Anthropometrie ist die Wissenschaft, die die Maße des menschlichen Körpers untersucht. Dieser Begriff kommt vom griechischen Anthropos, was Mensch bedeutet, und Metrikos, was Messung bedeutet.
Hierzu kommen anthropometrische Messungen zum Einsatz, bei denen es sich um Techniken zur Beurteilung der Größe, Form und Zusammensetzung des Körpers handelt. Einige dieser Messungen umfassen Hautfalten, Umfang, Körperdurchmesser, Gewicht und Größe.
Darüber hinaus ermöglicht uns die Anthropometrie, die Körperzusammensetzung wie Fett, Muskeln, Knochen und Körperproportionen zu ermitteln. Diese Wissenschaft wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt, beispielsweise in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Ergonomie und Sport.
Inhaltsverzeichnis
Wozu dient die Anthropometrie?
Die Indikationen für die Anthropometrie sind je nach Einsatzgebiet:
- In der Ernährung: zur Beurteilung des Ernährungszustands, zur Diagnose von Mangelernährung, Übergewicht oder Fettleibigkeit und zur Überwachung des Wachstums von Babys, Kindern und Jugendlichen;
- Im Sport: dient der Analyse der Körperzusammensetzung von Sportlern und Sportlern und hilft so, die Leistung zu verbessern;
- In Ergonomie und Design: ermöglicht die Schaffung von Produkten, Möbeln und Räumen, die an die Körpermaße der Bevölkerung angepasst sind.
Anthropometrie kann auch in der Forschung eingesetzt werden, um die Entwicklung des Wachstums und der physischen Eigenschaften verschiedener Gruppen zu verstehen.
Der Zweck der Anthropometrie besteht darin, quantifizierbare Daten über die Struktur und Zusammensetzung des Körpers zu erhalten.
Was ist der Unterschied zwischen Bioimpedanz und Anthropometrie?
Bioimpedanz ist eine Methode, die die Wassermenge, Muskelmasse, Fettmasse, viszerales Fett, Knochendichte und den Grundstoffwechsel anhand einer spezifischen Skala misst. Für den Einsatz der Bioimpedanz ist keine Schulung erforderlich.
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Bei der Anthropometrie werden mithilfe manueller Techniken Körpermaße wie Gewicht, Größe und Umfang ausgewertet und anschließend eine mathematische Berechnung durchgeführt.
Daher ist für die Anwendung der Anthropometrie eine Ausbildung erforderlich, die nur von Sportlehrern, Ernährungswissenschaftlern, Ärzten und anderen Gesundheitsfachkräften durchgeführt werden kann.
Anthropometrische Messungen
Die häufigsten anthropometrischen Messungen sind:
- Grundmaße: Gewicht, Größe, Sitzhöhe und Armspannweite.
- Hautfalten: Trizeps, Subscapularis, Bizeps, Suprailiac, Supraspinatus, Bauch, Oberschenkel und Wade.
- Umfänge: Taille, Hüfte, entspannter Arm, zusammengezogener Arm, mittlerer Oberschenkel und Wade.
- Durchmesser: Humerus, Femur und Bistyloid.
Diese Messungen werden zur Beurteilung der Körpergröße, -form und -zusammensetzung verwendet.
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Messgeräte
Die für anthropometrische Messungen verwendete Ausrüstung ist eine Waage, ein Stadiometer, ein anthropometrisches Maßband, eine anthropometrische Box, ein Plikometer oder ein Adipometer, ein Segmometer und ein Messschieber.
Normalerweise werden diese Instrumente auf einer Skala abgelesen, die entlang des festen Teils eingraviert ist, obwohl einige bereits über einen Bildschirm verfügen, der eine digitale Ablesung ermöglicht.
Der Hauptvorteil der Anthropometrie besteht darin, dass sie kostengünstig ist, über eine leicht zu transportierende Ausrüstung verfügt und auf jede Bevölkerungsgruppe angewendet werden kann.
Zusammenhang zwischen Anthropometrie und Biotyp
Anthropometrie liefert Messungen wie Taillenumfang, Hautfalten und Anteile von Muskel- und Fettmasse, um den Körpertyp einer Person zu bestimmen.
Durch diese Messungen kann die Person einem bestimmten Biotyp zugeordnet werden, d. h. ob sie endomorph, ektomorph oder mesomorph ist.
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