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Was ist das:
Achlorhydrie ist das Fehlen der Produktion von Salzsäure (HCl) im Magen, was den Magen-pH-Wert erhöht und zum Auftreten von Symptomen wie Übelkeit, Schwellung des Bauches, Schwäche und gastroösophagealem Reflux führt.
Achlorhydrie kann verschiedene Ursachen haben, am häufigsten ist sie jedoch mit einer chronischen bakteriellen Infektion verbundenH. pylori, kann aber auch als Folge der Einnahme von Medikamenten oder Autoimmunerkrankungen auftreten.
Aufgrund der verschiedenen Ursachen der Achlorhydrie kann die Behandlung je nach Ursache unterschiedlich sein und es ist wichtig, dass sie gemäß der Empfehlung des Gastroenterologen durchgeführt wird, damit sich die Symptome bessern.
Hauptsymptome
Die häufigsten Anzeichen und Symptome einer Achlorhydrie sind:
- Brechreiz;
- Rückfluss;
- Bauchbeschwerden und Blähungen;
- Schwäche;
- Durchfall oder Verstopfung;
- Verminderte Aufnahme von Nährstoffen wie Kalzium, Folsäure, Eisen und Vitamin C und D, was zu Mangelernährung führen kann;
- Haarausfall;
- Schlechte Verdauung;
- Gewichtsverlust.
Darüber hinaus kommt es, wie bei der Achlorhydrie, häufig dazu, dass der Intrinsic-Faktor nicht aus den Belegzellen des Magens freigesetzt wird, und es kommt auch häufig vor, dass die Person eine perniziöse Anämie entwickelt, eine Form der Anämie, die durch Vitamin-B12-Mangel gekennzeichnet ist. Denn der Intrinsic-Faktor ist auch dafür verantwortlich, die Aufnahme dieses Vitamins im Körper zu fördern. Erfahren Sie, wie Sie eine perniziöse Anämie erkennen.
Eine andere Art von Anämie, die eine Person mit Achlorhydrie entwickeln kann, ist die Eisenmangelanämie, auch Eisenmangelanämie genannt, da Salzsäure auch bei der Eisenaufnahme hilft.
Unterschied zwischen Hypochlorhydrie und Achlorhydrie
Im Gegensatz zu Achlorhydrie ist Hypochlorhydrie durch eine verminderte Produktion von Salzsäure gekennzeichnet. Mit anderen Worten: Magenzellen sind immer noch in der Lage, HCl zu produzieren und in den Magen abzusondern, allerdings in geringeren Mengen, was ebenfalls dazu führt, dass der pH-Wert des Magens ansteigt und es zu Anzeichen und Symptomen kommt, die recht unangenehm sein können. Erfahren Sie mehr über Hypochlorhydrie.
Ursachen von Achlorhydrie
Achlorhydrie wird am häufigsten durch Magenatrophie verursacht, steht häufig im Zusammenhang mit Autoimmungastritis und chronischer Gastritis und steht normalerweise auch im Zusammenhang mit einer Infektion durch BakterienH. pylori. Darüber hinaus kann Achlorhydrie beispielsweise durch Autoimmunerkrankungen, die Einnahme von Medikamenten zur Reduzierung der Magensäure und eine Schilddrüsenunterfunktion verursacht werden.
Diese Situation tritt häufiger bei Menschen über 60 Jahren auf, die sich bereits einer Magenoperation unterzogen haben.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung von Achlorhydrie variiert je nach Ursache. Daher ist es wichtig, dass die Person dem Gastroenterologen oder Allgemeinmediziner alle auftretenden Symptome meldet und auch alle erforderlichen Tests durchführt, damit der Arzt die am besten geeignete Behandlung vorschlagen kann. Abhängig von der Ursache kann die Behandlung die Produktion von Salzsäure jedoch möglicherweise nicht vollständig wiederherstellen, wohl aber die Menge an ausgeschiedenem HCl leicht erhöhen, was eine Hypochlorhydrie charakterisiert.
Wenn Achlorhydrie mit einer Infektion durch zusammenhängtH. pylori, kann der Einsatz von Antibiotika angezeigt sein, um die Infektion zu behandeln und anderen Infektionen vorzubeugen, die bei Menschen mit Achlorhydrie häufiger auftreten können. Liegt die Ursache in der Einnahme von Medikamenten, muss der Arzt prüfen, ob beispielsweise die Medikamente umgestellt oder abgesetzt werden können.

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