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Was ist das:
Bei der Anoskopie handelt es sich um eine Untersuchung, die durchgeführt wird, um die Ursachen von Veränderungen im Analbereich zu überprüfen, wie zum Beispiel innere Hämorrhoiden, perianale Fisteln, Stuhlinkontinenz und HPV-Läsionen, und ist normalerweise angezeigt, wenn die Person Symptome wie Juckreiz, Schwellung, Blutungen und Schmerzen im Anus aufweist.
Bei der Anoskopie handelt es sich um eine einfache Untersuchung, die weder Sedierung noch besondere Vorbereitung erfordert. Es wird lediglich empfohlen, vor der Untersuchung die Blase zu entleeren und Stuhlgang zu haben, um die Beschwerden während des Eingriffs zu reduzieren.
Die Anoskopie verursacht keine Schmerzen und erfordert nach der Durchführung keine Ruhepausen. Sie können unmittelbar danach wieder Ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen. In einigen Fällen kann der Arzt jedoch eine Koloskopie oder Rektosigmoidoskopie anordnen, die eine Sedierung erfordert und eine spezifischere Vorbereitung erfordert. Erfahren Sie mehr über die Vorbereitung auf die Rektosigmoidoskopie.
Wozu dient es?
Die Anoskopie dient der Diagnose folgender Veränderungen:
- Hämorrhoiden;
- Perianale Fistel;
- Stuhlinkontinenz;
- Analfissur;
- Rektale Krampfadern;
- Krebs.
Mit dieser Untersuchung können auch andere Gesundheitsprobleme wie sexuell übertragbare Infektionen im Anusbereich wie Analkondylome, HPV-Läsionen, Herpes genitalis und Chlamydien festgestellt werden. Analkrebs kann auch durch die Durchführung einer Anoskopie und einer Biopsie diagnostiziert werden, die gleichzeitig durchgeführt werden können. Erfahren Sie, wie Sie Analkrebs erkennen.
Daher kann eine Anoskopie-Untersuchung angezeigt sein, wenn eine Person Symptome von Veränderungen im Analbereich aufweist, wie zum Beispiel Schmerzen, Reizungen, Knoten, Blutungen, Schwellungen und Rötungen.
Obwohl es sich um eine sichere Untersuchung handelt, wird die Anoskopie nicht für Personen mit sehr starken Analblutungen empfohlen, da der Arzt dadurch den Analbereich nicht genau betrachten kann und die Untersuchung in diesem Fall zu stärkerer Reizung und einer Verschlimmerung der Blutung führen kann.
Wie soll die Vorbereitung sein?
Für die Durchführung einer Anoskopie ist es nicht erforderlich, zu nüchtern, da in den meisten Fällen keine Sedierung erforderlich ist. Es wird lediglich empfohlen, die Blase zu entleeren und Stuhlgang zu haben, damit sich die Person weniger unwohl fühlt.
Abhängig von der Art der Symptome, dem Verdacht des Arztes und ob eine hochauflösende Anoskopie durchgeführt wird, wird die Einnahme eines Abführmittels empfohlen, um den Analkanal fäkalienfrei zu halten. Darüber hinaus ist nach der Prüfung keine besondere Betreuung erforderlich und Sie können Ihren gewohnten Alltagsaktivitäten nachgehen.
Wie wird es gemacht?
Die Anoskopie-Untersuchung wird normalerweise in einer Arztpraxis oder im Untersuchungsraum eines Krankenhauses oder einer Klinik durchgeführt und verursacht normalerweise keine Schmerzen, sondern nur Unbehagen. Vor Beginn der Prüfung wird die Person über den Ablauf informiert und angewiesen, sich umzuziehen, eine Schürze mit offenem Rücken anzuziehen und anschließend auf die Seite auf eine Trage zu legen.
Der Arzt führt eine digitale rektale Untersuchung durch, um zu überprüfen, ob ein Knoten den Rektumkanal verstopft. Anschließend wird ein Gleitmittel auf Wasserbasis auf das Untersuchungsgerät, ein sogenanntes Anoskop, aufgetragen, das über eine Kamera und eine Lampe zur Analyse der Schleimhaut des Anus verfügt. Das Gerät wird in den Rektumkanal eingeführt und der Arzt analysiert die Bilder auf einem Computerbildschirm und entnimmt gegebenenfalls eine Gewebeprobe für die Biopsie.
Am Ende wird das Anoskop entfernt und zu diesem Zeitpunkt verspürt die Person möglicherweise den Drang, Stuhlgang zu haben, und es kann zu einer leichten Blutung kommen, wenn sie Hämorrhoiden hat. Dies ist jedoch normal. Wenn sie jedoch nach 24 Stunden immer noch blutet oder Schmerzen hat, muss erneut ein Arzt konsultiert werden.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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