Hautkrebs wird häufig in zwei Typen unterteilt: Melanom und Nicht-Melanom. Nicht-Melanomkrebs tritt in Basal- oder Plattenepithelkarzinomen auf. Diese Zellen befinden sich an der Basis der Epidermis und bedecken daher die gesamte Körperoberfläche. Nicht-melanozytärer Krebs ist die häufigste Art von Hautkrebs. (1)
Da Fälle in der Regel in der Praxis durch Dermatologen behandelt werden und kein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist, werden in Krebsregistern keine Daten erfasst, was die Erstellung von Statistiken erschwert. Daher handelt es sich bei den Statistiken zu Nicht-Melanomkrebs größtenteils um Schätzungen. Die am häufigsten von dieser Krebsart betroffenen Körperbereiche sind diejenigen, die der Sonne ausgesetzt sind, wie zum Beispiel Gesicht, Hals und Handrücken.
Inhaltsverzeichnis
Wie lange dauert die Genesung von nicht-melanozytärem Hautkrebs?
Normalerweise kann es Monate dauern, bis sich ein nicht-melanozytärer Hautkrebs vollständig erholt hat. Alles hängt vom Zeitpunkt der Diagnose und dem Ausmaß der Erkrankung ab.
Die Überlebensrate bei nicht-melanozytärem Hautkrebs ist in den meisten Fällen sehr gut. Die relative 5-Jahres-Überlebensrate dieser Krankheit beträgt 100 %, was eine hohe Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Genesung bedeutet. Im Durchschnitt überleben Patienten (aus der Allgemeinbevölkerung), bei denen nicht-melanozytärer Hautkrebs diagnostiziert wurde, nach einer positiven Diagnose mindestens 5 Jahre oder sogar länger.
Nachsorge ist wichtig
Patienten mit nicht-melanozytärem Hautkrebs werden nach Abschluss des anfänglichen Behandlungsplans und dem Erfolg der Therapie nicht sterben. Sie müssen sich in regelmäßigen Abständen gründlichen Untersuchungen durch das Gesundheitsteam unterziehen, um Ihren allgemeinen Gesundheitszustand zu überwachen und sicherzustellen, dass der Krebs nicht wieder aufgetreten ist.
Regelmäßige körperliche Untersuchungen, medizinische Tests oder beides können in die Nachsorge einbezogen werden. In den folgenden Monaten oder sogar Jahren möchten Ärzte möglicherweise Ihren Genesungsprozess überwachen. Regelmäßige Tests auf das frische Aussehen von nicht-melanozytären Hautkrebsläsionen sind ein wesentlicher Schritt der Nachsorge. Dazu gehört häufig auch eine Ganzkörperuntersuchung (insbesondere der Haut) durch einen Arzt. Dieser Prozess wird befolgt, da Menschen häufig verschiedene Arten von Hautkrebs entwickeln, nachdem sie von einer Hautkrebsart behandelt und genesen wurden. (3)
Einige Faktoren erhöhen das Risiko, an nicht-melanozytärem Krebs zu erkranken, darunter:
- Persönliche oder familiäre Vorgeschichte von Hautkrebs
- Exposition gegenüber Sonnenlicht oder künstlichen UV-Strahlen
- Strahlentherapie
- Sonnenempfindliche Haut (bekommt leicht Sonnenbrand oder Sommersprossen)
- Blasse Haut, Augen und Haare
- Geschwächtes Immunsystem
- Bei Kontakt mit bestimmten Industriechemikalien wie Radium, Arsenverbindungen und Kohlenteer usw. (2)
Wie lange dauern die Symptome?
Zu den häufigsten Symptomen von nicht-melanozytärem Hautkrebs gehört die Bildung von Knötchen auf der Haut. Es kann rosa oder hautfarben, fest und durchscheinend sein. Sie haben oft erhabene, perlweiße Ränder. Der Knoten kann an der Oberfläche kleine Blutgefäße aufweisen, die ihm seine rosa Farbe verleihen. Oft wird es mit einem normalen Muttermal verwechselt.
Ein weiteres Symptom ist die Bildung einer knopfartigen Erscheinung auf der Haut oder einer blutenden Läsion; das Auftreten von Krusten, die häufig wieder auftreten oder nach vier Wochen nicht abheilen.
Auch kleine schuppige Hautplaques, die wie ein Hautausschlag aussehen und häufig am Rumpf oder an den Gliedmaßen auftreten, können ein mögliches Symptom sein.
Plaque mit schlecht definierten Rändern auf der Haut, die wie eine weiße, gelbe oder wachsartige Narbe aussieht, ist ein weiteres häufiges Symptom von nicht-melanozytärem Hautkrebs. (3)
Behandlungsmöglichkeiten für nicht-melanozytären Hautkrebs
Die meisten Basalzellkarzinome können operativ entfernt werden, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Dermatologen können bei der Behandlung von nicht aggressivem Nicht-Melanom-Hautkrebs Heilungsraten von bis zu 98 % erreichen. Die Behandlung variiert je nach Ort und Größe der Läsion. Bei der Entscheidung über die beste Behandlung müssen auch das Alter, die Krankengeschichte und der aktuelle Gesundheitszustand des Patienten berücksichtigt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Spezialisten über die für Sie am besten geeigneten Behandlungsmöglichkeiten.
Die oberflächliche Strahlentherapie (RTS) ist sicher und wirksam bei nicht aggressivem Nicht-Melanom-Hautkrebs und Keloiden. Die von Dermatologen durchgeführte RTS unterscheidet sich von den vielen Therapiemodalitäten, die von Radioonkologen angeboten werden, da RTS bessere Ergebnisse und ein geringeres Risiko liefert. RTS ist relativ einfach zu verabreichen und hat kaum Auswirkungen auf umliegendes gesundes Gewebe, kann auf jeder Hautoberfläche angewendet werden und verursacht kaum Narbenbildung und ist weniger riskant als eine Operation, was besonders wichtig für ältere Menschen oder Hochrisikopatienten mit erheblichen Komorbiditäten ist . (3) (4)

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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