Bei der alkoholischen Hepatitis handelt es sich um eine Leberentzündung, die durch längeren und übermäßigen Konsum alkoholischer Getränke verursacht wird und zum Auftreten von Symptomen wie beispielsweise Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit führt.
Die Diagnose einer alkoholischen Hepatitis wird von einem Hepatologen oder Allgemeinmediziner unter Berücksichtigung der Symptome und Lebensgewohnheiten der Person gestellt. Darüber hinaus werden Tests durchgeführt, mit denen die Leberfunktion beurteilt und auf Anzeichen einer Entzündung überprüft werden kann.
Akute alkoholische Hepatitis kann in den meisten Fällen geheilt werden, solange die Person mit dem Alkoholkonsum aufhört und sich einer Behandlung mit Medikamenten unterzieht, die von einem Hepatologen oder Allgemeinarzt verschrieben werden, um schwerwiegende Komplikationen wie Leberzirrhose oder Leberversagen zu vermeiden.
Inhaltsverzeichnis
Symptome einer alkoholischen Hepatitis
Die Hauptsymptome einer alkoholischen Hepatitis sind:
- Bauchschmerzen auf der rechten Seite;
- Gelbe Haut und Augen, ein Zustand, der Gelbsucht genannt wird;
- Schwellung des Körpers, insbesondere im Bauch;
- Appetitlosigkeit;
- Übermäßige Müdigkeit;
- Übelkeit und Erbrechen;
- Gewichtsverlust ohne ersichtlichen Grund;
- Vergrößerung von Leber und Milz, erkennbar an einer Vergrößerung des Bauchvolumens.
Daher ist es sehr wichtig, bei Auftreten von Symptomen einer Lebererkrankung so schnell wie möglich einen Hepatologen aufzusuchen, damit sofort mit der Behandlung begonnen werden kann und die Heilungschancen steigen.
Wie ist die Diagnose
Die Diagnose einer alkoholischen Hepatitis wird von einem Hepatologen oder Allgemeinmediziner anhand von Labortests gestellt, wie z. B. Enzymwerten zur Beurteilung der Leberfunktion und einem großen Blutbild. Darüber hinaus kann der Arzt bildgebende Untersuchungen wie eine Ultraschalluntersuchung des Abdomens empfehlen, um Veränderungen in Leber und Milz festzustellen. Erfahren Sie mehr über Tests zur Beurteilung der Leber.
Zusätzlich zu den Untersuchungen muss der Arzt die Krankengeschichte des Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose berücksichtigen und es ist wichtig zu wissen, ob die Person alkoholische Getränke konsumiert hat, wie oft und in welcher Menge.
Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem nächstgelegenen Arzt, um die Möglichkeit einer Hepatitis abzuklären:
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung einer alkoholischen Hepatitis muss von einem Hepatologen oder Allgemeinarzt geleitet werden und kann je nach Schwere der Erkrankung variieren. Ziel der Behandlung ist es, das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, Symptome zu lindern und Leberentzündungen zu reduzieren.
1. Alkoholentzug
Der Verzicht auf alkoholische Getränke ist der wichtigste Schritt bei der Behandlung von alkoholischer Hepatitis. In vielen Fällen kommt es zu einer deutlichen Verbesserung der Entzündung und der Fettansammlung in der Leber, was manchmal ausreichen kann, um eine Hepatitis zu heilen.
In anderen Fällen bessert sich die Entzündung jedoch möglicherweise erst, wenn die Lebererkrankung anhält, sodass der Arzt andere Behandlungen kombinieren muss. Auch in diesen Fällen ist ein Stopp des Alkoholkonsums unerlässlich, damit die Erkrankung langsamer voranschreitet und die Lebenserwartung steigt.
2. Lebensmittelpflege
Unterernährung mit einem Mangel an Kalorien, Proteinen und Vitaminen kommt bei Menschen mit alkoholischer Hepatitis häufig vor. Daher ist die Beratung durch einen Ernährungsberater sehr wichtig, der eine kalorienreiche Ernährung empfehlen kann, die etwa 2.000 kcal pro Tag betragen sollte, die Aufnahme von Aminosäuren und Proteinen sowie die Ergänzung mit Vitaminen und Mineralstoffen wie beispielsweise Thiamin, Folsäure, Vitamin A, Vitamin D, Pyridoxin und Zink. Erfahren Sie mehr über die Hepatitis-Diät.
3. Einnahme von Medikamenten
Für die Behandlung der alkoholischen Hepatitis kann der Arzt bestimmte Medikamente empfehlen, beispielsweise Kortikosteroide, die eine entzündungshemmende Wirkung haben und die Leberzellen vor der toxischen Wirkung von Alkohol schützen.
Andere Medikamente mit Immunwirkung, wie zum Beispiel Anti-TNF, oder kreislauffördernde Medikamente, wie zum Beispiel Pentoxifyllin, können angezeigt sein. Darüber hinaus scheinen Medikamente wie Ursodesoxycholsäure, S-Adenosyl-L-Methionin und Phosphatidylcholin hepatoprotektive Wirkungen zu haben.
Andere Therapien wurden getestet oder können bestimmten Fällen von alkoholischer Hepatitis vorbehalten sein und sollten immer von einem Gastro- oder Hepatologen empfohlen werden.
4. Lebertransplantation
Eine Lebertransplantation kann bei Menschen indiziert sein, deren Lebererkrankung ein fortgeschrittenes Stadium erreicht, die sich unter klinischer Behandlung nicht bessert oder die zu Leberversagen und Leberzirrhose führt. Verstehen Sie, wie eine Lebertransplantation durchgeführt wird.

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