Laut Experten handelt es sich bei Osteoporose und Arthrose um zwei unterschiedliche Probleme, die auch unterschiedliche Diagnosen und Behandlungsverfahren erfordern. Möglicherweise verstehen Sie den Unterschied zwischen den beiden anhand bestimmter Aspekte, die wir hier besprochen haben.
Unterschied je nach Übersicht und Risikofaktoren
Osteoporose: Osteoporose bezieht sich auf den Verlust von Knochenmasse und erhöht das Risiko spontaner Frakturen. Das Problem ist schmerzlos und wenn Sie Schmerzen, insbesondere im Rücken, verspüren, haben Sie Osteoporose in Kombination mit Arthrose.
Wenn Sie jedoch nur Schmerzen in der Wirbelsäule haben, liegt ein degeneratives Bandscheibenproblem vor, das einen Großteil der Arthritis-Operation ausmacht. Osteoporose beeinträchtigt vor allem die Qualität Ihrer Knochen.
In dieser Situation empfiehlt Ihnen Ihr Arzt die DXA, also die Dual-Energy-Röntgenabsorptiometrie, also eine Art Knochendichtemessung, um die Gesundheit Ihrer Knochen genau zu bestimmen. Osteoporose ist eine schmerzlose Erkrankung, bis es zu einem Knochenbruch kommt, während sie ab dem 50. Lebensjahr mit einer geringeren Knochenmasse beginnt.
Bei Männern erhöht ein Testosteronmangel das Osteoporoserisiko. Im Gegensatz dazu führt ein Östrogenmangel bei Frauen zu einem erhöhten Osteoporoserisiko. Hyperthyreose , Diabetes und andere damit verbundene Gesundheitszustände können das regelmäßige Gleichgewicht des Knochenstoffwechsels und der Kalziumregulierung stören und das Risiko für die Entwicklung von Osteoporose erhöhen.
Weitere Risikofaktoren für die Auslösung von Osteoporose sind frühere Frakturen, ein Körpergewicht von weniger als 50 kg, eine Familienanamnese im Zusammenhang mit Hüftfrakturen und eine langfristige Glukokortikoidtherapie .
Arthrose: Unter Arthrose versteht man die Degeneration des Gelenkknorpels, der die Enden benachbarter Knochen bedeckt. Sobald die Degeneration beginnt, kommt es allmählich zum Knorpelverlust zwischen den Knochen, was aufgrund der Knochen-an-Knochen-Bedingung zu starken Schmerzen führt. Arthrose bleibt über viele Jahre schmerzlos, bis der Verlust zu schweren Symptomen führt.
Arthrose tritt besonders häufig in verschiedenen Gelenken auf, die sich neben den Zehen- oder Fingernagelbetten, den Mittelgelenken der Hände und der Daumenbasis befinden. Die Knöchel der Hand werden durch das Problem nicht geschädigt . Arthrose kann sogar die Hüften, Knie und die Wirbelsäule betreffen. Es betrifft bis zu einem gewissen Grad Ihren Nacken und Ihre Schultern.
Arthrose führt zum Abbau des Knorpels, was zu Knochenspornen, Knirschen und Gelenkverschleiß führt, was die Bewegung ohne Schmerzen erschwert. Mit zunehmendem Alter kann es sein, dass Sie an Arthrose leiden. Das Problem tritt häufig bei Frauen und bei Personen auf, bei denen in der Familiengeschichte ein Zusammenhang mit der Krankheit besteht. (1)(2)
Unterschied je nach Prävention/Management
Osteoporose: Sie können verschiedene Maßnahmen ergreifen, um Ihre Symptome zu verhindern oder zu lindern, indem Sie die folgenden Schritte ausführen:
- Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum
- Vermeiden Sie das Rauchen von Zigaretten
- Nehmen Sie nach Rücksprache mit dem Arzt geeignete Vitamin-D- und Kalziumpräparate ein
- Nehmen Sie regelmäßig an gewichtsbezogenen Übungen teil
- Vermeiden Sie den übermäßigen Gebrauch von Verhütungspillen und -spritzen
Arthrose: Sie müssen die folgenden Schritte unternehmen, um das Risiko einer Arthrose zu verringern.
- Zu wenig Bewegung lässt den Knorpel schrumpfen und belastet die Gelenke. Andererseits sollten Sie darauf achten, aktiv zu bleiben, um Ihre Erkrankung zu vermeiden.
- Sie sollten verschiedene Maßnahmen ergreifen, um das Risiko von Stürzen zu vermeiden oder zu verringern und damit traumatische Verletzungen zu vermeiden . Ein Trauma kann die Art des Gehens und der Gewichtsverlagerung verändern, so dass die Muskeln während des Prozesses geschwächt werden.
- Wenn Sie übergewichtig sind, sollten Sie Übungen machen, um Ihr Gewicht zu reduzieren und das Übergewicht zu überwinden. Beispielsweise konnten übergewichtige Menschen, die 5 % ihres Gewichts verloren hatten, 25 % der Arthrose-Symptome reduzieren. (3)
Abschluss
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Arthrose und Osteoporose zwei verschiedene Arten von Problemen sind, auch wenn sie eng mit Knochen und Gelenken zusammenhängen. Dementsprechend ist bei Osteoporose das Risiko für Knochenbrüche höher als bei Arthrose.
Verweise:
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