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Was ist das:
Dysthymie ist eine chronische, behindernde Form der Depression, die mit leichten bis mittelschweren Symptomen von Traurigkeit, Gefühlen der Leere oder Unzufriedenheit einhergeht. Das größte Merkmal der Dysthymie ist die tägliche Reizbarkeit, die bei Erwachsenen mindestens zwei Jahre hintereinander bzw. bei Kindern und Jugendlichen ein Jahr lang anhält.
Menschen mit Dysthymie, oder auch „Schlecht-Laune-Krankheit“ genannt, können im Laufe der Zeit auch mehrere schwere depressive Anfälle entwickeln, was es schwierig macht, herauszufinden, was zu diesem schwereren depressiven Zustand geführt hat.
Eine Dysthymie kann von einem Psychiater in Zusammenarbeit mit einem Psychologen durch den Bericht der Person und die Beobachtung der dargestellten Symptome diagnostiziert werden. Von dort aus wird die am besten geeignete Behandlung empfohlen, die durch den Einsatz von Antidepressiva und Psychotherapie erfolgen kann.
Wichtigste Anzeichen und Symptome
Die Anzeichen und Symptome einer Dysthymie können mit denen anderer psychischer Störungen verwechselt werden. Was sie unterscheidet, ist das Vorhandensein von schlechter Laune und Reizbarkeit, die sich nicht bessern, selbst wenn die Person Momente hat, in denen es möglich wäre, Freude oder persönliche Leistung zu verspüren.
Weitere Anzeichen und Symptome, die bei Dysthymie beobachtet werden können, sind:
- Wiederkehrende negative Gedanken;
- Gefühl der Hoffnungslosigkeit;
- Mangelnder oder übermäßiger Appetit;
- Mangel an Energie oder Müdigkeit;
- Soziale Isolation;
- Unzufriedenheit;
- Schlaflosigkeit;
- Leichtes Weinen;
- Konzentrationsschwierigkeiten.
In einigen Fällen kann es zu Verdauungsstörungen, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen kommen. Wenn Sie zwei oder mehr Symptome einer Dysthymie haben, kann dieser Test helfen, den Zweifel zu klären, ob Sie an der Störung leiden oder nicht:
Mögliche Ursachen
Die Ursachen der Dysthymie sind nicht vollständig bekannt, es wird jedoch vermutet, dass sie mit Umwelt- und emotionalen Situationen, Traumata, hormonellen Veränderungen im Gehirn und sogar genetischen Faktoren zusammenhängt, beispielsweise wenn mehr als eine Person in der Familie von der Störung betroffen ist.
Darüber hinaus können das Temperament des Einzelnen und alltägliche Stresssituationen die Dysthymie beeinflussen und verschlimmern, was zur Entwicklung einer schweren Depression führen kann. Erfahren Sie mehr über die Anzeichen einer schweren Depression und wie sie behandelt wird.
Wie die Diagnose gestellt wird
Die Diagnose muss von einem Psychiater oder Psychologen durch Beobachtung der Symptome und Berichte über das Verhalten der Person gestellt werden. Eine ständige depressive Verstimmung muss seit mindestens 2 Jahren vorliegen.
Aufgrund der Tatsache, dass es schwierig ist, die Symptome zu identifizieren, und der Tatsache, dass es sich um eine Verwechslung mit einer Angststörung handelt, kann die Diagnose noch komplizierter sein, was dazu führt, dass die Person nicht frühzeitig behandelt wird.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung von Dysthymie erfolgt durch Psychotherapiesitzungen und in einigen Fällen durch den Einsatz von Antidepressiva wie Fluoxetin, Sertralin, Venlafaxin oder Imipramin auf Rezept und unter Anleitung eines Psychiaters, die bei Bedarf bei der Behandlung der hormonellen Störung des Körpers helfen.
Psychotherapiesitzungen, insbesondere kognitive Verhaltenstherapie, sind bei Dysthymie eine große Hilfe, da die Person darin trainiert, die Umstände zu finden, die die Symptome der Dysthymie auslösen, und so eine angemessene emotionale Reaktion für jede Situation zu strukturieren, indem sie über die Vorteile nachdenkt, Probleme mit realistischen Gedanken anzugehen.
Lebensstil und Hausmittel
Die Änderung des Lebensstils ist kein Ersatz für eine psychiatrische und psychologische Behandlung, kann aber eine Ergänzung sein, da Maßnahmen zur Selbstfürsorge und das Engagement der Person, wie etwa die Befolgung des vom Arzt vorgeschlagenen Behandlungsplans, die gründliche Aufklärung über die Störung, die Vermeidung des Konsums von Alkohol und Freizeitdrogen sowie die Anwendung meditativer Praktiken hervorragende Ergebnisse bei psychischen Problemen wie Dysthymie liefern.
Darüber hinaus kann die Verwendung von Hausmitteln wie Baldrian-, Kamillen-, Melissen- und Lavendeltees, die natürliche Beruhigungsmittel sind, dazu beitragen, die durch Dysthymie verursachten Symptome zu lindern, und ist auch eine der Alternativen zur Ergänzung der Behandlung. Es ist jedoch wichtig, den Psychiater darüber zu informieren, dass Sie Tees verwenden möchten, und einen Kräuterkundler zu konsultieren, damit die richtige Dosis angegeben werden kann, die zur Erzielung der erwarteten Wirkung erforderlich ist. Erfahren Sie, wie Sie Tees mit beruhigenden Eigenschaften zubereiten.
Hausmittel ersetzen keine ärztliche und psychotherapeutische Behandlung und sollten daher nur ergänzend eingesetzt werden.
Gibt es ein Heilmittel gegen die Krankheit der schlechten Laune?
Dysthymie ist heilbar und kann durch die Einnahme von Antidepressiva, die von einem Psychiater verschrieben werden, und unter Aufsicht eines Psychologen erreicht werden. Die Behandlung einer Dysthymie erfolgt individuell und daher ist es nicht möglich, eine Mindest- oder Höchstdauer für die Dauer festzulegen.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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