Erschöpfung: Was es ist, Symptome und wie man sie vermeidet

Erschöpfung ist ein Zustand extremer Abnutzung, der körperlich, geistig, emotional oder eine Kombination dieser drei sein kann. Im Gegensatz zur Müdigkeit deutet Erschöpfung darauf hin, dass der Körper seine Belastungsgrenze erreicht hat und sich nicht durch schnelle Ruhe oder eine Nacht Schlaf erholen kann.

Einige Erschöpfungssymptome können Gliederschmerzen und Kopfschmerzen, körperliche Müdigkeit auch nach Ruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, verminderte Produktivität sowie Veränderungen im Schlaf und Appetit sein.

Erschöpfung kann durch eine ausgewogene Ernährung, gute Ruhe und Schlaf, leichte körperliche Aktivität und Stressbewältigung vermieden werden. Es wird jedoch empfohlen, sich bei anhaltenden Symptomen von einem Psychiater oder Psychologen untersuchen zu lassen.

Erschöpfungssymptome

Die Hauptsymptome einer Erschöpfung können sein:

  • Muskelschwäche;
  • Körperschmerzen;
  • Kopfschmerzen;
  • Körperliche Müdigkeit auch nach Ruhe;
  • Konzentrationsschwierigkeiten;
  • Speicherfehler;
  • Reizbarkeit und schlechte Laune; 
  • Verminderte Produktivität;
  • Gefühl der Überlastung;
  • Schlafstörungen.

Darüber hinaus können Appetitveränderungen, Schmerzen oder Brennen im Magen und Übelkeit auftreten und die Symptome können schleichend auftreten.

Hauptursachen

Erschöpfung kann durch Faktoren verursacht werden, die sich im Laufe der Zeit anhäufen, wie z. B. intensive körperliche Aktivitäten ohne die nötige Ruhezeit, anhaltende Stress- oder Drucksituationen, schlechter Schlaf und unausgewogene Ernährung. 

Darüber hinaus können auch starke Emotionen oder ständige Sorgen den Körper und Geist belasten. Wenn nicht genügend Zeit zur Erholung vorhanden ist, akkumuliert der Körper diese Müdigkeit, bis er den Punkt der Erschöpfung erreicht.

Unterschied zwischen Müdigkeit und Erschöpfung

Unter Müdigkeit versteht man eine vorübergehende Müdigkeit, die meist durch körperliche oder geistige Anstrengung verursacht wird und sich durch Ruhe, Schlaf oder eine Pause tendenziell bessert.

Erschöpfung ist ein intensiverer und anhaltenderer Zustand, bei dem Körper oder Geist an ihre Grenzen stoßen. Auch nach Ruhe bleibt der Mensch energielos.

So vermeiden Sie Erschöpfung

Um Erschöpfung zu vermeiden, wird empfohlen:

  • Respektiere die Ruhe, sowohl bei intensiven körperlichen Aktivitäten, die ausreichende Pausen erfordern, damit sich der Körper erholen und Überlastungen vermeiden kann, als auch bei geistiger Anstrengung, bei der konzentrierte Momente mit kurzen Pausen abgewechselt werden müssen;
  • Gönnen Sie sich guten Schlaf, Festlegung von Zeitplänen und Vermeidung von Bildschirmen vor dem Schlafengehen;
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, durch Lebensmittel, die reich an Eisen, Magnesium, B-Vitaminen und Proteinen sind, wie Eier, Vollkornprodukte, Fleisch und Gemüse, die bei der Energieproduktion und der Muskel- und Gehirnregeneration helfen;
  • Stress bewältigenEinige Entspannungstechniken wie tiefes Atmen, Meditation und leichtes Gehen helfen dabei, Stress zu regulieren und das emotionale Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Darüber hinaus kann die Organisation Ihrer persönlichen und beruflichen Aufgaben, das Setzen von Prioritäten und das Einplanen von Pausen dazu beitragen, Erschöpfung zu vermeiden.

Was tun, wenn man erschöpft ist?

Da Erschöpfung mehrere Ursachen haben kann, ist es wichtig, langsamer zu werden, indem man dem Körper dabei hilft, sich zu erholen, etwa indem man sich von Bildschirmen und stressigen Umgebungen fernhält, gut schläft, sich ausgewogen ernährt und leichte Aktivitäten wie Spazierengehen oder Meditation ausführt.

Es wird außerdem empfohlen, sich von einem Psychiater oder Psychologen untersuchen zu lassen, wenn die Erschöpfungssymptome anhalten, sich verschlimmern oder Ihre Routine beeinträchtigen, damit dieser Ihnen die am besten geeignete Behandlung empfehlen kann, z. B. eine Psychotherapie und einen vorübergehenden Rückzug aus den täglichen Aktivitäten.

Mögliche Risiken

Bei anhaltender Erschöpfung kann es zu Angststörungen, Depressionen oder sogar einem Burnout-Syndrom kommen, wenn die Überlastung durch das Arbeits- oder Lernumfeld entsteht. 

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Darüber hinaus kann körperliche Erschöpfung das Immunsystem schwächen, das Verletzungsrisiko erhöhen und zu hormonellen Ungleichgewichten wie Übertraining führen. Verstehen Sie besser, was Übertraining ist.

Emotionale Erschöpfung kann Beziehungen, das Selbstwertgefühl und die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, beeinträchtigen.

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