu tun: Normalerweise ist keine spezielle Behandlung erforderlich, es wird lediglich empfohlen, eine gute Wasseraufnahme aufrechtzuerhalten, um den Kontrast schneller zu beseitigen.
Was andere Farben in Ihrem Urin bedeuten können, erfahren Sie im folgenden Video:
WAS DIE FARBE IHRES URINS ÜBER SIE SAGT
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