Anhaltende depressive Störung (PDD): Symptome und Behandlung

Überblick

Was ist eine persistierende depressive Störung (PDD)?

Eine anhaltende depressive Störung (PDD), früher bekannt als Dysthymie oder dysthymische Störung, ist eine leichte oder mittelschwere Depression, die nicht verschwindet. Wenn Sie an einer anhaltenden depressiven Störung leiden, kann es zu Niedergeschlagenheit und anderen Symptomen kommen, die an den meisten Tagen auftreten und nicht verschwinden.

Wie häufig kommt eine anhaltende depressive Störung vor?

Forscher schätzen, dass 1,5 % der Erwachsenen in den USA im vergangenen Jahr an einer anhaltenden depressiven Störung litten. Sie schätzen, dass 2,5 % der Erwachsenen in den USA irgendwann in ihrem Leben an einer anhaltenden depressiven Störung gelitten haben.

Symptome und Ursachen

Das Hauptsymptom einer anhaltenden depressiven Störung ist eine traurige, niedergeschlagene oder düstere Stimmung. Andere Symptome einer anhaltenden depressiven Störung können von Müdigkeit bis hin zu Schlafstörungen reichen.

Was sind die Symptome einer anhaltenden depressiven Störung?

Das Hauptsymptom einer anhaltenden depressiven Störung ist eine traurige, niedergeschlagene oder düstere Stimmung. Weitere Symptome einer anhaltenden depressiven Störung können sein:

  • Ermüdung.
  • Gefühle der Hoffnungslosigkeit und/oder Wertlosigkeit.
  • Appetitlosigkeit oder übermäßiges Essen.
  • Mangelnde Konzentration.
  • Begrenzte Energie.
  • Geringes Selbstwertgefühl.
  • Schwierigkeiten bei der Arbeit oder in der Schule.
  • Schlafstörungen oder zu viel Schlaf.

Was verursacht eine anhaltende depressive Störung?

Wissenschaftler verstehen nicht vollständig, was eine anhaltende depressive Störung verursacht. Höchstwahrscheinlich wird eine Depression durch abnormale Verbindungen zwischen verschiedenen Teilen Ihres Gehirns verursacht, die Ihre Gehirnzellen daran hindern, ordnungsgemäß miteinander zu kommunizieren.

Was sind die Risikofaktoren für eine anhaltende depressive Störung?

Frauen sind häufiger von einer anhaltenden depressiven Störung betroffen. Die Erkrankung tritt tendenziell auch in biologischen Familien auf. Wenn Sie also ein leibliches Familienmitglied haben, das an einer anhaltenden depressiven Störung leidet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diese entwickeln, möglicherweise höher.

Diagnose und Tests

Wie wird eine anhaltende depressive Störung diagnostiziert?

Wenn Sie glauben, an einer anhaltenden depressiven Störung zu leiden, sprechen Sie mit einem Arzt. Es gibt keine Tests für chronische Depressionen, daher basiert die Diagnose auf Gesprächen mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt kann Sie auch zur weiteren Beurteilung an einen Psychologen oder Psychiater verweisen.

Management und Behandlung

Wie wird eine anhaltende depressive Störung behandelt?

Die wirksamste Behandlung einer anhaltenden depressiven Störung ist die Kombination von Medikamenten und Gesprächstherapie bzw. Beratung.

Antidepressiva sind verschreibungspflichtige Medikamente, die Depressionen lindern können. Es gibt viele verschiedene Arten von Medikamenten zur Behandlung von Depressionen. Möglicherweise müssen Sie Medikamente einen Monat oder länger einnehmen, bevor Sie einen Unterschied spüren. Stellen Sie sicher, dass Sie das Medikament weiterhin genau so einnehmen, wie es Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Wenn Sie Nebenwirkungen haben, informieren Sie Ihren Arzt.

Beratung kann auch dabei helfen, eine anhaltende depressive Störung zu bewältigen. Eine Therapieform, die kognitive Verhaltenstherapie (CBT), ist oft hilfreich bei Depressionen. Ein Therapeut oder Psychologe hilft Ihnen dabei, Ihre Gedanken und Gefühle zu untersuchen und herauszufinden, wie sie Ihr Handeln beeinflussen. CBT kann Ihnen helfen, negative Gedanken zu verlernen und positiveres Denken zu entwickeln.

Ausblick / Prognose

Verschwindet eine anhaltende depressive Störung jemals?

Mit Medikamenten, Gesprächstherapie und Änderungen des Lebensstils können Sie eine anhaltende depressive Störung in den Griff bekommen und sich besser fühlen.

Wenn Ihre Symptome jedoch wieder auftreten oder sich nicht bessern, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Verhütung

Kann eine anhaltende depressive Störung verhindert werden?

Obwohl Sie eine Depression nicht verhindern können, können Sie Maßnahmen ergreifen, um das Risiko einer Depression zu verringern. Diese Dinge können auch dazu beitragen, Ihre Symptome zu verbessern, wenn bei Ihnen bereits eine Diagnose gestellt wurde:

  • Betätigen Sie sich mehrmals pro Woche körperlich.
  • Vermeiden Sie Alkohol und Freizeitdrogen.
  • Meditieren.

Leben mit

Wann sollte ich mich sofort behandeln lassen?

Wenn Sie darüber nachdenken, sich selbst oder jemand anderen zu verletzen, sagen Sie es sofort jemandem. Sie können es einem Gesundheitsdienstleister, einem Freund oder einem Familienmitglied erzählen.

Sie können sich auch unter der Rufnummer 988 an die Suicide and Crisis Lifeline wenden. Sie sind nicht allein und es gibt immer jemanden, der helfen möchte.

Welche Fragen sollte ich meinem Arzt stellen?

Zu den Fragen, die Sie Ihrem Anbieter möglicherweise stellen möchten, gehören:

  • Habe ich eine anhaltende depressive Störung oder eine andere Form der Depression?
  • Welche Behandlung empfehlen Sie?
  • Soll ich mit einem Berater sprechen?
  • Können Medikamente meine Depression lindern?
  • Wie lange wird es dauern, bis ich mich besser fühle?

Eine Notiz von Swip Health

Wenn Sie sich den größten Teil des Tages über einen längeren Zeitraum hinweg traurig oder niedergeschlagen fühlen, kann es sein, dass Sie an einer persistierenden depressiven Störung (PPD) leiden. Es ist wichtig, mit einem Arzt zu sprechen, wenn Sie depressive Symptome haben. Medikamente, Beratung und eine gesunde Lebensweise können dazu beitragen, dass Sie sich besser fühlen. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie könnten sich selbst oder jemand anderen verletzen, suchen Sie sofort Hilfe – und denken Sie daran: Sie sind nicht allein.