Calciumoxalat im Urin: Was es sein könnte (und was zu tun ist)

Calciumoxalat ist eine Substanz, die hüllenförmige Kristalle bilden kann und im Urin mit einem sauren oder neutralen pH-Wert zu finden ist. Sie wird oft als normal angesehen, wenn bei der Urinanalyse keine anderen Veränderungen festgestellt werden und wenn keine damit verbundenen Anzeichen oder Symptome vorliegen. In diesem Fall kann dies mit einer verringerten Wasseraufnahme während des Tages oder einer kalzium- und oxalatreichen Ernährung zusammenhängen.

Wenn jedoch das Vorhandensein von Calciumoxalatkristallen mit Anzeichen und Symptomen wie Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im unteren Rückenbereich und dunklerem Urin einhergeht, könnte dies beispielsweise ein Zeichen für Diabetes oder Nierensteine ​​sein.

Calciumoxalatkristalle werden durch einen Typ-1-Urintest, auch EAS genannt, identifiziert. Neben dem Calciumoxalat-Kristall können im Urin auch andere Kristalle nachgewiesen werden, wie zum Beispiel Dreifachphosphat-, Leucin- oder Harnsäurekristalle, deren Ursache ermittelt und behandelt werden muss. Erfahren Sie mehr über Kristalle im Urin.

Die Hauptursachen für das Auftreten von Calciumoxalatkristallen im Urin sind:

1. Ernährungsumstellung

Einige Ernährungsumstellungen können die Bildung von Calciumoxalatkristallen begünstigen, insbesondere wenn große Mengen kalzium- und Vitamin-C-reicher Lebensmittel wie Tomaten, Spinat, Rhabarber, Knoblauch, Orangen und Spargel verzehrt werden.

Darüber hinaus kann eine geringe Wasseraufnahme während des Tages auch die Wahrscheinlichkeit der Kristallbildung im Urin erhöhen, da der Urin konzentrierter wird und es zu einer stärkeren Ausfällung von überschüssigem Kalzium kommt, wobei Kristalle bei der Urinanalyse festgestellt werden.

Was zu tun:Obwohl das Vorhandensein von Calciumoxalatkristallen im Urin keinen Anlass zur Sorge gibt, ist es wichtig, die Wasseraufnahme zu erhöhen und Ihre Ernährung unter Anleitung eines Ernährungsberaters anzupassen, da dies auch das Risiko der Bildung von Nierensteinen verringern kann.

Daher ist es wichtig, neben der Reduzierung des Salzkonsums auch den Verzehr von Obst, Gemüse und Vollwertkost zu erhöhen. Erfahren Sie mehr über die Ernährung zur Vermeidung von Nierensteinen.

Sehen Sie sich das folgende Video an und erfahren Sie, wie Lebensmittel die Bildung von Calciumoxalatkristallen fördern können:

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2. Nierenstein

Unter Nierensteinen, auch Nierensteine ​​genannt, versteht man das Vorhandensein fester, steinähnlicher Massen im Harntrakt. In einigen Fällen können diese Massen durch Kalzium gebildet werden, insbesondere wenn sie das Ergebnis einer kalzium-, natrium- und proteinreichen Ernährung sind, wobei im Urin Kalziumoxalatkristalle festgestellt werden.

Steine ​​verursachen normalerweise starke Schmerzen und Beschwerden, insbesondere im unteren Rückenbereich, außerdem verursachen sie Schmerzen und ein brennendes Gefühl beim Wasserlassen. In manchen Fällen bemerkt die Person möglicherweise auch, dass der Urin rosa oder rot ist, was ein Hinweis darauf ist, dass der Stein möglicherweise im Harnkanal festsitzt und eine Verstopfung und Entzündung verursacht.

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Was zu tun:In diesem Fall ist es wichtig, dass die Person ins Krankenhaus geht, damit sie untersucht und die beste Behandlung eingeleitet werden kann, die je nach Lage, Menge und Größe des Steins variieren kann. Generell kann der Urologe oder Nephrologe den Einsatz von Medikamenten zur Schmerzlinderung und zur Förderung der Steinausscheidung über den Urin empfehlen.

In Fällen, in denen der Stein jedoch sehr groß ist und nicht entfernt werden kann, kann ein kleinerer chirurgischer Eingriff erforderlich sein. Erfahren Sie, wie Nierensteine ​​behandelt werden.

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3. Diabetes

Diabetes kann durch verschiedene Veränderungen in Blut- und Urintests gekennzeichnet sein, und in einigen Fällen kann das Vorhandensein von Calciumoxalatkristallen im Urin festgestellt werden, insbesondere wenn Diabetes nicht unter Kontrolle ist und zu Veränderungen in den Nieren führt, entweder aufgrund fehlender Behandlung oder mangelndem Ansprechen auf die vom Arzt verordnete Behandlung.

Was zu tun:Es ist wichtig, dass die Person die vom Endokrinologen verordnete Behandlung befolgt, da so die Glukosekonzentration auf einer angemessenen Konzentration gehalten und Komplikationen vermieden werden können.

Die Behandlung von Diabetes umfasst in der Regel die Einnahme von Medikamenten, die dabei helfen, die Menge der zirkulierenden Glukose zu regulieren, sowie die Verbesserung der Essgewohnheiten und der körperlichen Aktivität. Erfahren Sie, wie Diabetes behandelt wird.

4. Veränderungen in der Leber

Einige Veränderungen in der Leber können auch die Bildung von Calciumoxalatkristallen begünstigen, die durch Urinanalyse identifiziert werden. Darüber hinaus kann der Urintest bei Veränderungen in der Leber auch auf das Vorhandensein von Bilirubin und/oder Hämoglobin im Urin hinweisen. Sehen Sie sich andere Tests zur Beurteilung der Leber an.

Was zu tun: In diesem Fall ist es wichtig, dass ein Hepatologe oder Allgemeinmediziner konsultiert wird, damit eine vollständige Untersuchung der Leber durchgeführt und die Veränderung identifiziert und die am besten geeignete Behandlung eingeleitet werden kann.

5. Nierenerkrankungen

Auch Veränderungen der Nieren wie Infektionen, Entzündungen oder Nierenversagen können zum Auftreten von Calciumoxalatkristallen im Urin führen, da die Aktivität der Nieren beeinträchtigt sein kann, sodass der Filtrations- und Rückresorptionsprozess beeinträchtigt sein kann.

Was zu tun:Es ist wichtig, dass der Arzt, der den Test empfohlen hat, das Ergebnis auswertet und prüft, ob neben dem Vorhandensein von Kristallen noch andere Veränderungen vorliegen, damit die Ursache ermittelt und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden kann, um schwerwiegendere Nierenschäden zu vermeiden.