Die Zinsstrukturkurve ist ein Diagramm, das die Renditen von Anleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten zeigt, oft zwischen drei Monaten und 30 Jahren. Kurzfristige Anleihen bieten bekanntermaßen niedrigere Renditen. Langfristige Anleihen bieten tendenziell höhere Renditen. Die Form einer Zinsstrukturkurve – wobei die Y-Achse steigende Zinssätze und die X-Achse zunehmende Zeitdauern zeigt – ist eine Linie, die unten links beginnt und zur oberen rechten Seite ansteigt. Diese gekrümmte Linie wird als „normale Zinsstrukturkurve“ bezeichnet.
Faktoren, die die Renditekurve beeinflussen
Anleihepreise und Renditen bewegen sich in entgegengesetzte Richtungen. Bestimmte Faktoren beeinflussen die Bewegungen an beiden Enden der Zinsstrukturkurve. Kurzfristige Zinssätze werden manchmal als „kurzes Ende“ der Zinsstrukturkurve bezeichnet. Sie werden tendenziell von den Erwartungen an die Politik der US-Notenbank beeinflusst. Diese kurzfristigen Zinssätze steigen häufig, wenn die Federal Reserve im Begriff ist, die Zinssätze anzuheben. Sie sinken, wenn die Zinsen gesenkt werden.
Langfristige Anleihen oder das „lange Ende“ der Kurve werden in gewissem Maße auch von den Aussichten für die Politik der Federal Reserve beeinflusst, aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle bei der Entwicklung langfristiger Renditen nach oben oder unten. Dazu gehören die Aussichten für Inflation, Wirtschaftswachstum sowie Angebot und Nachfrage.
Langsameres Wachstum, niedrige Inflation und eine geringere Risikobereitschaft wirken sich häufig positiv auf die Preisentwicklung langfristiger Anleihen aus. Sie führen zu sinkenden Erträgen. Schnelleres Wachstum, höhere Inflation und erhöhte Risikobereitschaft beeinträchtigten die Performance. Sie lassen die Erträge steigen.
Notiz
Alle diese Faktoren beeinflussen und beeinflussen gleichzeitig die Richtung langfristiger Anleihen.
Formen der Renditekurve
Die Zinsstrukturkurve ändert sich ständig aufgrund von Marktveränderungen. Sie kann steiler werden, wenn die langfristigen Zinssätze schneller steigen als die kurzfristigen Zinssätze. Dies prognostiziert eine Underperformance für langfristige Anleihen im Vergleich zu kurzfristigen Emissionen. Die Zinsstrukturkurve kann abflachen. Dies bedeutet, dass die kurzfristigen Zinssätze schneller steigen als die langfristigen Zinssätze, was eine Outperformance langfristiger Anleihen im Vergleich zu kurzfristigen Emissionen vorhersagt.
Die Zinsstrukturkurve kann invertiert sein, obwohl dies nicht sehr oft vorkommt. Dies geschieht, wenn kurzfristige Anleihen mehr abwerfen als langfristige Anleihen oder wenn die Kurve eher nach unten als nach rechts tendiert. Eine invertierte Zinsstrukturkurve tritt häufig auf, wenn Sie und andere Anleger ein Umfeld mit stark nachlassendem Wirtschaftswachstum, niedriger Inflation und Zinssenkungen durch die Federal Reserve erwarten.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
Inspiriert von den Prinzipien von HealthOkay teile ich regelmäßig hilfreiche Informationen, alltagsnahe Tipps und evidenzbasierte Ansätze zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität.
Gesundheit beginnt mit Wissen – danke, dass Sie hier sind!