Glykämische Kurve: Was sie ist, wozu sie dient und Referenzwerte

Die glykämische Kurve ist ein Test, der bei der Diagnose von Diabetes, Prädiabetes, Insulinresistenz und anderen Veränderungen im Zusammenhang mit Pankreaszellen hilft. Dieser Test ist auch während der Schwangerschaft wichtig, um einen Schwangerschaftsdiabetes zu erkennen, und wird in die Liste der empfohlenen vorgeburtlichen Tests aufgenommen. 

Der glykämische Kurventest, der auch als oraler Glukosetoleranztest (OGTT) bezeichnet werden kann, wird durchgeführt, indem die Glukosekonzentration im Blut auf nüchternen Magen und nach Einnahme einer vom Labor bereitgestellten zuckerhaltigen Flüssigkeit analysiert wird. Auf diese Weise lässt sich beurteilen, wie der Körper auf hohe Glukosekonzentrationen reagiert.

Der Test wird normalerweise dann angefordert, wenn der Nüchternblutzucker verändert ist und der Arzt das Diabetesrisiko der Person beurteilen muss. Für schwangere Frauen wird empfohlen, den OGTT etwa in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche einzunehmen, wenn der Nüchternblutzucker zwischen 85 und 91 mg/dl liegt, um das Risiko eines Schwangerschaftsdiabetes abzuklären. Verstehen Sie besser, was Schwangerschaftsdiabetes ist und wie er sich auf die Schwangerschaft auswirken kann.

Wozu dient es?

Die Untersuchung der glykämischen Kurve wird verwendet, um:

  • Untersuchen Sie Veränderungen in Pankreaszellen;
  • Untersuchen Sie Prädiabetes;
  • Bestätigen Sie die Diagnose von Diabetes;
  • Beurteilung der Insulinresistenz;
  • Untersuchen Sie Schwangerschaftsdiabetes.

Die Untersuchung der glykämischen Kurve ist Teil der Schwangerschaftsvorsorge und muss von allen schwangeren Frauen durchgeführt werden. Darüber hinaus kann der Arzt die Untersuchung anordnen, wenn die Person Anzeichen und Symptome aufweist, die auf Diabetes hinweisen, wie etwa übermäßiger Durst, Mundtrockenheit, Schwäche und gesteigerter Appetit. Schauen Sie sich andere Symptome von Diabetes an.

Referenzwerte der glykämischen Kurve

Die Interpretation der Blutzuckerwerte nach 8 Stunden Fasten ist:

  • Normal:unter 100 mg/dL;
  • Verminderte Toleranz:zwischen 100 und 125 mg/dL;
  • Diabetes:gleich oder größer als 126 mg/dL.

Die Interpretation der glykämischen Kurve 2 Stunden (120 Minuten) nach dem Trinken der zuckerhaltigen Flüssigkeit ist wie folgt:

  • Normal:unter 140 mg/dL;
  • Verminderte Toleranz:zwischen 140 und 199 mg/dL;
  • Diabetes:gleich oder größer als 200 mg/dL.

Die genannten Werte auf nüchternen Magen und nach 120 Minuten Trinken des Getränks entsprechen den relevantesten Ergebnissen zur Diagnose von Prädiabetes und Diabetes.

Wenn die Folge eine verminderte Glukosetoleranz ist, bedeutet dies, dass ein hohes Risiko für die Entwicklung von Diabetes besteht, der als Prädiabetes betrachtet werden kann. Darüber hinaus reicht nur eine Probe aus diesem Test nicht aus, um die Krankheit zu diagnostizieren, und zur Bestätigung müssen die Nüchternblutzuckerwerte an einem anderen Tag gemessen werden.

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Wenn Sie glauben, an Diabetes zu leiden, sollten Sie die Symptome und die Behandlung von Diabetes mellitus besser verstehen.

Wie die Prüfung durchgeführt wird

Die Untersuchung wird mit dem Ziel durchgeführt, zu überprüfen, wie sich der Körper bei einer hohen Glukosekonzentration verhält. Hierzu muss die erste Blutentnahme im nüchternen Zustand des Patienten für mindestens 8 Stunden erfolgen. Nach der ersten Entnahme muss der Patient eine zuckerhaltige Flüssigkeit trinken, die bei Erwachsenen etwa 75 g Glukose enthält, bzw. 1,75 g Glukose pro Kilogramm beim Kind.

Nach dem Verzehr der Flüssigkeit erfolgt teilweise eine Entnahme gemäß ärztlicher Empfehlung. Normalerweise werden 3 Blutproben entnommen, bis 2 Stunden seit dem Trinken des Getränks vergangen sind, d. h. die Proben werden vor dem Trinken der Flüssigkeit und 60 und 120 Minuten nach dem Trinken der Flüssigkeit entnommen. In einigen Fällen kann der Arzt weitere Dosierungen verlangen, bis die Flüssigkeitsaufnahme von 2 Stunden abgeschlossen ist.

Die gesammelten Proben werden an das Labor geschickt, wo Analysen zur Bestimmung der Zuckermenge im Blut durchgeführt werden. Das Ergebnis kann in Form eines Diagramms veröffentlicht werden, das die Glukosemenge im Blut zu jedem Zeitpunkt angibt, was eine direktere Sicht auf den Fall ermöglicht, oder in Form individueller Ergebnisse, wobei der Arzt das Diagramm erstellt, um den Gesundheitszustand des Patienten zu beurteilen.

Oraler Glukosetoleranztest in der Schwangerschaft

Die TOTG-Untersuchung ist für schwangere Frauen unerlässlich, da damit das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes überprüft werden kann. Die Untersuchung erfolgt auf die gleiche Weise, das heißt, die Frau muss mindestens 8 Stunden fasten und nach der ersten Entnahme die zuckerhaltige Flüssigkeit trinken, damit die Dosierungen dann entsprechend den ärztlichen Empfehlungen eingenommen werden können.

Die Entnahme muss im bequemen Liegen der Frau erfolgen, um beispielsweise Unwohlsein, Schwindelgefühle und Stürze aus der eigenen Körpergröße zu vermeiden. Die Referenzwerte für die OGTT-Untersuchung bei Schwangeren sind unterschiedlich und bei Veränderungen muss die Untersuchung wiederholt werden.

Diese Untersuchung ist wichtig in der Schwangerschaftsvorsorge und wird empfohlen, zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt zu werden. Sie soll eine frühzeitige Diagnose von Typ-2-Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes ermöglichen. Ein hoher Blutzuckerspiegel während der Schwangerschaft kann sowohl für die Frau als auch für das Baby gefährlich sein und beispielsweise zu einer Frühgeburt und einer Hypoglykämie bei Neugeborenen führen.

Verstehen Sie besser, welche Symptome, Risiken und wie die Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes aussehen sollte.