Beim funktionellen Bauchschmerzsyndrom handelt es sich um eine Magen-Darm-Erkrankung, bei der das Hauptsymptom Bauchschmerzen ohne spezifische Ursache sind und die aufgrund ihrer Intensität und/oder Häufigkeit die Bewältigung alltäglicher Aufgaben und die Lebensqualität beeinträchtigen können.
Obwohl wir nicht genau wissen, was zur Entstehung dieses Syndroms führt, ist bekannt, dass es häufiger bei Menschen mit Problemen wie beispielsweise Angstzuständen oder Depressionen auftritt.
Bei Verdacht auf ein funktionelles Bauchschmerzsyndrom empfiehlt sich die Konsultation eines Gastroenterologen. Die Behandlung kann den Verzicht auf schmerzauslösende Nahrungsmittel, Psychotherapie und den Einsatz von Medikamenten umfassen. Es ist wichtig, vor Beginn der Behandlung schwerwiegendere Ursachen für Bauchschmerzen auszuschließen.
Inhaltsverzeichnis
Hauptsymptome
Die Hauptsymptome des funktionellen Bauchschmerzsyndroms sind:
- Häufige oder anhaltende Bauchschmerzen;
- Schwierigkeiten bei der Ausführung alltäglicher Aufgaben wie Arbeiten oder Lernen;
- In einigen Fällen Kopfschmerzen oder Schlafstörungen.
Bauchschmerzen sind das Hauptsymptom dieser Erkrankung und treten vor allem in Stresssituationen auf. Aufgrund der Intensität der Schmerzen ist es üblich, dass Menschen immer wieder medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, die Ursache der Schmerzen jedoch meist nicht geklärt wird.
Treten weitere Begleitsymptome wie anhaltendes Erbrechen, nächtlicher Durchfall und Fieber oder Gewichtsverlust ohne ersichtlichen Grund auf, steigt das Risiko, dass eine schwerwiegendere Ursache für die Schmerzen vorliegt. Daher empfiehlt es sich gerade in diesen Fällen, einen Gastroenterologen aufzusuchen.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose eines funktionellen Bauchschmerzsyndroms wird von einem Gastroenterologen auf der Grundlage der dargestellten Symptome und einer detaillierten Beurteilung gestellt, die in einigen Fällen Tests wie eine Ultraschalluntersuchung des Abdomens oder eine Endoskopie des oberen Verdauungstrakts umfassen kann.
Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, finden Sie mit dem folgenden Tool einen Gastroenterologen in Ihrer Nähe:
Die Bestätigung der Diagnose eines funktionellen Bauchschmerzsyndroms ist nur möglich, wenn schwerwiegendere Gesundheitszustände wie eine entzündliche Darmerkrankung oder Gastritis ausgeschlossen werden.
Lesen Sie auch: Entzündliche Darmerkrankung: Was es ist, Symptome, Ursachen und Behandlung
Swip Health.com/doenca-inflamatoria-intestinal
Mögliche Ursachen
Die genaue Ursache des funktionellen Bauchschmerzsyndroms ist nicht bekannt. Man geht jedoch davon aus, dass eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber der normalen Funktion des Darms mit seiner Entwicklung einhergeht, was zu einem Schmerzempfinden führt, ohne dass ein spezifisches Problem vorliegt.
Darüber hinaus scheint dieses Syndrom häufiger bei Menschen mit gesundheitlichen Problemen wie Angstzuständen oder Depressionen und beispielsweise traumatischen Ereignissen in der Vorgeschichte aufzutreten.
Allerdings kann dieser Zustand aufgrund von Bauchschmerzen in manchen Fällen mit ernsteren Gesundheitsproblemen wie Zöliakie oder Gallensteinen verwechselt werden, und es ist wichtig, dass diese ausgeschlossen werden.
Lesen Sie auch: Bauchschmerzen: 11 Ursachen, was zu tun ist (und wann Sie ins Krankenhaus gehen sollten)
Swip Health.com/dor-abdominal
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung des funktionellen Bauchschmerzsyndroms sollte von einem Gastroenterologen geleitet werden und kann Folgendes umfassen:
- Ernährungsumstellung: In der Regel geht es darum, den Ballaststoffverbrauch zu erhöhen, insbesondere bei Verstopfung, und zu versuchen, Lebensmittel zu erkennen und zu vermeiden, die möglicherweise mit Schmerzen verbunden sind;
- Einsatz von Probiotika: Ziel seiner Anwendung ist die Regulierung der Darmflora, was in manchen Fällen zu einer Linderung der Symptome führen kann;
- Medikamente: Beispiele sind krampflösende Mittel, Magensäuresekretionshemmer und Antidepressiva, die nach ärztlicher Anweisung eingesetzt werden sollten;
- Psychotherapie: insbesondere kognitive Verhaltenstherapie, um der Person dabei zu helfen, Strategien für einen besseren Umgang mit Bauchschmerzen zu entwickeln;
- Änderung des Lebensstils: Einige Gewohnheiten, wie zum Beispiel regelmäßige körperliche Aktivität oder Yoga, können helfen, Stress abzubauen und die Symptome zu lindern.
Darüber hinaus ist es insbesondere bei psychischen Problemen wie Angstzuständen oder Depressionen wichtig, dass Ihre Behandlung ordnungsgemäß und gemäß den Anweisungen Ihres Arztes durchgeführt wird.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
Inspiriert von den Prinzipien von HealthOkay teile ich regelmäßig hilfreiche Informationen, alltagsnahe Tipps und evidenzbasierte Ansätze zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität.
Gesundheit beginnt mit Wissen – danke, dass Sie hier sind!