Anhedonie ist der Verlust der Zufriedenheit und des Interesses an Aktivitäten, die zuvor als angenehm galten, wie zum Beispiel mit Freunden ausgehen, ins Kino gehen oder am Strand spazieren gehen.
Diese Art von Veränderung kommt sehr häufig bei Menschen vor, die eine verminderte Produktion von Dopamin haben, einem wichtigen Hormon, das mit dem Lustempfinden zusammenhängt. Darüber hinaus können auch das Vorliegen psychischer Störungen wie Depressionen oder Schizophrenie sowie der Konsum einiger Substanzen Ursache einer Anhedonie sein.
Es ist wichtig, die Ursache zu ermitteln, damit die Behandlung gezielter erfolgen kann. Es können Psychotherapiesitzungen oder die Einnahme von Antidepressiva, die von einem Psychiater verschrieben werden, empfohlen werden.
Inhaltsverzeichnis
Hauptsymptome
Zu den Hauptsymptomen, die auf eine Anhedonie hinweisen können, gehören:
- Verlust des Interesses an zuvor durchgeführten Aktivitäten;
- Konzentrationsschwierigkeiten;
- Schlafstörungen, zu denen Schlaflosigkeit oder übermäßiger Schlaf gehören können;
- Abnahme oder Verlust der Libido.
Menschen mit Anhedonie leiden im Allgemeinen auch unter großen Gewichtsschwankungen und können zunehmen oder abnehmen, ohne dass dies ein Ziel ist.
Was verursacht Anhedonie?
Eine der Hauptursachen für Anhedonie ist eine schwere depressive Störung, aber auch andere Krankheiten wie Schizophrenie, Psychose, Parkinson-Krankheit, Anorexia nervosa oder sogar der Missbrauch von Drogen und Medikamenten, insbesondere Antidepressiva und Antipsychotika, können Anhedonie verursachen.
Einige Risikofaktoren können ebenfalls zur Entwicklung einer Anhedonie führen, wie zum Beispiel das Auftreten traumatischer oder stressiger Ereignisse, eine Vorgeschichte von Missbrauch oder Vernachlässigung, Krankheiten, die einen großen Einfluss auf die Lebensqualität der Person haben, eine Essstörung oder eine familiäre Vorgeschichte schwerer Depressionen oder Schizophrenie.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Anhedonie ist heilbar, die Behandlung kann jedoch sehr schwierig sein. Dabei handelt es sich in der Regel um die Behandlung der Krankheit, die sie verursacht, etwa einer Depression oder einer anderen psychiatrischen Erkrankung.
Die erste Option ist eine Psychotherapie mit einem Therapeuten, der den psychischen Zustand der Person beurteilt und sie gegebenenfalls an einen Psychiater überweist, der Medikamente wie Antidepressiva oder Medikamente verschreiben kann, die auf das psychiatrische Problem der Person abzielen.
Eine regelmäßige medizinische Überwachung muss durchgeführt werden, um mögliche Nebenwirkungen der Medikamente zu erkennen und die Dosis anzupassen, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
Da Anhedonie in den meisten Fällen eines der Symptome einer Depression ist, ist es wichtig, dass diese Erkrankung erkannt und behandelt wird. Im folgenden Video erfahren Sie, wie Sie andere Menschen mit Depressionen erkennen und ihnen helfen können:
Depression im Jugendalter · wie man sie erkennt
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