Narkolepsie ist eine Schlafstörung. Die genaue Ursache dieser Krankheit ist noch nicht bekannt. Es handelt sich um eine sehr seltene Krankheit. Die Hauptbeschwerde ist, dass es bei dieser Krankheit zu extremer Schläfrigkeit am Tag kommt. Der Patient klagt außerdem über nächtliche Einschlafstörungen. Für solche Menschen ist es schwierig, die täglichen Aktivitäten zu bewältigen. Es fällt ihnen schwer, sich in der Schule, zu Hause, bei der Arbeit und bei gesellschaftlichen Veranstaltungen oder Zusammenkünften zu konzentrieren, weil sie aufgrund des schlechten Schlafs in der Nacht unter Müdigkeit leiden. Es gibt keine Heilung für Narkolepsie, aber nur wenige Änderungen des Lebensstils und Medikamente können die Symptome leichter lindern.(1)
Erschwert Narkolepsie das Aufwachen?
Narkolepsie ist eine chronische Erkrankung, die hauptsächlich die Fähigkeit des Gehirns beeinträchtigt, den Schlaf- und Wachzyklus zu steuern. Das Hauptsymptom dieser Patienten ist extreme Tagesmüdigkeit. Der Patient hat keine Probleme beim Aufwachen, hat aber Probleme, den ganzen Tag wach zu bleiben. Auch nachts hat der Patient Schwierigkeiten, einzuschlafen und wacht häufig mitten in der Nacht auf. Tagsüber kann der Patient beim Arbeiten, Autofahren, Sprechen oder Essen unbewusst einschlafen.
Zusammen mitTagesmüdigkeitAußerdem verspürt der Patient plötzlich einen Verlust des Muskeltonus, was zu einem Schwächegefühl führt und die Person nicht in der Lage ist, Muskeln willkürlich zu nutzen. Das nennt manKataplexie. Kataplexie wird manchmal durch bestimmte starke Emotionen wie Wut, Stress, Angst, Lachen usw. ausgelöst. Nach der Diagnose einer Narkolepsie kann es Wochen oder sogar Jahre dauern, bis Kataplexie auftritt. Die Häufigkeit des Auftretens von Kataplexie-Anfällen stagniert nicht. Manche Menschen können im Laufe ihres Lebens zwei bis drei Kataplexie-Anfälle erleiden, während andere an einem einzigen Tag mehrere Kataplexie-Anfälle erleiden. Kataplexie-Anfälle treten nur in bestimmten Muskeln, aber nicht in allen Muskeln auf. Der Anfall hält einige Zeit an und ist in der Regel milder Natur. Bei der Kataplexie verliert der Patient nicht das Bewusstsein, während der Patient bei anderen Erkrankungen wie Krämpfen, Anfallsleiden usw. das Bewusstsein verliert. Dies ist das Unterscheidungsmerkmal zwischen Kataplexie und anderen Anfallsleiden. Die Kataplexie-Anfälle sind nicht sehr schädlich, da sie nach einigen Minuten von selbst sofort verschwinden. Der Anfall kann mild sein und sehr geringfügige Symptome hervorrufen, z. B. ein einige Minuten dauerndes Herabhängen der Augenlider.
Manchmal kann der Anfall schwerwiegend sein und der Patient ist möglicherweise einige Minuten lang nicht in der Lage, seinen Körper zu bewegen oder irgendeine Funktion auszuführen. In diesem Fall kann der Patient nicht sprechen, sich bewegen oder auch nur die Augen öffnen. Der Patient behält jedoch während dieses Anfalls das Bewusstsein.(2)
Pathophysiologie der Narkolepsie
Hypocretin, auch Orexin genannt, ist ein Neuropeptid, das im Gehirn funktioniert. Neuropeptide sind kleine proteinähnliche Moleküle, die von Neuronen zur Kommunikation untereinander genutzt werden. Dieses Neuropeptid Hypocretin dient der Regulierung der Wachheit. Es gibt mehr als Milliarden Zellen im Gehirn, aber von ihnen sind nur etwa zehn- bis zwanzigtausend Neuronen in der Lage, Hypocretin abzusondern. Wenn diese Neuronen, die Hypokretin produzieren, verloren gehen oder fehlen, führt dies zu Narkolepsie. Es wurde festgestellt, dass Menschen mit Narkolepsie eine geringere Anzahl dieser Hypocretin produzierenden Neuronen in ihrem Gehirn haben. Bei der Narkolepsie geht der Patient unmittelbar nach dem Aufwachen in den REM-Schlaf über, und dazwischen kann es zu wenig Nicht-REM-Schlaf kommen. Im REM-Schlaf geraten die Skelettmuskeln aufgrund der Hyperpolarisation von Alpha-Motoneuronen im Rückenmark und Hirnstamm in eine völlige Atonie. Es wurde festgestellt, dass Acetylcholin (ein Neurotransmitter) an diesem Signalweg beteiligt ist und Muskelschwäche verursacht. Der Grund, warum diese Hypocretin-produzierenden Neuronen absterben, ist noch nicht bekannt, aber einige Studien deuten darauf hin, dass dies auf Anomalien im Immunsystem zurückzuführen sein könnte. Es wurde auch beobachtet, dass Narkolepsie auch saisonal auftritt. Sie tritt häufiger im Sommer und Frühling auf, da die Menschen in diesen Jahreszeiten am häufigsten erkranken.(2), (3)
Abschluss
Narkolepsie erschwert das Aufwachen nicht, aber der Patient hat nach dem Aufwachen aufgrund der Tagesmüdigkeit mehr Probleme. Der Patient fühlt sich den ganzen Tag über sehr schläfrig und kann auch unter Schlafattacken leiden, bei denen der Patient jederzeit und überall unwillkürlich einschläft. Das einzige Problem beim Aufstehen besteht darin, dass der Patient möglicherweise an einer Schlaflähmung leidet und sich nach dem Aufwachen möglicherweise einige Minuten lang nicht bewegen kann.
Referenzen:
- https://www.nhlbi.nih.gov/health-topics/narcolepsy
- https://www.ninds.nih.gov/Disorders/Patient-Caregiver-Education/Fact-Sheets/Narcolepsy-Fact-Sheet
- https://en.wikipedia.org/wiki/Narcolepsy#Pathophysiology
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