Verhaltensstörung, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und oppositionelles Trotzsyndrom (ODD) sind weit verbreitete externalisierende Syndrome im Kindesalter, die oft gleichzeitig auftreten. Dennoch sind die Ursprünge ihrer Ursachen nicht genau bekannt.
Es besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen den elterlichen Substanzmissbrauchsstörungen und asozialem Verhalten sowie störenden Störungen in der Kindheit bei Kindern. Es liegen jedoch keine klaren Informationen darüber vor, ob es sich dabei um eine bestimmte Störung handelt oder ob eine andere Ursache diese Erkrankung auslöst.
Ist die oppositionelle Defiant-Störung erblich?
Biologische und genetische Faktoren, die zur oppositionellen Trotzstörung beitragen:
Die genaue Ursache von ODD bleibt unklar, es wird jedoch angenommen, dass eine Kombination aus biologischen, genetischen und umweltbedingten Faktoren zur Erkrankung beitragen und eine Rolle bei der Pathogenese spielen könnte. Die oppositionelle Trotzstörung kann in Familien auftreten. Weitere Ursachen können mit dem Nervensystem oder neuronalen Substanzen zusammenhängen, wenn dieses aus dem Gleichgewicht gerät.
Frühere Untersuchungen, die die Unterscheidung zwischen Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Oppositionellem Trotz-Syndrom (ODD) und Verhaltensstörung (CD) analysierten, haben zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt. Einige Untersuchungen haben ergeben, dass die Kovariation zwischen diesen Indikatoren auf weit verbreitete erbliche Veränderungen zurückzuführen ist, andere haben jedoch einen gemeinsamen Zusammenhang mit der Umwelt aufgedeckt.
Die aktuelle Forschung untersuchte die genetischen und umweltbedingten Beziehungen zwischen diesen drei Kindheitssyndromen. Die Modellierung von Strukturgleichungen wurde verwendet, um gleichzeitig die weitreichenden und besonderen Merkmale verschiedener externalisierender Störungen der Eltern (Verhaltensstörung, asoziales Verhalten bei Erwachsenen, Alkoholabhängigkeit und Drogenabhängigkeit) und störenden Störungen im Kindesalter (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom, Verhaltenssyndrom und oppositionelles Verhalten) zu bewerten Defant-Syndrom). 1,2
Ein schwerwiegendes genetisches allgemeines Problem für die Eltern-Kind-Kommunikation der externalisierenden Psychopathologie von den Eltern auf ihr jugendliches Kind. Dies ist eine typische Studie für eine tiefgreifende Analyse sowohl der Ätiologie als auch der Intervention.
Zahlreiche Experimente zeigen, dass Pflege und Umwelt zusammenwirken, um die Sensibilität für die Verbesserung des Zustands zu erhöhen. Schlechte Interaktionen mit Autoritäten, Gefühle des Verlassenwerdens und/oder des alleinerziehenden Eltern-Kind-Verhältnisses sowie die Unfähigkeit, starke soziale Bindungen aufzubauen, sind nur einige der psychosomatischen Elemente, die zu einer oppositionellen Trotzstörung beitragen. Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft rauchten, haben ein höheres Risiko, die oppositionelle Trotzstörung zu entwickeln. 3
Was passiert mit Erwachsenen mit oppositioneller Trotzstörung?
Erwachsene mit der oppositionellen Trotzstörung, die in der Kindheit nicht erkannt wurden, bleiben oft unerkannt. Die oppositionelle Trotzstörung ist bei Erwachsenen nicht allgemein anerkannt, vor allem weil die Diagnose fast immer bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Erwachsene, die an dieser Erkrankung leiden, sind häufig mit erhöhten Risiken in ihrer Beziehung, ihrem Träger und ihrer Familie konfrontiert.
Darüber hinaus besteht für sie ein erhöhtes Risiko, im Erwachsenenalter soziale und psychische Probleme zu entwickeln, zu denen Selbstmord und Substanzstörungen gehören. Verhalten im Zusammenhang mit der oppositionellen Trotzstörung kann zu Inhaftierungen, beruflichen Misserfolgen, Trennungen und familiären Zerwürfnissen führen. Bei Erwachsenen und Jugendlichen mit einer Vorgeschichte der oppositionellen Trotzstörung besteht eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 80 %, dass im Laufe ihres Lebens eine weitere psychische Störung festgestellt wird.
Eine frühzeitige Behandlung verhindert tendenziell die Entwicklung von Verhaltensstörungen, die zu bleibenden sozialen, beruflichen und akademischen Schäden führen können. Ein Erwachsener mit der oppositionellen Trotzstörung (ODD) fühlt sich oft verlassen und feindselig gegenüber der Außenwelt und reagiert regelmäßig – sogar täglich – auf seine Emotionen mit Wut. Dies kann sich in Wut auf der Straße oder verbaler Gewalt äußern. Dies kann zu Spannungen mit Kollegen und Führungskräften führen und zu Problemen am Arbeitsplatz führen. Es zerreißt auch Beziehungen.
Diese Menschen sind besonders schnell wütend, irritiert und haben wenig Geduld für Enttäuschungen. Sie wirken missbraucht, missverstanden und nicht anerkannt. Sie sehen sich selbst als Leidtragende und erkennen stattdessen, dass sie ihren Lieben Schmerzen zufügen. 4,5
Verweise:
Lesen Sie auch:
- Oppositionelle Trotzstörung bei Kindern: Symptome, Ursachen, Behandlung, Komplikationen
- Erziehung der oppositionellen Trotzstörung und Lehrstrategien für ODD

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