Fenproporex (Desobesi-M): wofür es ist, wie man es einnimmt und welche Nebenwirkungen es hat

Fenproporex ist der Wirkstoff im Medikament Desobesi-M, das zur Behandlung von Fettleibigkeit indiziert ist. Es wirkt direkt auf das Appetitregulierungszentrum im Gehirn, reduziert den Hunger und verursacht außerdem eine Veränderung des Geschmacks und Geruchs, was zu einer Verringerung der Nahrungsaufnahme führt und den Gewichtsverlust erleichtert.

Dieses Arzneimittel wurde 2011 von ANVISA vom Markt genommen, da keine Studien zum Nachweis seiner Wirksamkeit vorliegen und das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen wie Herz- oder psychiatrischer Probleme besteht. Aus diesem Grund wird Desobesi-M nicht mehr vom Aché-Labor hergestellt und es ist nicht geplant, es wieder zum Verkauf anzubieten.

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Mittel zur Gewichtsreduktion: Was Sie wissen müssen

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Wozu dient es?

Fenproporex ist für die Behandlung von Fettleibigkeit bei Erwachsenen indiziert, da es aufgrund seiner Wirkung auf das Gehirn den Appetit und den Geschmacks- und Geruchssinn verringert, was dazu führt, dass die Person weniger Nahrung zu sich nimmt und dadurch abnimmt.

Wie ist es einzunehmen?

Die empfohlene Dosis von Fenproporex beträgt 1 Kapsel mit 25 mg pro Tag und wird morgens gegen 10 Uhr oral eingenommen. Der Zeitpunkt und die Dosis können jedoch vom Arzt individuell angepasst werden.

Mögliche Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen, die während der Behandlung mit Fenproporex auftreten können, sind Schwindel, Zittern, Reizbarkeit, Unruhe, übermäßige Schwäche, Anspannung, Schlaflosigkeit, geistige Verwirrung, Angstzustände, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit oder metallischer Geschmack im Mund.

Darüber hinaus können Schüttelfrost, Blässe oder Gesichtsrötung, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Brustschmerzen, Bluthochdruck oder Hypotonie, Kreislaufkollaps, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe und Veränderungen des sexuellen Verlangens auftreten. Längerer Gebrauch kann zu Abhängigkeit oder Toleranz führen.

Wer sollte das nicht nehmen

Fenproporex sollte nicht von Kindern, schwangeren oder stillenden Frauen oder von Personen mit Allergien gegen einen der Bestandteile der Formel oder von Personen mit psychiatrischen Problemen, Epilepsie, chronischem Alkoholismus, Herz-Kreislauf-Problemen wie Bluthochdruck oder Hypothyreose, Glaukom, extrapyramidalen Veränderungen oder Personen mit Drogenmissbrauch in der Vorgeschichte eingenommen werden.

Darüber hinaus sollte die Anwendung von Fenproporex bei Patienten mit leichtem Bluthochdruck, Nierenerkrankungen, instabiler Persönlichkeit oder Diabetes nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.