„Allergische Grippe“ ist ein beliebter Begriff, der die Symptome einer allergischen Rhinitis beschreibt, wie z. B. eine laufende oder verstopfte Nase, ständiges Niesen oder juckende Nase und Augen.
Im Gegensatz zur Grippe, die durch Viren verursacht wird, wird die „allergische Grippe“ durch Allergien gegen Substanzen wie beispielsweise Staub, Tierhaare oder Pollen verursacht und tritt häufiger im Frühling oder Herbst auf.
Die Behandlung der „allergischen Grippe“ wird von einem HNO-Arzt oder Allergologen durchgeführt, der ggf. den Einsatz von Medikamenten zur Linderung der Symptome empfiehlt und darauf achten sollte, den Kontakt mit allergenen Stoffen zu vermeiden.
Inhaltsverzeichnis
Symptome einer allergischen Grippe
Die Hauptsymptome einer „allergischen Grippe“ oder allergischen Rhinitis sind:
- Juckende Augen und Nase;
- Reizung des Rachens;
- Tränende Augen;
- Laufende oder verstopfte Nase;
- Ständiges Niesen;
- Trockener und anhaltender Husten.
Im Allgemeinen treten diese Symptome sofort auf, beispielsweise direkt nach dem Kontakt mit einer Pflanze oder dem Einatmen von Staub. Erfahren Sie mehr über andere Symptome einer allergischen Rhinitis und wie Sie diese bestätigen können.
Bei jedem Auftreten einer „allergischen Grippe“ ist es wichtig, einen HNO-Arzt oder Allergologen zu konsultieren, damit diese beurteilt und die am besten geeignete Behandlung eingeleitet werden kann.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose einer „allergischen Grippe“ wird von einem HNO-Arzt oder Allergologen anhand der Beurteilung der Symptome, des Gesundheitszustands und der Allergiegeschichte sowie einer körperlichen Untersuchung gestellt.
Darüber hinaus empfiehlt Ihnen Ihr Arzt möglicherweise die Durchführung eines Allergietests, um die Substanz zu ermitteln, gegen die Sie allergisch sind, und so die am besten geeignete Behandlung empfehlen zu können. Sehen Sie, wie der Allergietest durchgeführt wird.
Wenn Sie eine Untersuchung bei einem HNO-Arzt wünschen, vereinbaren Sie einen Termin in Ihrer Nähe:
Wie man eine Grippe von einer allergischen Rhinitis unterscheidet
Im Gegensatz zur allergischen Rhinitis, bei der die Symptome eher im Gesicht lokalisiert sind, kann die Grippe allgemeinere Symptome wie Fieber, allgemeines Unwohlsein und Gliederschmerzen verursachen. Erfahren Sie, wie Sie Grippesymptome erkennen.
Darüber hinaus halten Grippesymptome in der Regel 7 bis 10 Tage an, während Rhinitis-Symptome bestehen bleiben können, solange ein bestimmtes Allergen in der Luft vorhanden ist.
Da die Symptome von Grippe und Rhinitis sehr ähnlich sind, kommt es häufig zu Verwechslungen. Grippe wird jedoch durch Viren verursacht, während Rhinitis eine allergische Ursache hat und unterschiedliche Behandlungen erfordert.
Mögliche Ursachen
„Allergische Grippe“ wird durch eine übertriebene Reaktion des Immunsystems auf allergene Substanzen verursacht, bei der Histamin in den Körper freigesetzt wird, was zu Symptomen führt.
Die wichtigsten Allergene, die eine „allergische Grippe“ verursachen können, sind:
- Milben, Staub oder Schimmel;
- Pollen;
- Tierhaare, Speichel oder Urin;
- Klimawandel;
- Starke Gerüche wie Parfüme oder Reinigungsmittel;
- Zigarettenrauch.
„Allergische Grippe“ ist nicht ansteckend, das heißt, sie wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen und kann häufiger bei Kindern allergischer Eltern auftreten.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung einer „allergischen Grippe“ oder allergischen Rhinitis muss unter Anleitung eines HNO-Arzt oder Allergologen erfolgen, der möglicherweise antiallergische Medikamente wie Desloratadin oder Cetirizin empfiehlt, um die Symptome zu lindern.
Darüber hinaus kann der Arzt auch den Einsatz von nasalen Kortikosteroiden empfehlen, da diese die Symptome einer „allergischen Grippe“ schnell lindern. Schauen Sie sich andere Mittel gegen allergische Rhinitis an.
In Fällen, in denen mit Medikamenten keine Besserung eingetreten ist und bei denen sich der Kontakt mit dem Allergen nicht vermeiden lässt, ist die Impfung eine Option und kann vom Arzt nach Durchführung des Allergietests empfohlen werden. Erfahren Sie mehr über den Allergieimpfstoff.
Behandlung der allergischen Grippe zu Hause
Einige Tees, wie zum Beispiel Eukalyptustee, sind gute Alternativen zur Behandlung der „allergischen Grippe“, da sie den Austritt von Nasensekret erleichtern, die Symptome lindern und die vom Arzt empfohlene Behandlung ergänzen können.
Schauen Sie sich andere Hausmittel an, um die Symptome der „allergischen Grippe“ zu lindern.
So verhindern Sie Anfälle einer „allergischen Grippe“.
Anfälle der „allergischen Grippe“ können durch einige Maßnahmen in der Umgebung, in der Sie leben, gelindert werden, wie zum Beispiel:
- Vermeiden Sie Teppiche, Vorleger und Kuscheltiereund leicht getragene Kleidung, um Staubansammlungen zu vermeiden;
- Bettwäsche wechseln wöchentlichund legen Sie die Matratze zum Lüften in die Sonne;
- Halten Sie die Umgebung nach Möglichkeit luftig und belüftetmit offenen Fenstern;
- Reinigen Sie das Haus und die Möbelam besten mit einem feuchten Tuch;
- Vermeiden Sie den Kontakt mit Haustierenwenn festgestellt wird, dass sie die Symptome verursachen;
- Vermeiden Sie Produkte mit starkem Geruch, wie Reinigungsmittel, Farben, Parfüme und Insektizide;
- Vermeiden Sie den Kontakt mit Zigarettenrauch.
Darüber hinaus ist es wichtig, den Aufenthalt im Freien an windigen Tagen, insbesondere im Frühling und Herbst, zu vermeiden.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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