Für Anleger, die sich zwischen einer Anlage in einzelne Anleihen oder Rentenfonds entscheiden möchten, gibt es mehrere wichtige Überlegungen.
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Einzelanleihen: Eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Kapital zurückerhalten
Ein Reiz festverzinslicher Anlagen besteht darin, dass Anleger bei den meisten Einzelanleihen sicher sein können, dass sie ihr Kapital bei Fälligkeit der Anleihe zurückerhalten. Zwar gibt es Anleihen, die durch die US-Regierung abgesichert sind – US-Staatsanleihen und US-Sparbriefe –, aber selbst risikoreichere Marktsegmente weisen in der Vergangenheit niedrige Ausfallraten (Ausbleiben von Zins- oder Tilgungszahlungen) bei einzelnen Wertpapieren auf.Dies gilt insbesondere für Emissionen mit höchster Bonität.
Risiken: Selbst bei den sichersten Rentenfonds kann Ihr Kapital sinken
Da die meisten Anleihen zu ihrem vollen Wert fällig werden, bedeutet das, dass Anleger auch in einen Anleihen-Investmentfonds investieren können und damit rechnen können, ihr gesamtes Kapital zurückzuerhalten?
Die Antwort auf diese Frage ist ein einfaches „Nein“, was einige Anleger leider überraschen kann. Rentenfonds investieren wie Aktienfonds in ein Portfolio aus zahlreichen Einzeltiteln. Jede Nacht bewerten die Fondsgesellschaften den Wert der Wertpapiere in ihren Fonds und berechnen deren Nettoinventarwerte oder NAVs. Da jede ihrer einzelnen Anleihenanlagen wie eine Aktie täglich gehandelt werden kann, können ihre Preise je nach Marktkräften schwanken. Infolgedessen schwanken die Preise von Rentenfonds zusammen mit dem Wert der Wertpapiere, die sie in ihren Portfolios halten.
Folglich kann ein Kauf zum ungünstigen Zeitpunkt bedeuten, dass ein Anleger den Fonds zu einem niedrigeren Anteilspreis verkaufen muss, als er ursprünglich gezahlt hat, da – mit Ausnahme von Fonds mit Ziellaufzeit – die überwiegende Mehrheit der Fonds nicht wie eine einzelne Anleihe an einem bestimmten Datum zum Nennwert fällig wird. Das bedeutet, dass ein Fonds zwar in Wertpapiere investieren kann, die zum ursprünglichen Wert fällig werden, der Fonds selbst jedoch nicht.
Das Risiko und das Ausmaß der Kapitalschwankungen hängen von der Art des Fonds ab, den Sie besitzen. Einige Fonds investieren nur in kurzfristige Anleihen mit hohem Rating, und in diesen Fällen kann sich der Aktienkurs im Laufe der Zeit als relativ stabil erweisen. Bei anderen Fonds, insbesondere solchen, die einen aggressiveren Ansatz verfolgen und/oder in risikoreichere Wertpapiere wie Hochzinsanleihen investieren, kann es zu erheblichen Aktienkursschwankungen kommen. Fonds, die in Schwellenländeranleihen investieren, gehören auch zu den volatilsten Optionen im Anleihenbereich, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Verluste erhöht ist.
Die Vorteile von Rentenfonds
Positiv ist, dass Fonds eine größere Diversifizierung bieten, als die meisten Anleger durch einzelne Anleihen erreichen können. Auch Rentenfonds werden professionell gemanagt, was den einzelnen Anlegern die Entscheidungsfreiheit erspart. Schließlich sind Fonds in der Regel einfacher zu erwerben und zu verwalten als einzelne Anleihen.
Das Fazit
Wenn Kapitalstabilität Ihr Hauptanliegen ist, stellen Sie sicher, dass die von Ihnen gewählte Investition Ihrem Ziel entspricht. Obwohl Rentenfonds ihre Vorteile haben, sind Fonds – selbst solche, die in risikoärmere Marktsegmente investieren – möglicherweise nicht für diejenigen geeignet, die zu einem bestimmten Zeitpunkt über einen bestimmten Bargeldbetrag verfügen müssen.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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