Gehirnszintigraphie (SPECT): Was es ist und wozu es dient

Die Gehirnszintigraphie oder zerebrale Perfusionstomographie-Szintigraphie (SPECT) ist eine Untersuchung zur Erkennung von Veränderungen der Blutzirkulation und der Gehirnfunktion. Sie wird im Allgemeinen durchgeführt, um degenerative Hirnerkrankungen wie Alzheimer, Parkinson oder Tumore zu erkennen oder zu überwachen, insbesondere wenn andere Untersuchungen wie Magnetresonanztomographie oder Computertomographie nicht ausreichen, um den Verdacht zu bestätigen.

Bei der Gehirnszintigraphie-Untersuchung werden Medikamente, sogenannte Radiopharmazeutika, injiziert, die sich im Gehirngewebe festsetzen und so die Erzeugung von Bildern auf dem Gerät ermöglichen.

Wozu dient es?

Die Gehirnszintigraphie liefert Informationen über die Durchblutung und Gehirnfunktion und ist in folgenden Situationen sehr nützlich:

  • Suchen Sie nach Demenzerkrankungen wie Alzheimer oder Lewy-Körper-Demenz;
  • Identifizieren Sie die Epilepsieherde;
  • Beurteilung von Hirntumoren;
  • Unterstützung bei der Diagnose der Parkinson-Krankheit oder anderer Parkinson-Syndrome, wie z. B. der Huntington-Krankheit;
  • Beurteilung neuropsychiatrischer Erkrankungen wie Schizophrenie und Depression;
  • Führen Sie eine frühzeitige Diagnose, Kontrolle und Entwicklung von zerebralen Gefäßerkrankungen wie Schlaganfall und anderen Arten von Schlaganfällen durch;
  • Hirntod bestätigen;
  • Beurteilung traumatischer Verletzungen, Subduralhämatome, Abszesse und Fälle von Gefäßfehlbildungen;
  • Beurteilung entzündlicher Läsionen wie Herpesenzephalitis, systemischer Lupus erythematodes, Morbus Behçet und HIV-assoziierte Enzephalopathie.

Bei Zweifeln an der Diagnose einer neurologischen Erkrankung wird häufig eine Hirnszintigraphie angefragt, da Tests wie die Magnetresonanztomographie und die Computertomographie in manchen Fällen nicht ausreichen, um strukturelle Veränderungen und Veränderungen in der Anatomie des Hirngewebes aufzuzeigen.

Welcher Arzt kann die Untersuchung anordnen?

Eine Hirnszintigraphie wird in der Regel vom Neurologen dann in Auftrag gegeben, wenn der Verdacht auf eine neurologische Erkrankung besteht, die sich durch Magnetresonanztomographie oder Computertomographie nicht bestätigen lässt.

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Wie es hergestellt wird

Für die Durchführung einer Gehirnszintigraphie ist keine besondere Vorbereitung erforderlich. Am Tag der Untersuchung wird empfohlen, dass sich der Patient etwa 15 bis 30 Minuten lang in einem ruhigen Raum ausruht, um Ängste zu minimieren und eine bessere Qualität der Untersuchung sicherzustellen.

Anschließend wird das Radiopharmazeutikum, in der Regel Technetium-99m oder Thallium, in die Vene des Patienten appliziert. Der Patient muss mindestens eine Stunde warten, bis sich die Substanz im Gehirn ausreichend konzentriert hat, bevor mit dem Gerät Bilder aufgenommen werden können (ca. 40 bis 60 Minuten). Während dieser Zeit ist es notwendig, still zu bleiben und sich hinzulegen, da Bewegungen die Bildentstehung beeinträchtigen können.

Der Patient wird dann für normale Aktivitäten freigegeben. Die verwendeten Radiopharmaka verursachen in der Regel keine Reaktionen oder gesundheitliche Schäden bei der untersuchten Person.

Wer sollte das nicht tun?

Bei schwangeren und stillenden Frauen ist die Hirnszintigraphie kontraindiziert und muss bei Verdacht darüber informiert werden.