Die Cholesterin-Referenzwerte variieren je nach Typ und hängen insbesondere beim LDL, auch „schlechtes“ Cholesterin genannt, vom kardiovaskulären Risiko der Person ab, das normalerweise vom Kardiologen berechnet wird.
Cholesterin ist eine Fettart, die für das reibungslose Funktionieren des Körpers wichtig ist. Allerdings ist ein hoher Cholesterinspiegel im Blut nicht immer gut und kann zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.
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Um zu verstehen, ob ein hoher Cholesterinspiegel schädlich ist oder kein Problem darstellt, empfiehlt es sich, einen Kardiologen oder Allgemeinmediziner aufzusuchen. Insbesondere bei Änderungen in der Untersuchung kann der Arzt auch die für jede Person am besten geeignete Behandlung angeben.
Inhaltsverzeichnis
Cholesterinrechner
Geben Sie die Ergebnisse Ihres Cholesterintests in den Rechner unten ein, um herauszufinden, ob die Werte innerhalb der empfohlenen Werte liegen:
Der Cholesterinrechner dient lediglich als Orientierungshilfe und sollte nicht als Diagnose verwendet werden oder eine Konsultation mit einem Arzt ersetzen.
Referenzwerte
Die Referenzwerte für Cholesterin variieren je nach Typ:
1. Cholesterin HDL
HDL-Cholesterin, auch „gutes“ Cholesterin genannt, ist in der Lage, Herz und Blutgefäße zu schützen und somitWerte über 40 mg/dL sind wünschenswert und über 60 mg/dL gelten als ausgezeichnet. Verstehen Sie besser, was HDL-Cholesterin ist und wie Sie seine Menge erhöhen können.
Darüber hinaus ist bei HDL-Werten unter 40 mg/dL Vorsicht geboten, insbesondere wenn LDL und/oder Triglyceride erhöht sind, was auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinweist.
2. Cholesterin LDL
Ein hoher LDL-Cholesterinspiegel oder „schlechtes“ Cholesterin ist mit einem höheren Risiko für Probleme wie Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden.
Der ideale LDL-Cholesterinwert für jeden Menschen hängt von seinem kardiovaskulären Risiko ab, das von einem Kardiologen oder Allgemeinmediziner beurteilt werden muss, beispielsweise unter Berücksichtigung seiner Krankengeschichte und seines Lebensstils.
Die empfohlenen Werte für LDL variieren je nach Herz-Kreislauf-Risiko jeder Person, wie in der folgenden Tabelle dargestellt:
Eine einfache Möglichkeit, das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen, besteht darin, das Verhältnis von Taille zu Hüfte mithilfe eines Maßbandes zu überprüfen.
Obwohl dies zu Hause möglich ist, ersetzt diese Methode jedoch nicht die Konsultation eines Kardiologen, der in der Regel eine detailliertere Beurteilung vornimmt.
3. Cholesterin VLDL
VLDL-Cholesterin ist für den Transport von Triglyceriden verantwortlich und erhöht auch das Risiko von Herzerkrankungen, obwohl es nicht als so wichtig wie der Wert von LDL-Cholesterin angesehen wird.Sein Idealwert liegt unter 30 mg/dL.
Allerdings haben die VLDL-Werte auch Einfluss auf die Berechnung des Non-HDL-Cholesterins, das je nach kardiovaskulärem Risiko nicht mehr als 30 mg/dL über dem LDL-Referenzwert liegen sollte.
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4. Gesamtcholesterin
Der Gesamtcholesterinwert hängt hauptsächlich von den Triglycerid-, HDL- und LDL-Werten im Blut ab. Wenn also das Gesamtcholesterin erhöht ist und mit LDL und/oder hohen Triglyceriden einhergeht, besteht ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Der Gesamtcholesterinwert im AllgemeinenAls normal gilt ein Wert unter 200 mg/dL. Als wünschenswert gelten jedoch Werte unter 190 mg/dL.
5. Nicht-HDL-Cholesterin
Nicht-HDL-Cholesterin entspricht der Summe aller als „schlecht“ geltenden Cholesterinarten wie LDL, VLDL und IDL. Daher ist Nicht-HDL-Cholesterin ein gutes Instrument zur Beurteilung des kardiovaskulären Risikos.
Die empfohlenen Werte für Non-HDL-Cholesterin variieren je nach Herz-Kreislauf-Risiko wie folgt:
- Weniger als 145 mg/dl: Menschen mit geringem kardiovaskulärem Risiko;
- Weniger als 130 mg/dl: Menschen mit mittlerem kardiovaskulären Risiko;
- Weniger als 100 mg/dl: Menschen mit hohem kardiovaskulärem Risiko;
- Weniger als 80 mg/dl: Menschen mit sehr hohem kardiovaskulärem Risiko;
- Weniger als 70 mg/dl: Menschen mit extremem Herz-Kreislauf-Risiko.
Das kardiovaskuläre Risiko wird vom Arzt im Rahmen des Beratungsgesprächs berechnet und Risikofaktoren für die Entwicklung einer Herz-Kreislauf-Erkrankung beurteilt, wie zum Beispiel fortgeschrittenes Alter, Rauchen, Vorliegen von Bluthochdruck, Diabetes oder Nierenerkrankungen.
Was Sie tun können, um den Cholesterinspiegel zu senken, erfahren Sie im folgenden Video:
HOHER CHOLESTERIN? Finden Sie jetzt heraus, was zu tun ist!
06:49 | 22.891 Aufrufe

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