Fenofibrat: wozu es dient, wie man es einnimmt und welche Nebenwirkungen es hat

Fenofibrat ist ein Arzneimittel zur Senkung von Cholesterin und Triglyceriden im Blut, wenn nach Diät und körperlicher Betätigung die Werte hoch bleiben und Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie beispielsweise Bluthochdruck vorliegen.

Dieses Arzneimittel ist in Apotheken oder Drogerien in Form von Tabletten oder Kapseln, als Generikum oder unter den Handelsnamen Lipidil, Fenobraty oder Lipanon erhältlich.

Fenofibrat sollte auf Anraten eines Kardiologen für die vom Arzt empfohlene Behandlungsdauer und im Rahmen regelmäßiger Tests zur Bestimmung des Cholesterin- und Triglyceridspiegels im Blut angewendet werden. Sehen Sie sich die wichtigsten Cholesterintests an.

Wozu dient es?

Fenofibrat ist angezeigt für:

  • Triglyceride reduzieren;
  • Senkt das schlechte LDL-Cholesterin;
  • Erhöhen Sie das gute HDL-Cholesterin;
  • Reduzieren Sie einen hohen Gesamtcholesterinspiegel;
  • Primäre Hyperlipidämien, Typ iia, iib, iib, III, III EV.

Der Einsatz von Fenofibrat ist angezeigt, wenn Diät und körperliche Aktivität allein nicht ausreichen, um Cholesterin und Triglyceride zu senken.

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Wie ist es einzunehmen?

Fenofibrat sollte nach Anweisung des Kardiologen oral mit einem Glas Wasser eingenommen werden.

1. Fenofibrato 250 mg

Die empfohlene Dosis von Fenofibrat 250 mg Kapseln mit verzögerter Wirkstofffreisetzung für Erwachsene beträgt 1 Kapsel pro Tag zusammen mit einer Hauptmahlzeit.

Die maximale Tagesdosis beträgt 1 Kapsel zu 250 mg pro Tag.

2. Fenofibrato 200 mg

Fenofibrat 200 mg Hartkapseln sollten zum Mittag- oder Abendessen eingenommen werden.

Die empfohlene Dosis für Erwachsene beträgt 1 Kapsel mit 200 mg Fenofibrat einmal täglich.

3. Fenofibrato 160 mg

Die empfohlene Dosis von Fenofibrat 160 mg Filmtabletten für Erwachsene beträgt 1 Tablette pro Tag zu einer Mahlzeit.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Einnahme von Fenofibrat?

Fenofibrat kann zum Mittag- oder Abendessen eingenommen werden. Es ist wichtig, den richtigen Zeitpunkt festzulegen, um es jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen.

Mögliche Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen von Fenofibrat sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Haarausfall, Muskelschmerzen oder Müdigkeit.

Darüber hinaus können Hautreaktionen wie Juckreiz, Nesselsucht, Ekzeme o.ä. auftretenAusschlagHaut. Erfahren Sie, wie Sie die Symptome eines Hautausschlags erkennen.

Fenofibrat kann beispielsweise auch Erektionsstörungen, Gelenkschmerzen, Pankreatitis oder Rhabdomyolyse verursachen.

Wer sollte es nicht verwenden?

Fenofibrat sollte nicht von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, schwangeren oder stillenden Frauen sowie von Personen mit schwerem Nierenversagen oder schwerem Leberversagen eingenommen werden.

Darüber hinaus sollte dieses Mittel nicht von Menschen mit Gallenblasenproblemen, akuter oder chronischer Pankreatitis angewendet werden.

Fenofibrat sollte auch nicht von Personen angewendet werden, die bereits während der Behandlung mit Fibraten oder Ketoprofen auf die Sonne oder künstliches Licht reagiert haben.

Dieses Arzneimittel ist für Personen kontraindiziert, die gegen Fenofibrat oder einen anderen Bestandteil der Tabletten oder Kapseln allergisch sind.

Fenofibrat sollte nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln derselben Klasse von Fibraten, wie beispielsweise Ciprofibrat, Bezafibrat, Clofibrat oder Gemfibrozil, angewendet werden.