Inhaltsverzeichnis
Was ist das:
Unter Blasentenesmus versteht man den ständigen und häufigen Harndrang, auch wenn die Blase nicht vollständig gefüllt ist, und wird in der Regel beispielsweise durch Harnwegsinfektionen, Nierensteine oder eine überaktive Blase verursacht.
Blasentenesmus kann Beschwerden verursachen und das tägliche Leben und die Lebensqualität einer Person direkt beeinträchtigen, da sie das Bedürfnis verspürt, auf die Toilette zu gehen, auch wenn ihre Blase nicht voll ist.
Daher ist es wichtig, immer dann einen Urologen oder Allgemeinmediziner aufzusuchen, wenn Symptome eines Blasentenesmus auftreten, damit die Ursache ermittelt und die am besten geeignete Behandlung eingeleitet werden kann.
Symptome eines Blasentenesmus
Die Hauptsymptome eines Blasentenesmus sind:
- Häufiger Harndrang;
- Gefühl einer unvollständigen Entleerung der Blase;
- Gefühl einer vollen Blase, auch wenn sich kein Urin in der Blase befindet;
- Harndrang;
- Übermäßiges urinieren in der Nacht, wodurch der Schlaf unterbrochen wird;
- Schmerzen oder Unwohlsein beim Wasserlassen;
- In einigen Fällen Harninkontinenz.
Wenn Symptome eines Blasentenesmus auftreten, ist es wichtig, einen Urologen oder Allgemeinmediziner zu konsultieren, damit Tests durchgeführt, die Ursache ermittelt und entsprechend der angegebenen Ursache die beste Behandlung eingeleitet werden kann.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose eines Blasentenesmus wird von einem Allgemeinarzt oder Urologen anhand der Beurteilung der Symptome, der Krankengeschichte sowie einer körperlichen und neurologischen Untersuchung gestellt.
Vereinbaren Sie einen Termin bei einem Urologen in Ihrer Nähe:
Darüber hinaus kann der Arzt einen Urintest und bildgebende Untersuchungen anordnen, wie z. B. eine Ultraschalluntersuchung der Harnwege und eine urodynamische Untersuchung, bei der Druck, Fluss und die Wirkung der Blasenmuskulatur beim Wasserlassen gemessen werden. Erfahren Sie, wie die urodynamische Studie durchgeführt wird.
Mögliche Ursachen
Blasentenesmus tritt häufiger bei älteren Menschen und Frauen auf und kann durch bestimmte Gesundheitszustände verursacht werden, wie zum Beispiel:
- Harnwegsinfektionen;
- Herpes genital;
- Vaginitis bei Frauen;
- Nierensteine;
- Blasenverstopfung;
- Niedrige Blase, auch Zystozele genannt;
- Überaktive Blase;
- Übergewicht;
- Blasentumor oder Krebs.
Darüber hinaus kann ein Blasentenesmus bei Männern beispielsweise auch durch eine Prostatitis, also eine Entzündung der Prostata, oder durch Prostatakrebs verursacht werden. Sehen Sie sich weitere Symptome von Prostatakrebs an.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung eines Blasentenesmus sollte unter Anleitung eines Urologen oder Allgemeinmediziners je nach Ursache des Tenesmus mit dem Ziel einer Linderung der Symptome durchgeführt werden.
Daher sollte der Arzt empfehlen, den Konsum von alkoholischen Getränken und Koffein zu reduzieren, da diese die Urinproduktion anregen, und bei Übergewicht eine Gewichtsabnahme durch gesunde Ernährung und körperliche Aktivität zu empfehlen, da überschüssiges Fett Druck auf die Blase ausüben kann, was zu einem Blasentenesmus führen kann.
Darüber hinaus sollte der Arzt Übungen zur Kräftigung des Beckenbodens empfehlen, wie zum Beispiel Kegel-Übungen oder urologische Physiotherapie, da so eine Kontrolle der Blase möglich ist. Erfahren Sie, wie Sie Kegel-Übungen durchführen.
Weitere Behandlungsmaßnahmen, die der Arzt empfehlen kann, sind der Einsatz von Antibiotika bei Harnwegsinfektionen, Anticholinergika wie Oxybutynin bei überaktiver Blase oder sogar eine Operation, Chemotherapie oder Strahlentherapie, beispielsweise bei Blasen- oder Prostatatumoren.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
Inspiriert von den Prinzipien von HealthOkay teile ich regelmäßig hilfreiche Informationen, alltagsnahe Tipps und evidenzbasierte Ansätze zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität.
Gesundheit beginnt mit Wissen – danke, dass Sie hier sind!