Die Fundoskopie, auch Ophthalmoskopie oder Fundusuntersuchung genannt, ist eine augenärztliche Untersuchung, bei der der Arzt die inneren Strukturen des Auges beurteilt, was dabei helfen kann, Erkrankungen wie Augeninfektionen, Optikusneuritis oder Hirntumoren zu erkennen.
Die Funduskopie-Untersuchung wird in der Regel in der Praxis durchgeführt und erfordert in der Regel keine besondere Vorbereitung. Allerdings empfiehlt sich bei der Anwendung von Augentropfen zur Pupillenerweiterung die Begleitung durch einen Angehörigen.
Obwohl die Fundoskopie-Untersuchung keine oder nur wenige Kontraindikationen aufweist, empfiehlt es sich, einen Augenarzt oder Hausarzt für eine Beurteilung aufzusuchen, um herauszufinden, ob sie indiziert ist.
Inhaltsverzeichnis
Wozu dient es?
Eine Fundoskopie ist angezeigt, um folgende Anzeichen zu erkennen:
- Durch Krankheit verursachte Augenverletzungen, como pressão alta, diabetes ou infecções;
- Netzhautprobleme, wie Makuladegeneration oder -ablösung;
- Entzündung von Gefäßen oder Sehnerven, beispielsweise aufgrund einer Optikusneuritis oder einer Vaskulitis;
- Verstopfung oder Blutung aus Gefäßen im Auge, beispielsweise verursacht durch Thrombosen oder Schläge;
- Erhöhter Hirndruck, wie im Fall von Hirntumoren.
Die Augenhintergrunduntersuchung ermöglicht es dem Arzt, den Zustand der Strukturen im Inneren des Auges, wie der Netzhaut, des Sehnervs und der Gefäße, zu überprüfen und Veränderungen zu erkennen, die auf gesundheitliche Probleme hinweisen können.
Auch Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes können die Augengesundheit beeinträchtigen, wenn sie nicht richtig kontrolliert werden. Daher ist eine regelmäßige Kontrolle durch Ihren Arzt wichtig.
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Unterschied zwischen Netzhautkartierung und Fundoskopie
Bei der Fundoskopie-Untersuchung werden die im Inneren des Auges vorhandenen Strukturen beurteilt. Sie kann von einem Allgemeinarzt oder Augenarzt mit verschiedenen Geräten und Techniken durchgeführt werden. Im Allgemeinen können diese Techniken als direkte oder indirekte Fundoskopie klassifiziert werden.
Bei der Netzhautkartierung handelt es sich um eine Form der indirekten Funduskopie. Da es sich um eine Untersuchung handelt, die auf komplexere Geräte zur Beobachtung des Augeninneren angewiesen ist, wird sie normalerweise nur von Augenärzten durchgeführt.
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Vorbereitung auf die Prüfung
Eine fundoskopische Untersuchung erfordert normalerweise keine besondere Vorbereitung. In manchen Fällen kann es jedoch erforderlich sein, die Pupille mit Hilfe von Augentropfen zu erweitern, die der Arzt normalerweise 15 bis 20 Minuten vor der Untersuchung aufträgt.
Eine Pupillenerweiterung kann zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit der Augen und zu Sehstörungen für 3 bis 4 Stunden führen. Daher wird empfohlen, bei entsprechender Indikation unmittelbar nach der Untersuchung nicht Auto zu fahren, eine Sonnenbrille mitzubringen und einen Angehörigen um Hilfe bei der Rückkehr nach Hause zu bitten.
Wie es hergestellt wird
Die Fundoskopie-Untersuchung wird in der Regel in der Arztpraxis von einem Augenarzt oder Allgemeinmediziner mit einem sogenannten Ophthalmoskop durchgeführt. Manchmal werden 15–20 Minuten vor der Untersuchung auch Augentropfen verwendet, um die Pupillen zu erweitern.
Die Durchführung der Untersuchung hängt von der Art der Funduskopie ab, die direkt oder indirekt erfolgen kann. Unabhängig von der Art der Prüfung dauert sie in der Regel nur wenige Minuten.
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Direkte Fundoskopie
Bei der direkten Funduskopie wird in der Regel ein tragbares Ophthalmoskop verwendet und die Person sitzt oder steht. Während der Untersuchung fordert der Arzt die Person normalerweise auf, fest auf einen Punkt zu blicken und bringt das Ophthalmoskop näher an ihr Auge, um durch die im Gerät eingebauten Vergrößerungslinsen in das Innere zu blicken.
Indirekte Fundoskopie
Die indirekte Fundoskopie oder Netzhautkartierung wird normalerweise im Sitzen oder Liegen mit einem komplexeren Ophthalmoskop durchgeführt. In diesem Fall verwendet der Augenarzt zusätzlich verschiedene Vergrößerungslinsen, die nahe am Auge positioniert werden, um in das Innere des Auges zu sehen.
Wenn es nicht angegeben ist
Die Fundoskopie ist eine Untersuchung, die keine oder nur wenige Kontraindikationen aufweist. Bei manchen Menschen ist eine Pupillenerweiterung jedoch möglicherweise nicht indiziert, beispielsweise wenn das Risiko besteht, ein akutes Glaukom auszulösen, und wenn häufig die Reaktionsfähigkeit der Augen auf Licht beurteilt werden muss.

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